Räuchern im Topf

 

Diese Woche sah ich einen Beitrag über´s Räuchern, über die unterschiedlichen Möglichkeiten, die man hat: Vom professionellen Räucherschrank über das Räuchern im Kugelgrill bis hin zum Räuchern im Topf!

Letzteres ließ mich dann nicht mehr los…

    • Töpfe habe ich schließlich – auch alte,
    • ebenso einen Dämpfeinsatz,
    • Rauchgut: Lachsfilets warteten im Gefrierschrank
    • die Räucherbasis – das geht wohl problemlos mit losem Tee (z.B. schwarzen, Tee, oder auch Earl Grey…); da bei uns um die Ecke ein Angelladen sein Dasein fristet, besorgte ich mir von dort Räuchermehl (Buche)

  • ein paar Kräuter (4 – 5 angedrückte Wachholderbeeren, 1 Zweig Rosmarin, 3 – 4 Zweige Thymian, 3 – 4 Lorbeerblätter

Das ganze sollte in meiner „Außenküche“ stattfinden – denn ich wollte schließlich nur den Lachs räuchern, nicht die Wohnung… 😉

Am Abend  den Fisch in eine Beize einlegen (das muss wohl nicht sein; wenn nicht, dann im Anschluss salzen).

  • 375 g Wasser
  • 125 g Likör (eigentlich Calvados, ich ersetzte den mutig durch einen Brombeerlikör mit einem Schuss Walnuslikör)
  • 25 g Salz

Vor dem Räuchern den Fisch gut abtupfen und am besten eine Weile auf einem Gitter abtropfen lassen.

Aus Backpapier Streifen als Unterlage für den Fisch zurechtschneiden und den Fisch dann darauf in den Dämpfeinsatz legen.

Den Boden des Topfes mit Räuchermehl bedecken (ich habe das sehr großzügig gemacht, würde beim nächsten Mal weniger Räuchermehl nehmen, vielleicht nur 3 EL).

Kräuter auf das Räuchermehl legen.

Die Kochplatte auf höchste Stufe erhitzen, den Topf darauf stellen, warten, bis das Räuchermehl anfängt zu qualmen.

Dann den  Dämpfeinsatz mit dem Rauchgut reinstellen (den kann man sich übrigens auch mit einem Alugrilleinsatz, den man umgekehrt in den Topf stellt, selber basteln) – und warten…

Den Lachsfilets habe ich 12 Minuten gegeben – 15 waren es laut Vorgabe; beim nächsten Mal würde ich eher weniger Zeit ausprobieren, denn die Filets waren ein kleines bisschen zu trocken…

… aber der Geschmack war super! Bin echt begeistert, wie leicht das geht!!! Und man kann den Geschmack durch die Beize etc. wirklich super beeinflussen! Das wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich geräuchert habe!!!

Allerdings habe ich im Anschluss gemerkt, dass es gut war einen ausrangierten Topf zu nehmen: Man kriegt das Innenleben schon wieder sauber, aber ob der Rauchgeschmack wirklich nochmal rausgeht, wage ich zu bezweifeln…

 

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2 Kommentare zu “Räuchern im Topf”

  1. Dieses Experiment steht mir auch noch bevor. TK-Lachs, Dämpfeinsatz, Räuchermehl und ein grosser gusseiserner Wok sind vorhanden. Leider fehlt aber der Deckel (wahrscheinlich beim Umzug verschwunden) und ich vergesse dauernd, endlich einen neuen aufzutreiben. *maulundmecker*

    1. Dann wünsche ich dir viel Erfolg bei der Deckelsuche!!!
      Im Nachhinein habe ich gelesen, dass ich „heißgeräuchert“ habe – im Gegensatz zum warm- oder kalträuchern… Im Topf geht wohl auch nix anderes…

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