So gut schmeckt Frühling…!

Bevor die Spargelzeit zuende geht, habe ich mir heute nochmal frischen Spargel gegönnt!
Seit ich den TM habe, ist ja weder das Spargelkochen, noch das Kochen Sauce Hollandaise kein Problem mehr…
Letztere habe ich zum ersten Mal statt mit Butter mit Kokosöl gemacht – sehr lecker! Passt m.E. wirklich gut!

Dazu gab es Rosmarin-Kartoffeln aus der Pfanne, angebraten mit
Bärlauch-Öl:

Die Spargeln wurden gedünstet.

Sauce Hollandaise:

2 Eigelb
40 g Butter ( alternativ: Kokosöl)
50 g Milch
1 Prise Salz
1 Spritzer Zitronensaft

Alles gut verrühren und unter Rühren bei einer Temperatur, die 80 Grad nicht überschreiten sollte (sonst gerinnt das Eigelb) unter gleichmäßigem Rühren 4 – 5 Minuten garen.

Rosmarin-Kartoffeln:

3 – 4 festkochende Kartoffeln abkochen, pellen
2 EL Bärlauchöl (alternativ: Olivenöl, anderes Öl)
2 Zweige RosmarinnadelnSalz

Öl in die Pfanne geben erhitzen (nicht zu stark, soll nicht dampfen), Kartoffeln, Salz, abgestreifte Rosmarinnadeln dazu geben und gut von allen Seiten anbraten, so dass eine leckere Kruste entsteht.

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Es klappt doch noch…

Ich hatte in den letzten Wochen so viel zu tun, dass die Zeit für´s Backen extrem knapp war, und ich immer 1000 verschiedene Dinge gleichzeitig im Kopf hatte…

Ergebnis: Ich setzte 4 x hintereindander meine Standartbrote, die ich eigenltich mit „links“ backe, in den Sand 😯 !

Entweder bin ich doch nicht soooo multitasking-fähig, wie ich immer dachte :-/  oder der Teig erwartet einfach unbedingt eine gewisse, ungeteilte Zuwendung…

Wie auch immer, die letzten drei Wochen K-A-U-F-T-E 😯 ich Brot!!! Das habe ich, glaube ich, die letzten vier Jahre nicht mehr gemacht! Ich ging zwar zu einem Biobäcker, dennoch wusste ich mit jedem Biss „Fremdbrot“, warum ich selbst backe… Die Brote waren nicht schlecht, aber „ohne Charakter“…

Heute und vorgestern habe ich dann – endlich – wieder – erfolgreich! – gebacken und lerne jetzt meinen neuen Miele-Herd und dessen Klimagaren-Funktion erst so richtig kennen.

Heute gab es unser Standartbrot (v.a. mein Mann mag kaum was anderes 😉 ): Marlas Bauernbrot. Statt einen Vorteig mit Hefe anzusetzen, nahm ich für den Vorteig Lievito Madre. Ansonsten im Hauptteig mein Hefewasser statt konventioneller Hefe und noch einen weiteren EL Lievito Madre.

Für mich war Vollkornbrot angesagt; vor nicht allzu langer Zeit bastelte ich ein Roggenmisch-Vollkornbrot, das mir sehr gut schmeckt, den „Vollkornbauer“:

Es gibt für mich fast nix befriedigenderes, als ein gelungenes Brot aus dem Ofen zu holen 😀 ! Allerdings auch Frust, wenn es, wie bei mir die letzten Wochen, nicht klappt…

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Was alles zusammenkommt…!

Habe mal zusammengetragen, welche Pflanzen v.a. in den letzten 2 – 3 Jahren bei uns Einzug hielten… und war dann doch überrascht, was da alles zusammenkommt…

Bei der Zusammenstellung sollten einerseits Gartenkräuter zum Würzen, aber auch Heilkräuter (is´ ja manchmal das Gleiche…), Pflanzen, die kosmetisch genutzt werden können dabei sein, sowie eine Wildhecke, die, „wenn sie mal groß ist“, Heimat für Vögel sein kann, aber auch Wildfrüchte „abwirft“!. OK, hier der Stand von diesem Jahr:

Arzneikräuter/-Pflanzen

Kräuter

Wildheckenpflanzen

Ringelblume

Salbei

Hundsrose → Hagebutten

Salbei

Rosmarin

Aroniabeere

Thymian

Thymian

Kornelkirsche

Rosmarin

Pimpernelle

Kupfer-Felsenbirne

Holunder

(Knoblauch-)Schnittlauch

Holunder

Schafgarbe

Koriander

Schwarzer Holunder (Sambucus Nigra)

Olivenkraut

Oregano

Currykraut

 Wildkräuter

Bohnenkraut

Beerensträucher

 Schafgarbe

Bärlauch

Himbeeren

Bärlauch

Ysop

(Zucht-)Brombeeren

Labkraut

Kerbel

Jostabeeren

Sauerampfer

Marokkominze (Topf)

(Kletter-)Erdbeere im Topf

Olivenkraut

Zitronenmelisse

Zitronenverbene (Topf)

Echtes Labkraut → Käse?

Kosmetik

Seifenkraut

Duftrosen

Lavendel

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Was macht eigentlich…

…mein Miniteich???

Zunächst einmal habe ich auf Risiko gesetzt und den Bottich samt kompletten Inhalt draußen überwintern lassen.

Jetzt muss man sagen, das bei uns die Winter normalerweise nicht sehr hart sind, so auch dieser. Soweit ich das mitbekommen habe, war die Zinkwanne nie komplett durchgefroren.

So gut wie nicht überlebt hat die  Wasserminze, die so gut wie gar nicht austrieb… Ansonsten alles Paletti…

Die Tannenwedel haben sich verselbstständigt… sie blieben nicht brav „im Töpfchen“, sondern breiten sich jetzt in der ganzen Wanne aus 😯 – hm, das wollte ich eigentlich nicht; mal sehen, wie sich das weiterentwickelt?! Natur halt!

Momentan blüht zum ersten Mal die Sumpfschwertlilie 😀 !!! Und die Seerose treibt drei Blüten aus!!! Neu dazugekommen ist eine Sumpfdotterblume und ein „zarter Gauchheil“ (Sauerstoffpflanze).

Ansonsten: Algen – nicht so, dass es total grün wäre, aber doch unübersehbar. Das soll ja normal sein im Frühjahr… Ich kann mich noch dumpf erinnern, dass das letztes Jahr ein bisschen auch so war, allerdings habe ich im Mai den Miniteich ja erst angelegt… Irgendwann war das Wasser dann (ohne Teichtechnik!!!) total klar! Ich hoffe, dass das wieder so kommt.

Leben im Teich: Letztes Jahr setzte ich ja 2 Sumpfdeckelschnecken ein, die sich brav vermehrten und auch den Winter gut überstanden. So 10 Stück werden jetzt wohl in der Wanne sein.
Seltsamerweise gibt es jetzt aber jede Menge Mini-Posthornschnecken… Sogar eine Spitzschlammschnecke habe ich entdeckt! Auf diese beiden Arten bin ich nicht besonders scharf, weil sie sich so schnell vermehren! Ich hoffe mal, dass ich das irgenwie in den Griff kriege… Bin gespannt…!

Als Vogeltränke ist die Zinkwanne auch sehr beliebt 🙂 !

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Nachwuchs…

Mein Dutch Oven hat Nachwuchs gekriegt 😳

Das war so nicht (direkt) geplant (is ja oft so… 😎 )!!!

Aber heute kam ein süßer, kleiner, schnuckeliger ft 3 Feuertopf (1,8 l ) dazu!!!
Der ist genau richtig für zwei Personen!

Und er wurde auch gleich eingeweiht: Mit Rosmarin-Kartoffeln – superlecker!

Ich musste das Rezept ein bisschen anpassen, weil mein Kleiner ja kleiner ist als der 3 l Pot von Barbecook.

Schätze, ich habe aber doch so knapp 1 kg Kartoffeln geschält. Neben den anderen Zutaten (gehackter Rosmarin, Olivenöl, Knoblauch  –  s. Rezept) 1 Zwiebel geachtelt und dazu geben und dann 5 Briketts unter und 10 auf den DOpf (mehr geht definitiv nicht drauf!!!). Nach 30 Minuten rumrühren und nochmal 20 Minuten zugeben – ferdisch!

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Hatte überwiegend festkochende Kartoffeln; festkochende wären mir beim nächsten Mal lieber…

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„Rhabarber-Kampftag“ :-)

Heute hatte ich mal wieder etwas Zeit und so verwirklichte ich mein „Rhabarberprojekt“…

heißt: Rhabarbersirup kochen und den superleckeren Ketchup mit Rhabarber…
Außerdem fiel noch ein leckerer Rhabarbernachtisch als „Nebenprodukt“ ab.

Zunächst kam das Sirup an die Reihe; hatte ich bisher noch nie gemacht, habe nur Erfahrung beim Holunderblütensirup (kommt auch noch).

Auf den Rezepten, die ich im Netz fand, erstaunte mich die Tatsache, dass relativ wenig Zucker (für Sirupverhältnisse) drankommt 😯 ! Denn – auch wenn das gigantisch klingt, normalerweise nimmt man auf 1 l Flüssigkeit 1 kg Zucker; das macht den Sirup haltbar, aber man trinkt ihn ja auch nicht pur, sondern gibt einen kleinen Schluck zum Sekt oder Mineralwasser  – da muss ja dann auch noch irgendwie Geschmack dabei sein…!

Wie auch immer, zuerst hielt ich mich an ein Rezept aus dem Netz, als ich das Sirup dann aber probierte, hat es so gut geschmeckt, in der entsprechenden Verdünnung wäre aber kein Geschmack mehr übrig geblieben.

Ok, hier das Ergebnis:

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Und hier das Rezept:
2 kg Rhabarber
1 l Wasser

2 kg Zucker
1 Zitrone (Saft; ggf. auch Abrieb der Schale)
1/4 TL Zitronensäure (optional)

Den Rhabarber in Stücke schneiden und mit dem Wasser aufkochen, dann 30 – 45 Minuten köcheln lassen.
In ein Sieb ein Passiertuch geben und die Rhabarbermasse hineinleeren. Die Flüssigkeit abtropfen lassen, das Tuch nach Möglichkeit etwas auswringen (Achtung: heiß!!!).

Die Flüssigkeit zurück in den ausgespülten Topf geben, den Zitronensaft dazu geben und dann unter Rühren den Zucker hinzugeben. Bis sich der Zucker aufgelöst hat, weiterrühren. Das Ganze wieder erhitzen (kurz aufkochen lassen) und in sterilisierte Flaschen / Schrabdeckelgläser heiß abfüllen und sofort verschließen!
Ergibt knapp 3 Liter.

Die Rhabarbermasse kann man nun zu einem leckeren Nachtisch verarbeiten:
Sie ist ja quasi schon Kompott, allerdings fehlt nun etwas Flüssigkeit.

Rhababerkompott

  • Rhabarbermasse
  • 200 ml Sahne / alternativ: Creme Fraiche
  • 1/2 Tasse Rhababersirup
  • (bei Creme Fraiche: 1/2 Tasse Wasser)
  • 1/2 TL Vanillepulver
  • 1 – 2 TL Stärke (je nach Konsistenz) oder 1/ 2 TL JohannisbrotmehlDie Stärke (das Johannisbrotmehl) in etwas kalter Sahne oder kaltem Wasser verrühren, die restlichen Zutaten unter Rühren vermischen und erhitzen (ich habe das im TM gemacht), wenn die Masse heiß ist, die angerührte Stärke dazugeben und weiterrühren, bis alles etwas angedickt ist.Umfüllen in eine Schüssel oder mehrere Schälchen.Nach Lust und Laune dekorieren, z. B. mit Erdbeeren, Sahne…Bild(Die rosa Farbe des Rhababers ist kompleett in den Sirup übergegangen…).

Das Rhabarberketchup hab ich in den Sand gesetzt 😳 – zuviel Essig und angebrannt… Kommt noch!!!

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Die Kräutlein wachsen…

Hach, ich liebe die Jahreszeiten, in denen man ernten, sich in der Natur bedienen kann…

Heute „räumte“ ich in meinem Kräuterbeet ein bisschen auf!

Dabei schnitt ich u.a. die Zitronenmelisse zurück.

Gut zwei Hände voll hatte ich geerntet. Dazu noch ein paar Blättchen Zitronenverbene und marokkanische Minze…

Das mit heißem Wasser übergießen, eine gute halbe Stunde ziehen lassen, einen halben TL Zitronensäure und etwas Süßungsmittel (Zucker, Honig, brauner Zucker…) dazu – lecker… Dann waren da noch 3 Dolden Holunder, die von einem anderen Rezept übrig waren – die kamen auch noch dazu!

Bild

Auf meinen Lieblingsplatz im Garten genoß ich den Kräutertee, über mir kreiste ein Storch

und der Kräutermann im Kräuterbeet schmunzelte in sich hinein…

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Bärlauchöl

Edit: 09.05.2015

Das Bärlauchöl ist der Hammer! Es hat keine drei Wochen gebraucht, damit das Öl den Geschmack aufnimmt, sondern gerade mal 10 Tage… Zumindest habe ich nach 10 Tagen schon einen markanten Duft wahrgenommen, es umgefüllt und gleich noch mal einen Liter neues angesetzt!

Kann ich nur zum Nachmachen empfehlen – solange es noch Bärlauch gibt…

Bei uns blüht er schon, das läutet ja den „Abgesang“ des Bärlauchs für dieses Jahr ein… 🙁

 

29.04.2015: Ich liebe Bärlauch!!!

Aber nur frisch! Bärlauchpesto schmeckt mir nicht wirklich.
Da es im Sauerteigforum ein leckeres Rezept für ein Bärlauchbrot gibt, das u.a. mit Bärlauchöl gemacht, kam ich auf die Idee, Bärlauchöl anzusetzen – vielleicht schmeckt mir dieses Öl ja ?!

Der Bärlauch in meinem Garten fängt an zu blühen, d.h. die Bärlauchzeit ist bald vorbei… Daher habe ich schnell zwei – drei Hände voll abgeschnitten, grob zerkleinert, mit 4 – 5 Chilis in eine Flasche getan und mit Olivenöl aufgefüllt (3/4 Liter).

Wenn ich ich von den Duftölen für die Naturkosmetik vom letzten Jahr ausgehe, dann lasse ich diese Mischung drei Wochen in der Flasche an einem warmen, hellen Ort stehen und schüttle die Flasche ein bis zwei Mal täglich. Nach drei Wochen müsste das Öl den Geruch / Geschmack angenommen haben…

Danach werde ich den Bärlauch fast komplett abseihen und in kleinere Flaschen umfüllen.

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Endlich mal wieder „nicht versemmelt“…

Die letzten Wochen war bei mir soooo viel los, das ich kaum zum Backen kam und als ich es doch tat, war ich so wenig bei der Sache, dass ich hintereinander meine drei Standartbrote (Marlas Bauernbrot, Pane Italiano und das 100%ige Roggenvollkornbrot) „versemmelte“ und zwar zum Teil so, dass sie nicht essbar waren… 😯 😳

Also ließ ich lieber die Finger vom Backen, „bis die Zeit wieder reif“ war…

In der Zwischenzeit musste ich Brot KAUFEN(!!!) gehen – seit drei oder vier Jahren gab es das nicht mehr… Auch wenn ich bei einem Ökobäcker einkaufte – im Nachhinein wusste ich wieder, warum ich selbst backe… Seine Brote waren nicht schlecht, aber ohne „Charakter“ – wisst ihr, was ich meine?

Jedenfalls war es heute soweit: Es war Backtag am Backhaus und ich wagte mich an Marlas Bauernbrot (rund) und das 100%ige Roggenvollkornbrot.

 

Gerade Letzteres war nicht so wirklich aufgegangen im Gärkörbchen, so dass ich beim Einschießen ein paar „mitleidige“ Blicke erntete. Umso größer war jedoch das Erstaunen, als es aus dem Ofen rauskam… 😉

Wie ich mich auf das selbstgebackene Brot freue!!!

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