Fermentiertes Nussmus

Ein weiteres Rezeptbeispiel aus dem Buch „Das große Fermentieren“ von Mary Karlin.

Nussmus herzhaft – mit Walnüssen:

  • 200 g Walnusshälften
  • 4 1/2 TL unbehandeltes Salz

über Nacht einweichen.

Die Nusskerne abseihen, abtrocknen* und in einer Pfanne bei mittlerer Hitze unter Rühren anrösten. Sie sollen trocken und an der Oberfläche etwas gebräunt sein. Umfüllen und abkühlen lassen.

Jetzt mit

  • 75 g Kokosöl
  • 1 TL Salz
  • 2 Zweiglein frischem Thymian

zu einer Paste pürieren. In ein Bügelglas umfüllen, mit einem Stofftuch + Gummi , oder Nylonstrumpf o.ä. abdecken und für mindesten sechs Stunden stehen lassen (es soll Luft an die Masse kommen).

Das Ganze ergibt einen absolut leckeren, veganen Brotaufstrich!

Für die süße Variante nimmt besser andere Nüsse, z.B. Cheshews. Der erste Teil funktioniert genauso, dann gibt man statt Tymian und Salz aber Honig (oder ein anderes Süßungsmittel und nach Wunsch, Gewürze wie Zimt, Vanille, Tonkabohne… dazu! Auch dieser Aufstrich ist total lecker!!!

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4 Kommentare zu “Fermentiertes Nussmus”

    1. Hm, das ist die Vorgabe aus dem Buch…
      Ich muss beim nächsten Mal einen Versuch mit einer längeren Fermentationszeit ausprobieren. Es ist wahrscheinlich auch sinnvoll, die Nussmasse in ein breiteres Gefäß als das Glas zu tun (während sie fermentiert), damit mehr Luft drankommt – was meinst du?

  1. Fermentation läuft ja eigentlich anaerob ab, d.h. ein breiteres Glas ist meiner Meinung nach nicht nötig. Ich lasse Nusskäse ganz normal in einem verschlossenen Bügelglas vor sich hin fermentieren, bis Geruch und Geschmack passen. Sieht übrigens immer ganz lustig aus, wenn die Nussmasse kleine Löcher bekommt und sich Richtung Deckel hebt.

    1. Aber ja nicht jede Fermentation ist anaerob(-Essig…). Karlin sagt ja, bei offenem Deckel (also mit einem Tuch abgedeckt). Ich hab mich bei diesem Rezept echt gefragt, wo hier die Fermentation stattfindet. Es klingt im Buch so, als müsse da nur 6 Stunden Luft an die Nussmasse – das wäre dann die Fermentation. Es ist anscheinend keine milchsaure Fermentation… Leider schreibt sie hier nicht mehr dazu.

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