Blogger für Flüchtlinge

Täglich werden wir überrollt von Nachrichten über Flüchtlinge – vielleicht Bild schon in einem solchen Ausmaß, dass man abstumpft oder ohnmächtig mit den Schultern zuckt, weil die Vorstellung nicht ausreicht, wo man helfen kann…

Wenn ich sehe, wie die Menschen hier ankommen, was sie durchgemacht haben – und dann den rechten Mob der Flüchtlingsheime anzündet, oder die sog. „besorgten Bürger“, die Angst haben, diese Menschen nehmen ihnen irgendwas weg – dann kann ich nur fassungslos den Kopf schütteln!

KEINER, KEIN EINZELNER MENSCH, VERLÄSST SEINE HEIMAT UND BRICHT IN EINE UNGEWISSE ZUKUNFT AUF AUS JUX UND TOLLEREI !!! SONDERN NUR, WENN ER ZUHAUSE NICHTS MEHR ZU VERLIEREN HAT!

Und wir Deutsche müssten das eigentlich nur zu gut wissen!

Aber es gibt ja auch die anderen, die den Flüchtlingen helfen wollen oder in den unzähligen freiwilligen Initiativen schon helfen – dafür bin ich sehr dankbar!

Wir werden so nicht die Welt retten können, aber einzelnen Menschen aus ihrer Not helfen.

Wenn ihr helfen wollt, aber noch keine Idee habt, WIE, dann schaut euch auf „Blogger für Flüchtlinge“ um – hier könnt ihr zum einen spenden


#bloggerfuerfluechtlinge

aber es werden auch darüber hinaus Möglichkeiten vorgestellt, virtuell und analog Flüchtlinge zu unterstützen…

Wer vor Ort aktiv werden will, hat über die Website Pro Asyl die Möglichkeit, sich zu vernetzen:

Bild

 

„So wie ihr von den Menschen behandelt werden wollt, so behandelt sie auch!“ Mt. 7,12

 

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Wasserkefir – 2. Fermentation

Nachdem sich meine erste Wasserkefirkultur in die ewigen Jagdgründe verabschiedet hat und ich mir eine neue zulegen musste, stelle ich erstaunt diverse Unterschiede fest:

Die Kristalle sind viel kleiner – aber viel aktiver!!!
Sie arbeiten sogar erst mal weiter, wenn sie nur in Zuckerwasser liegen 😯 !!!

Das ist mit Sicherheit auch der Grund, weshalb es mit dieser Kefirkultur problemlos möglich ist, eine 2. Fermentation dranzuhängen!

Konkret: nach der ersten Fermentation mit den Knöllchen der Wasserkefirkultur wird der Wasserkefir abgeseiht,die nun vorhandene Flüssigkeit mit Saft, oder Fruchtmus, Sirup … und etwas Zucker neu angesetzt – in einer Plastikflasche, wie bei der Wildhefe-Limonade.
Bei den sommerlichen Temperaturen lasse ich die Flasche ca. 12 Stunden bei Zimmertemperatur stehen, bevor sie in den Kühlschrank wandert.

Also: Die 2. Fermentation mit Wasserkefir funktioniert – mit einer entsprechend aktiven Wasserkefir-Kultur! 😀

 

 

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Sprudelnde Badekugeln – Klappe II.

Mit dem Grundrezept der Badekugeln war ich super zufrieden!

Eine Kugel reicht für eine Wanne, das Bad ist wunderbar rückfettend ohne zu fetthaltig zu sein. Die Haut fühlt sich nach dem Bad super an!
Auch die Wanne ist gut zu reinigen. Von Vorteil ist dabei, dass gerade keine Blüten drin sind…

Dieses Mal produzierte ich die doppelte Menge, nahm Olivenöl statt Kokosöl und konnte nicht umhin, ein paar Lavendelblüten (aber nur ganz wenig!!!) samt ätherischem Lavendelöl dazu zu geben.

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Jetzt sehen die Badekugeln aber genauso aus, wie die leckeren Klöße meiner Mutter (etwas gelblicher durch das Olivenöl und mit Kräutern) 😯 was mich vom Anblick etwas irritiert…

Aber sie sind definitiv besser geeignet für die Wanne als zum Essen!  😉

Rezept

Edit: Obwohl kaum (Lavendel)Blüten in den Kugeln drin sind: ich werde sie in Zukunft ganz ohne machen…

Wieder ein Müllvermeidungsprojekt und daher ein Fall für  {EiNaB} – im August !

 

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Beerenwähe mit Schmandguss

Für heute hat sich lieber Besuch zum Kaffee angesagt – was also backen? Beeren gibt es momentan in Hülle und Fülle und als liebster Kuchenteig gilt uns Hefeteig. Seltsamerweise ist bei uns aber diese Kombination (Beeren – Hefeteig) überhaupt nicht üblich?!
Irgendwann sah ich allerdings mal eine Beerenwähe mit Schmandguss und diese habe ich nun „frei Schnauze“ nachgebaut…
Der Hefeteig basiert auf Marlas Allround-Hefeteig, allerdings für das Blech halbe Menge und mit Wildhefe und Lievito Madre (LM). Statt der Butter nahm ich dieses Mal Kokosfett:

250 g Mehl
ca. 125 g Milch lauwarm bis kalt
80 g Hefewasser
45 g Milch
1 EL LM (optional)
ca. 1,5 – 2 EL Zucker
2-3 g Salz
1 Ei
50-70 g Butter /Kokosfett weich
(Ohne Wildhefe: ca. 125 g Milch lauwarm bis kalt, 2 g Hefe)

Ca. 8 Minuten verkneten.

Mit konventioneller Hefe käme der Teig in einer eingefetteten Form über Nacht in den Kühlschrank.

Wildhefe verträgt keine Kälte, deshalb an einen kühleren Ort: Keller, Balkon….

Am nächsten Morgen den Schmand anrühren:

Schmandguss
200 g frischer Schmand
125 g Sahne,
1, 5 Päckchen (oder 1,5 EL) Vanillezucker
eine Prise echtes Vanillepulver (optinal)
1 Ei
1 gestrichener EL Stärke

alles verrühren.

Dein Teig auswellen in das eingefettete Backblech legen. Beerenmischung (Heidelbeeren, Brombeeren, Himbeeren, Erdbeeren)  darauf geben

und den Schmand über der Beerenmischung gleichmäßig verteilen.

und bei 190 Grad ca. 50 Minuten backen.

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Bevor man den Kuchen zum Abkühlen auf ein Gitter setzt, ca. 5 Minuten warten, damit die Schmandmasse nicht mehr so flüssig ist.

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Terrarien für Sukkulenten

Inspiriert durch Cooketterias Buchvorstellung: „Gärtnern im Kleinformat“ von Janit Calvo stieß ich im www auf Terrarien für Sukkulenten 😯 – schön!!!

Sukkulenten hatte ich, Steine auch, im Keller etwas gekramt und ein Glas gefunden, was jetzt noch fehlte, war Moos und Aktivkohle!

Also bin ich dann doch ins Gartencenter gefahren… Da gab es noch viiiiiel schönere Sukkulenten als meine 😳 und so kam ich dann zurück mit neuen Minipflänzchen – und einem weiteren, gaaaanz günstigen (weil herabgesetzten) Glas… – und los ging´s:

Eine Schicht Steine (als Drainage), eine Schicht Moos (als Schwamm), Erde mit Aktivkohle* (zum „Frischhalten“ der Erde) gemischt, darein die Pflanzen trapiert, mit Steinen (optional) abgedeckt, ferddisch!!!

Dieses Glas wird verschenkt…

Und weil´s so schön war, noch eine Variante für uns:

Was mich jetzt noch reizt auszuprobieren, ist ein „Flaschengarten“, ein kleines Ökosystem, das autark funktionieren soll…
Und hier noch eine andere Interpretation von „Flaschengarten“ 😉 :

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* Aktivkohle: Wenn man keine Berge von Aktivkohle braucht: Es gibt Tütchen für 0,99 Euro für`s Vogelfutter (Vögel sind auch nicht mehr das, was sie waren; früher haben unsere das nicht gebraucht… 😉  ).

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Überraschung: Mirabellenernte!!!

Was macht man, wenn ein lieber Mensch strahlend in der Tür steht und einem eine Tüte mit fast vier Kilo reifen Mirabellen in die Hand drückt???

Marmelade!!! Und vom Rest: Kompott…

Jetzt sind Mirabellen nicht unbedingt die Früchte, die ich mir überhaupt und speziell zum Marmeladenmachen heraussuchen würde; sie waren auch schon sehr reif und mehlig. Hm, so puristisch wir sonst Marmeladen lieben (Früchte, Zucker – das war´s) – hier würde ich wohl etwas experimentieren müssen… Heraus kam eine leckere fruchtige vanillig-mandelige Mirabellenmarmelade:

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Rezept:

  • 1 kg Mirabellen
  • 100 g Orangensaft
  • 100 g gestiftelte Mandeln
  • 1 Vanillestange
  • 1 Päckchen Gelierzucker 2:1
  • Zucker
  • Amaretto

Mandeln in eine ungefetteten Pfanne anrösten (Achtung: die Mandeln werden schnell schwarz!!! Unbedingt dabei bleiben und immer umrühren! Wenn die Mandeln gebräunt sind, gleich auf einen Teller geben; durch Hitze der Pfanne würden die Mandeln sonst doch noch verbrennen!)

Mirabellen entkernen, mit dem Orangensaft in einen großen Topf geben.

Vanillestange aufschneiden, Mark herauskratzen, zu den Früchten geben.

Die Mirabellen bei mittlerer Hitze bei gelegentlichem Rühren weich kochen, danach mit einem Mixstab zur gewünschten Konsistenz pürieren.

Mandeln und Gelierzucker dazugeben, unterrühren.

Ggf. noch mit etwas zusätzlichem Zucker abschmecken (wenn die Masse zu sauer ist, kommt die Vanille nicht zur Geltung).

Hitze erhöhen und unter Rühren aufkochen und dann noch 3 Minuten aufwallen lassen (s. Gelierzucker).

Von der Flamme nehmen, eine Minute abkühlen lassen, und 2 Schnapsgläser Amaretto unterrühren.

Heiß in sterile Schraubdeckelgläser füllen, verschließen.

NICHT auf den Deckel stellen (-> Weichmacher in der Deckelinnenseite): zieht trotzdem Vakuum!

Herauskommt eine leckere, fruchtige Marmelade mit eigenem Charakter 😀 !

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Brombeerliebe…

…oder der Weg zur Marmelade

Der heiße Sommer hat nicht nur die Aktivität der menschlichen Zeitgenossen zeitweise heftig eingeschränkt – das war schlecht, nein, sondern auch die der Kirsch-Essig-Fliege – das war gut!!!

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Martin Hauser Phycus – Eigenes Werk Template:Hauser

Im letzten Jahr hat dieses asiatische Sch…vieh meine komplette Himbeer- und Brombeerernte vernichtet; von den brechend vollen Brombeerranken konnte ich etwa ein Pfund ernten! 👿
Dieses Jahr jedoch konnte ich schon mal gut 4 kg ernten und es bisschen wird es noch geben.

Eine Hälfte ist schon zu Marmelade verarbeitet – wir lieben es puristisch (also pur, ohne Schnickschnack) und ich habe sie wie immer, mit Gelierzucker 2:1 eingekocht.

Angefixt durch Stephanie von Hefe und mehr, die in diesem Jahr Marmelade ohne Gelierzucker, nur mit normalem Haushaltszucker kocht, wollte ich das auch probieren.

Heute morgen habe ich die 2 kg, die ich vor dem Urlaub einfror, aus dem Tiefkühler geholt und erstmal mit der Hälfte das Experiment gewagt:

Rezept:

1 kg Brombeeren
1 kg Zucker
70 g Zitronensaft
1,5 TL Zitronensäure (optional)
1 Sternanis (optional)

Die Beeren waschen, in den Topf geben und bei mittlerer Hitze (immer mal wieder rühren) aufkochen lassen, mit dem Pürierstab pürieren (oder: wer keine keine Kerne will, durch die Flotte Lotte jagen).
Die restlichen Zutaten dazu geben, verrühren und auf kleinerer bis mittlerer Stufe kochen lassen (bei meinem Herd war hat sich von sechs Stufen Stufe drei optimal herausgestellt) – und zwar (im Gegensatz zu Stephanies Angaben) 1 (knappe) Stunde, unter häufigem Rühren und ohne Deckel.

EDIT: 1 Stunde war (trotz Gelierprobe…) doch etwas lang; 30 – 45 Minuten reichen aus!

Woher weiß ich, wann die Marmelade geliert?
Ganz einfach, mit der Gelierprobe
Dazu habe ich gleich zu Beginn der Marmeladenaktion einen kleinen Teller in den Kühlschrank gelegt, immer mal wieder etwas von dem heißen Fruchtbrei dünn darauf gestrichen und kurz wieder in den Kühlschrank gestellt. Nun erkennt man schnell, ob die Marmelade die richtige Konsistenz hat 😀 !

Ergebnis:

Geschmack:
Im direkten Vergleich zu der Marmelade mit Gelierzucker 2:1 schmeckt die ohne Gelierzucker sehr viel intensiver, fruchtiger! So wie ein schwerer Rotwein im Vergleich zu einem leichteren. Die Fruchtigkeit ist trotz des hohen Zuckergehaltes durch den Zitronensaft und die Zitronensäure gegeben.

Nachteile:
Doppelt so viel Zucker, lange Einkochzeit und damit mehr Energieverbrauch.

Weil von den Brombeeren am eigenen Strauch bis zur Marmelade im Glas als Verpackung nur zwei Papiertüten für den Zucker verwendet wurden, reiche ich den Beitrag ein bei {EiNaB} im August

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Pane Valle Maggia – ein Versuch

Im Urlaub – das habe ich ja berichtet – habe ich auf dem Markt von Ascona ein „Pane Valle Maggia“ (PVM) entdeckt:

Ein dunkler Fladen mit einer tollen Porung (kommt auf dem Foto nicht so ganz raus) und angeblich einem Roggenmehlgehalt von etwa 50 %. Letzteres scheint mir auch nicht ganz abwegig, denn auch nach dem dritten Tag hatte das Brot von seiner Frische nichts eingebüßt 😯 !

Noch in Ascona recherchierte ich – mal wieder – über das geheimnisvolle Pane Valle Maggia, das nur versucht wird nachzubauen, das aber offensichtlich noch niemand vor Ort „mitgebacken“ hat.

Ich stieß durch Petras Brotkasten auf die Biobäckerei Mehltretter in Losone, hochgelobt in vielen Artikeln, einem Nachbarort von Ascona, die das PVM auch anbietet. Auf dem Heimweg standen wir dort vor der Tür (Achtung: wird nur samstags vor Ort verkauft ab 7:30 Uhr):

Die Unterschiede sind deutlich zu sehen: Das PVM oben ist sehr viel dunkler, dafür auch flacher und die Porung ist zwar klasse, aber bei dem Mehltretter-Brot extremer.

Wie hat es geschmeckt? Also mir persönlich – als „Roggenkasperl“ – hat das dunkle PVM besser geschmeckt; es war auch noch nach drei Tagen frisch und lecker, während das PMV von den Mehltretters ab dem 2. Tag (länger hat es nicht gehalten 😉 ) etwas geschwächelt hat in punkto Frische; aber auch der Geschmack war weniger intensiv.

Jetzt wage ich den Versuch, ein dunkleres PVM nachzubauen… Mal schaun – Brotrezepte selbst zu entwickeln ist nicht wirklich meine Stärke 😳 !

Grundsätzlich hangle ich mich da an anderen Rezepten oder Angaben entlang, so auch hier:

  • ich habe zunächst mal (die hoffenltich zutreffende) Aussage des Brotverkäufers auf dem Markt, dass das Brot etwa 50 % Roggenanteil hat, versucht umzusetzen
  • auf diesem Flyer fand ich die Angaben: Ruchmehl Type 1200 (Type 1200 fand ich nicht, aber Ruchmehl hab ich sowieso aus der Schweiz mitgenommen) und Teigausbeute von 190 😯 !!!!!
  • als Rezept lege ich mal das von Lutz zugrunde, ob das passt wird man sehen

Pane Valle Maggia – 1. Versuch (50 % Roggenmehl,  50 % Weizenmehl)

WST:
25 g WM 550
25 g Wasser
3 g ASG

RST:
20 g Roggenvollkornmehl
22 g Wasser
2 g ASG

Hauptteig:
Weizensauerteig, Roggensauerteig
137,5 g Ruchmehl* oder Manitoba-Mehl*
137,5 g Weizenmehl 1050er
280 g RM 1150
50 g Lievito Madre
10 g Frischhefe

555 g Wasser (kalt!!!)
12 g Salz

* Ruchmehl ist ein aus Weizen oder Dinkel produziertes Mehl.
Weissmehl wird vorwiegend aus dem inneren Teil des Getreidekornes hergestellt. Das Ruchmehl wird jedoch nach dem Entzug von Weissmehl gewonnen und enthält daher einen Teil der äusseren Schalenschicht. Es enthält mehr Eiweiss, Mineralstoffe und Vitamine aus der Randschicht des Korns. Ruchmehl ist deshalb in seinem biologischen Nährwert dem Weiss- und Halbweissmehl überlegen. Es verfügt über einen ausgeprägteren Geschmack als Weissmehl und eignet sich für dunkle Backwaren (in der Schweiz übliches sauerteigfreies dunkles Brot, Magenbrot etc.).

* Manitobamehl besitzt einen deutlich höheren Glutenanteil als normales Mehl, ist vom Ausmahlungsgrad mit dem 550er Weizenmehl vergleichbar. Wenn man es sich nicht schicken lassen will, kommt – laut  cooketteria – auch dieses proteinreiche 405er Mehl infrage!

Die Zutaten für die Sauerteige sind für mich fast Bild„homöopatische Dosen“  😉 , ich habe sie mit meiner genauen „Bis-100g-Waage“ abgewogen…

Normalerweise schaue ich nicht so auf´s Gramm, aber bei so kleinen Mengen will ich erst mal vorsichtig sein.

Nach etwa 16 Stunden die beiden Sauerteige:

Diese zusammen mit den anderen Zutaten – außer dem Salz – 10 Minuten auf niedrigster Stufe kneten (da ich den Teig mit dem Handrührer bearbeitete, nahm ich Stufe 2), danach das Salz zugeben und auf niedrigster Stufe nochmal 15 Minuten kneten (länger habe ich mich nicht getraut…).

Der Teig löst sich NICHT vom Schüsselboden – zuviel Roggenmehl und zu hohe TA!

Den Teig in eine geölte Plastikschüssel geben und nach 90 Minuten

stretch and fold (wenn ich eine große eckige Plakstikschüssel hätte, wäre der Teig darin gefaltet worden; so habe ich ihn auf´s Brett gekippt und dort mit der Teigkarte gefaltet, um ihn dann wieder zurück in die Schüssel zu… „werfen“…).

Danach zur 2. Gare  weitere 90 Minuten in die Schüssel

Den Teig nochmals auf das Brett kippen, erneut stretch and fold.

Wenn man zwei Brote möchte, den Teig nun teilen und 10 Minuten ruhen lassen,

dann etwas rundwirken (ging nur mit Teigkarte) und in ein oder zwei gut bemehlte (-> Roggenmehl) Gärkörbchen für weitere 45 Minuten zur Stockgare geben.


nach 45 Minuten

Normalerweise wird das PVM drei Mal eingeschnitten; das habe ich mir geschenkt, denn ein Brot, das eigentlich wegläuft, will ich nicht noch zusätzlich einen „Tritt in den Hintern“ geben, indem ich es einschneide. Stattdessen kamen sie mit dem Schluss nach unten in die Gärköbe, in der Hoffnung, dass sie so gut aufreißen.

Dann bei 250 Grad einschießen, nach 3 – 4 Minuten schwaden und 50 Minuten (bei zwei kleinen Broten) fallend auf 200 Grad backen.

Und das ist das Ergebnis:

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Von außen sieht es dem Pane Valle Magio vom Markt in Ascona schon man recht ähnlich 😀 😀 😀 !!!
Ca. 4 cm hoch, die Porung nicht ganz so wild wie im Original,

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es hat ein tolles Aroma, anders als im Urlaub – so weit ich das noch weiß… aber überhaupt nicht schlecht, ganz im Gegenteil! Mein Liebster war völlig begeistert Bild !

 

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Gartenspielereien…

Mobile: Schneckenhaus an Palme

Muschel-Sukkulenten auf Palme:

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Wasserspiele: Miniteich mit blühender Seerose

Seerosenblüte 5.0 … Habe die Seerose im Frühjahr mit einem Düngekegel versorgt – das ist jetzt die 5. Blüte – toll!

Das Wasser war – bis vor zwei – drei Wochen recht grün, jetzt hat es sich (trotz Hitzewelle) geklärt! Ich brauche auch keine Anti-Schnakenlarven-Tabeletten – keine Larven drin…

Dafür aber 3 Sorten Schnecken, von denen ich nur eine einsetzte (Sumpfdeckelschnecke) 😯 !
Die Posthorn – und Spitzschlammschnecke – beides „Karnickel“ unter den Schnecken – sind als Minischneckchen auch vorhanden. Diese setzen sich gerne unter die Blätter der Seerose; dort sammle ich sie dann ab… Insbesondere die Spitzschlammschnecke vergreift sich gerne auch an den Pflanzen…

Den Miniteich habe ich letztes Jahr aufgestellt, er beinhaltet keinerlei Technik  – und funktioniert 😀 !

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Nachruf: Der Kefir ist tot… es lebe der Kefir!

Ich muss jetzt doch noch nachtragen, dass mein Wasserkefir die lange Pause (zwei Monate in konzentriertem Zuckerwasser) ohne Füttern nicht überstanden hat!

Er hat zwar wieder geblubbert, aber eine schleimige Brühe erzeugt – auch mit ganz viel Zitrone!

Ich hab‘ mir dann neue Kristalle besorgt! Die sind zwar sehr klein, aber richtig aktiv 🙂 !

Dem Milchkefir hat die lange Pause nicht geschadet,er war in Milch mit Milchzucker im Kühlschrank geparkt!

 

 

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