Was macht eigentlich…der Ananasessig?

 

Im Januar diesen Jahres setzte ich Ananasessig an – nach einem Rezept von Mary Karlin aus „Das große Buch vom Fermentieren“.
Es ist eine Form von Obstessig, ähnlich, wie sie im Netz für Apfelessig häufig beschrieben wird.

  • Hierzu werden die Reste (Strunk, Schale) einer Ananas in ein Einmachglas (oder Sauerkraut-/ Fettopf) mit weiter Öffnung und 3 l Fassungsvermögen gegeben.
  • Dann 100 g Vollrohrzucker o.ä. mit 2 l Wasser vermischt und über die Ananasstücke geschüttet.
  • Das Gefäß wird mit einem Abseihtuch, Mullwindel o.ä. bedeckt und mit einem Gummi fixiert (bei der Essigherstellung muss Luft an das „Gebräu“ kommen) und an einem dunklen, kühlen Ort ruhen gelassen.
  • Im Abstand von 2 Wochen werden wieder 2 EL Zucker zugegeben. Das wiederholt man mindestens 6 Wochen (Mary Karlin füttert den Essig bis zu 6 Monaten).
  • Der „fertige“ Essig soll dann abgeseiht und in Flaschen umgefüllt werden.

Das liest sich ja ganz einfach…

Ich hatte ein 3 l Bügelglas. Damit die Ananasreste nicht schimmeln, versuchte ich diese, mit einem Fermentiergewicht nach unten zu drücken. Da das Glas sich aber nach der Öffnung weitete und das Fermentiergewicht maximal so groß wie die Öffnung sein konnte, war dieses Vorhaben nicht wirklich von Erfolg gekrönt und das Gewicht sank irgendwann zu Boden.
Ich erinnere mich, dass sich irgendwann auch Kahmhefe auf der Flüssigkeit gebildet hatte. Da ich mal gelesen hatte, das sei nicht schlimm, man solle sie einfach entfernen, probierte ich dies aus, um dem Experiment noch eine Chance zu geben. Das hat auch gut funktioniert, weil die Kahmhefe gerade begonnen hat sich zu bilden. Ist auch nur einmal aufgetreten.

Beim Füttern mit Zucker und Rumrühren bin ich dann irgendwie sehr ungünstig ans Glas gestoßen, so dass ein urplötzlich ein Loch entstand… Glücklicherweise konnte ich einen großen Teil der Flüssigkeit auffangen – damit waren die Ananasreste aber entsorgt… Nach weiterem Filtern wegen möglicher Glasreste füllte ich den Essig in Flaschen ab (das war so nach 2,5 Monaten).
Das Ergebnis hat mich zu Zeitpunkt überhaupt nicht überzeugt – es schmeckte einfach nur sauer, ohne eine sonstige Note…

Ehrlich gesagt habe ich den Ananasessig total vergessen, bis ich jetzt mein Birnenessig-Projekt gestartet habe und dadurch wieder an ihn erinnert wurde.
Neugierig öffnete ich ein Fläschchen: Der mittlerweile völlig geklärte Essig duftet lecker nach Ananas!!! Er ist jetzt ein dreiviertel Jahr alt, zwar immer noch recht sauer (daran wird sich vermutlich auch nichts mehr ändern), aber die Ananasnote riecht und schmeckt man nun deutlich durch! Nun ja, Essig muss ja auch reifen! Hätte ich aber trotzdem so nicht erwartet!!! 😀

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Ich weiß nicht so genau, was das geschmacklich bringen soll, dass Mary Karlin den Essig über so lange Zeit immer wieder füttert (jemand eine Idee???); mit meinem Birnenessig mache ich das nicht (ist aber auch erst in der Projektphase) und wenn wir das nächste Mal eine Ananas schlachten, werde ich wieder Essig ansetzen, aber ohne die lange „Fütterphase“.

Fazit:

  • Geduld ist wohl das Wichtigste!
  • Essig mit Ananasduftnote ist ungwöhnlich und deshalb nicht zu verachten (gibt Salaten nochmal eine besondere Note)!
  • Kahmhefe ist kein Problem (bei mir und diesem einen Versuch gewesen; es schmeckt nichts muffig oder so, wie man immer wieder liest).

Übrigens:  Ein Schluck Ananas-Essig mit Mineralwasser schmeckt super und ist ein toller Durstlöscher! Geht mit anderen Fruchtessigsorten genau so gut, aber Ananas-Essig ist schon etwas exotischer!

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Kürbisspalten mit Schafskäse überbacken

Zutaten:

  • 1/2 Hokaidokürbis
  • 1 Knoblauchzehe, die in 125 ml Olivenöl gedrückt wird
  • 200 g Schafskäse
  • Kräuter (ich: Rosmarin, Thymian, Olivenkraut, Currykraut, Bohnenkraut – was ihr halt da habt), Cayennepfeffer
  • Balsamico Creme

Wie geht´s?

    • Einen halben Hokaidokürbis in Spalten schneiden (Schale dranlassen)
    • salzen, pfeffern, mit dem Knoblauchöl einpinseln
    • auf Backpapier legen und bei 220 Grad 10 – 12 Minuten backen.

    • in der Zwischenzeit – Schafskäse mit etwas Öl, Kräutern (Rosmarin, Thymian, Currykraut, Olivenkraut, Bohnenkraut oder was auch immer vorhanden ist), etwas Cayennepfeffer verdrücken, so dass eine Paste entsteht.
    • Schafskäsepaste auf den Kürbisspalten verteilen und nochmal 5 Minuten in den Backofen geben.

  • in der Zwischenzeit ein paar Pinienkerne (Mandelstifte gehen auch) in einer fettlosen Pfanne anbräunen.
  • Nach dem Herausnehmen die Spalten die Pinienkerne zugeben und mit der Balsamico-Creme beträufeln.

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Ratatouille – aus eigener Ernte

 

Sooooo toll, wenn das Gemüse aus dem Garten kommt!

Zutaten (für gut zwei Personen):

  • 2 kleine Zucchini
  • 1 Aubergine
  • 2 Paprika
  • 2 rote Zwiebeln
  • 3 – 4 Knoblauchzehen
  • ca. 1,5 Kilo Tomaten

Wie geht´s?

  • zunächst die Aubergine in 1 cm dicke Scheiben schneiden und auf beiden Seiten einsalzen (halbe Stunde stehen lassen)
  • den Strunk der Tomaten herausschneiden, die Tomaten pürieren und durch ein Sieb streichen (passieren)
  • die Tomatenfarce in einenTopf geben und schon mal erhitzen (die Tomaten müssen gut einkochen)
  • die Zwiebeln halbieren, in dünne Scheiben schneiden, den Knoblauch zerdrücken und mit der Zwiebel in Öl andünsten, bis sie etwas braun werden, dann in die Tomatensoße geben
  • alle Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden, mit Kräutern der Provence nacheinander anbraten (zuerst die Paprika, dann die Auberginen, dann die Zucchini) und in den Topf geben.
  • Das Ganze muss mindestens eine Stunde ohne Deckel geköchelt werden, damit die Tomatensauce gut reduziert wird. Dabei mit Salz, Pfeffer, etwas Zucker, ggf. Chili würzen.
  • Servieren mit Reis oder auch Bulgur
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Igelhaus

Heute morgen war es unglaublich kalt – richtig herbstlich und ich habe echt gefroren! Gerade war es noch brütend warm und jetzt dieser Umschwung!
Wenn es den Igeln genauso geht, bin ich froh, dass wir einen kleinen Unterschlupf aufgestellt haben…

Ein Igelhaus ist auch schnell selbst gebaut, da ich aber wollte, dass es diesen Herbst noch installiert wird Bild habe ich es gekauft.

Der Deckel ist aufklappbar (zur besseren Reinigung); man sieht, dass das Haus zwei Kammern hat: einen Eingangsbereich und ein“Schlafzimmer“. Dieses „Labyrinth“ ist nicht unwichtig, damit sich keine Katzen da drin breit machen…

Damit das Igelhaus wetterfest ist, haben wir ein Stück Dachpappe draufgetackert. Das ist übrigens gar nicht einfach, an ein kleines Stück Dachpappe zu kommen! Verkauft wird die nur in ganzen Rollen 😯 !

Wir konnten dann über Kleinanzeigen an Reste von Dachpappe kommen  – auch noch viel zu viel für das Igelhaus, aber geschenkt 😀 !

Eigentlich wollte ich das  Dach schön einschlagen, um die Kanten falten – dafür ist die Dachpappe viel zu dick! So haben wir sie einfach mit „Rundum-Vordach“ draufgetackert…

Als „Unterbodenschutz“ stellten wir das Igelhaus auf ein Stück Styropor, das noch bei und herumlungerte.

Das Schlafzimmer wurde noch mit Laub als „Kuschelfaktor“ ausgestattet.

Jetzt wird es bewacht – und wartet auf einen Mieter!

Bin gespannt, ob sich ein Igel einfindet… Wenn alle Gärten eingezäunt sind… Aber einmal war schon mal einer im Garten, auch wenn ich mir nicht erklären kann, wie…

 

Edit 08.09.2017:

Mit den Nachbarn geredet und die Zäune etwas gelupft… 😉

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Tierischer Besuch: Edellibelle + Grasfrosch

Ist sie nicht schön???

Vermute mal, dass es sich um eine Herbst-Mosaikjungfer handelt.
Letzte Woche bei uns vorbeigeflogen 😀 !

Edit 30.08.2017:
Ob Tagesgast oder nicht wird sich noch herausstellen, aber zu Füßen seiner großen Verwandten lässt es sich ein Grasfrosch im Miniteich gutgehen:

Vor einem Monat hatten wir schon mal Besuch, ob Herr oder Frau Frosch erneut unser Domizil heimsucht oder ob dies ein neuer Gast ist – keine Ahnung, aber ein herzliches Willkommen!!! frosch-smilies-0008.gif von smiliesuche.de

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Birnenschwemme-Klappe I. – Birnenessig

 

Ich hatte es schon erwähnt? Dieses Jahr gibt es bei uns Birnen über Birnen – von zwei Bäumen.

Beide sind jetzt abgeerntet und ich habe 7 Steigen Birnen… Vielen noch etwas grün, aber ich warte täglich, dass die große Verarbeitungsschlacht losgeht… 😉

Als Erstes habe ich jetzt aus Fallobst Essig angesetzt:

Dazu habe ich die etwas angefressenen oder angefaulten Birnen ausgeschnitten, geviertelt und dann im TM geschreddert.

Das Gefäß habe ich bei 160 Grad 15 Minuten in den Backofen gestellt zum Sterilisieren.

Für das Gefäß waren es etwas viel Birnen, so dass nur noch 2 Liter Wasser reingingen. Dazu noch 3 EL Zucker und ca. 125 g Hefewasser. Das fing gleich an zu schäumen 🙂 ! Alternativ kann man ca. 20 g konventionelle Hefe dazugeben.

Jetzt das Gefäß mit einem durchlässigen Tuch abdecken (am besten finde ich Nylonstrümpfe, hatte aber gerade keinen an der Hand…), es muss Luft an das Gebräu kommen.

Nach 14 Tagen waren die Früchte abgesunken und es zeigte sich keine Gäraktivität mehr – deshalb habe ich die Früchte abgeseiht. Die Flüssigkeit kam wieder zurück in den Tontopf. So sollte der Essig weitere 6 – 8 Wochen reifen.

Als ich nach  3 – 4 Tagen nachschaute, hatte sich etwas Kahmhefe gebildet. Da ich irgendwo gelesen hatte, dass dies nicht schlimm sein und sie auch schon beim Ananas-Essig einfach entfernte, hielt ich es hier genauso. Die Kahmhefe habe ich einfach mit einem Löffel abgetragen, dann die Flüssigkeit durch ein Teesieb (Papier) gegossen, den Topf mit heißem Wasser ausgewaschen und den rohen Essig zurückgefüllt – in der Hoffnung, dass sich keine Kahmhefe mehr bildet.

Ca. eine Woche später wagte ich wieder einen Blick: Es hatte sich schon wieder was auf der Flüssigkeit abgesetzt, spontan vermutete ich Kahmhefe, wollte sie abtragen, ABER: Es fühlte sich anders an! Vielleicht eine Essigmutter??? Yep!!! Mittlerweile hat sich die gallertartige Masse über die komplette Oberfläche verteilt!!!

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Verwertungstechnisch ohne Müll und mit wenig Energie – ab zu EiNaB

 

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Eidechsenburg

Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lacerta_agilis_1_(Marek_Szczepanek).jpg

Als Kinder haben wir auf den Wiesen in der Nachbarschaft Eidechsen beobachtet, gefangen (und wieder freigelassen), Heuschrecken zum Futter serviert – einfach grandios! Die kleinen Echsen waren selbst im Garten meiner Eltern zu finden, sie hatten tiefe Löcher in das Wurzelwerk eines großen Wacholders gegraben und man konnte sie fantastisch beobachten.
Es gibt heute weder die Eidechsen im Garten meiner Eltern (irgendwann musste der Wacholder weichen), noch die Äcker in der unmittelbaren Umgebung…

Die Faszination Eidechsen hat mich nie losgelassen und schon eine ganze Weile nahm ich mir vor, eine Eidechsenburg im eigenen Garten zu bauen (auch wenn mir nicht vorstellen kann, wie sich jemals eine Eidechse zu uns verirren kann, gibt es auch hier keine Äcker um uns herum). Zum einen als Beitrag zur Biodiversität im eigenen Garten und als egoistisches Ziel: in der Hoffnung, diese kleinen Urviecher wieder beobachten zu können…

Eine Eidechsenburg besteht aus einem unterirdischen Teil (mindestens 50 cm tief).

In dieses Loch schichtet man Steine (ggf. auch Holzscheite) und achtet darauf, dass man ganz unten ein paar kleinere Steine mit einer Steinplatte als „Drainage“ abdeckt.

Dann wird auch ein oberirdischer Steinhügel angelegt – dabei sollte man darauf achten, das die Steine so gelegt werden, dass nicht zu viel Wasser reinregnen kann (also gerade für den Abschluss wieder eher flache Steine verwenden.

Wenn Eidechsen auch noch eine Möglichkeit haben sollen ihre Eier ausbrüten zu lassen, sollte man noch eine Sandmulde einrichten. Neben der Burg habe ich dafür noch einen kleinen Bereich vorbereitet: 20 – 30 cm tief, mit überwiegend Sand und etwas Erde gemischt und gefüllt.
Achtung: das ist ein ideales Katzenklo!!! Gleich in der ersten Nacht hat sich hier ein Zimmertiger verewigt… 👿  Jetzt habe ich Rosenstiele, für die man eigentlich einen Waffenschein bräuchte, darüber gelegt – hat gewirkt 😉 .

Tja, ob sich tatsächlich Eidechsen irgendwann man einfinden, weiß ich nicht. Andererseits hatten wir vor ein paar Wochen auch wieder einen Frosch als Tagesgast im Miniteich und auch hier weiß ich nicht, von woher der gekommen sein sollte. Unabhängig davon ist die Eidechsenburg sicher auch für andere Gäste attraktiv…

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Ernten – Entsaften – Verarbeiten: Aronia, Holunder, Brombeeren

 

Heute mussten die Aroniabeeren dran glauben:

Im 2. Jahr 2,5 kg! Toll!
Dann habe ich die restlichen Holunderbeeren geerntet. Wir haben ja jetzt einen Strauch im Garten, aber die Beeren werden nicht gleichzeitig reif. Ich habe sie dann immer wieder eingefroren – bis gestern zum letzten Akt…

Zusammen mit einem Teil der Aroniabeeren wurden die dann entsaftet, um Anti-Erkältungs-Tränke im Winter machen zu können.

Es gibt immer noch Brombeeren! Wir waren jetzt zwei Wochen im Urlaub und ich dachte, danach ist es vorbei… Nein, ich kann immer noch ernten!

Das ist so klasse, v.a. wenn man bedenkt, dass der Strauch so wenig Arbeit macht! Grund, dankbar zu sein!!!

Nun, und dann die Birnen: Ein Baum ist komplett abgeerntet, aber die Birnen noch nicht reif.

Hätten wir sie nicht geerntet, wären sie alle angefressen vom Baum gefallen. Jetzt warte ich darauf, dass sie gelb werden. Wahrscheinlich alle auf einmal – dann geht es birnenmäßig rund.
Der zweite Baum ist nur zum Teil abgeerntet – auch hier kommt noch eine Fülle auf uns zu 😀 !

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Must go: Grotto Baldoria in Ascona

 

Wenn in Ascona dienstags Markttag ist und ich genüsslich über denselben schlendere (ich genieße das auch komplett ohne etwas kaufen zu müssen), dann zieht es mich seit unserem letzten Besuch im Anschluss magisch in die Grotto Baldoria, über die ich zufällig gestoßen bin und die in ihrer Originaliät einfach ein „must go“ ist… Von der Strandpromenade in Ascona ist übrigens ein Schild zur Grotto aufgestellt.

Dieses Jahr sah es vor dem Eingang so aus:

Wenn man das Schild genauer betrachtet, werden keine Speisen aufgeführt, sondern man soll doch bitte in der Küche nachfragen was es gibt…
Geben tut es täglich nämlich nur ein Gericht – und entweder will ich das – oder ich gehe wieder: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt!
Man kann beim Menü höchstens den Salat weglassen…

Der erste Gang sind immer verschiedene Salami-/ Mortadellasorten. Von diesem Brett schneidet man sich großzügig (oder auch nicht) etwas runter, dann wandert das Brett sammt Wurst und Messer zum nächsten Tisch.

Der nächste Gang ist der Salat – habe ich vergessen zu knipsen: Ein kleines Tellerchen mit etwas Grünzeug, einer aufgeschnittenen Tomate – und dieses Jahr etwas Thunfisch.

Als Hauptgang gab es ein absolut schlotziges Risotto – zu dem Schinkenscheiben serviert wurden. Der Käse (geriebener Parmesan) wurde in der original Plastiktüte (!) von Tisch zu Tisch gereicht…

Cheffe hatte nicht mitgekriegt, dass mein Tischnachbar Vegetrarier war und stellte ihm auch eine Platte mit Schinken hin. Sein Blick auf den Hinweis, er sei Vegetarier – sprach Bände… „Bischt du das schon immer?“
Bestätigung – Kopfschütteln…
Cheffe: „Es gibt Vegetarier, Veganer – Veganer bischt aber nid? und Kinder!“

Während des Hauptgangs kam auf einmal eine Bedienung angerannt und bat meinen Tischnachbarn, kurz aufzustehen – dann warf er eine Münze in den Stromzähler – damit wieder Strom zum Kochen da war (vermute ich mal?!). So konnte in der  Küche lustig weitergewerkelt werden 😀 !

Der nächste Gang sind verschiedene Käsesorten, auch sie werden von Tisch zu Tisch gereicht, von ihnen schneidet man sich ebenfalls nach Gusto runter.

Dann kann man einen Espresso bestellen, dazu gibt es einen ganz einfachen Blechkuchen, eine Art Mürbteig mit Marmelade bestrichen.

Außerdem werden noch drei interessante hochgeistige Flaschen hingestellt:

Ein super leckerer Grappa, Walnusslikör (der viel besser, runder schmeckt, als den, den ich gemacht habe, muss ich zugeben!) und ein guter Limoncello (Zitronenlikör). Ich gestehe, ich hab sie in kleinen Dosen alle drei durchprobiert… Bild

Es war wieder einmal ein großartiges Erlebnis!

Was genau im Menü drin ist, erschließt sich mir nicht wirklich, weil etliches dazugerechnet wird (man könnte natürlich auch fragen 😳 )… Mit Getränken und allem muss man so mit ca. 30 Franken rechnen.

Öffnungszeiten:

12:00 Uhr bis 14:00 Uhr
19:00 Uhr bis 23:00 Uhr

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Beeren- und Hochbeet-Ernte

 

Heute ist Erntetag!!!

Die Brombeeren hängen brechend voll und ich liefere mir einen Wettlauf mit der Kirschessigfliege 👿 !
Daneben noch ein paar Heidelbeeren und Physalis.

Letzte Woche habe ich von einem Kilo Brombeeren „normale“ Marmelade gekocht – das heißt für mich mit Gelierzucker 2:1 (ohne weiteren Schnick-Schnack).

Heute gibt es Marmelade nur mit „normalem“ Zucker, heißt ohne Geliergedöns, einfach durch langes Einkochen. Im Vergleich zu der „normalen“ Marmelade schmeckt diese wie ein schwerer roter Wein, unglaublich fruchtig!

Dann eine Version mit dem Zuckeraustauschstoff Xylit, dann aber mit Gel-fix.

Außerdem mussten Quadrate meines Hochbeetes abgeräumt werden – erstens weil reif, zweitens weil ich dieses Mal Wintergemüse einsäen will.

Insgesamt waren es heute drei Quadrate – die mit Karotten und Zwiebeln und ein Quadrat, in dem ich geschenkte Lauchsetzlinge setzte, das aber anders eingeplant war und das ich jetzt einfach anders benötige.

Das ist das Ergebnis!!! 😀

Und jetzt profitiere ich wieder von meinem Tonkrugkühler!

Im letzten Jahr konnte ich diese Quadrate nur immer mahlzeitweise abernten, so dass das Quadrat erstmal nicht neu bepflanzt werden kann. Im Tonkrugkühler halten die Karotten mehrere Wochen frisch (habe ich mit Pastinaken ausprobiert). Die Zucchini werden dort so lange gesammelt, bis sie genug sind für eine Mahlzeit und bleiben knackig frisch. Den Lauch habe ich jetzt mal dazugepackt, den will ich bald verbrauchen.

Der Tonkrugkühler ist wirklich so genial, weil er mich viel flexibler in dem Verarbeitungszeitpunkt macht. Wenn etwas geerntet werden muss  – v.a. bei Zucchini zur „Keulenvermeidung“ notwendig… – wird es geerntet, das Verarbeiten kann ich mir aber einteilen. Den Tonkrugkühler kann ich echt nur empfehlen!!!

Die Zwiebeln werden auf ein luftiges, trockenes Plätzchen gelegt – sie mögen feucht natürlich gar nicht.

Die Paprika sind noch grün aber tragen ebenfalls super, auch die Chili 🙂 !

Eine der Auberginen muss heute Abend dran glauben…

Ob die Melone reif ist? Keine Ahnung! Sie sieht aber mal so aus wie die, die man kaufen kann… Vielleicht am Wochenende mal ein „Reifetest“… KeinReifetest am Wochenende – folgende interessante Quelle habe ich gefunden:

„Am Stiel erkennt man, ob die Zuckermelone reif ist

Erntereif sind die exotischen wasserreichen Früchte ab Ende August bis in den September. Zuckermelonen sind reif, wenn sie einen süßlichen Duft verströmen und sich Risse am Stielende der Frucht bilden. Reife Wassermelonen klingen hohl, wenn man dagegen klopft. Bis zu sechs Früchte können pro Melonenpflanze geerntet werden.“

Eine weitere wächst und gedeiht:

Ansonsten überfordert mich die Melone… Sie hat ja männliche und weibliche Blüten – und man muss Triebe einkürzen, damit die weiblichen (?) Blüten kommen… Erkennen tu ich nix – ich kürze schmerzfrei das, was im Weg ist 😳

Und hier noch ein willkommener Besuch bei der Zucchini:

Mit meinen Tomaten bin ich dieses Jahr überhaupt nicht zufrieden! Die sind ja alle vom Vielfältigkeitsmarkt, also saatenfeste Sorten – aber die eine wird am Boden und innen faul, die Blätter sehen bei allen nicht wirklich prickelnd aus; rot werden jetzt langsam die Datteltomaten. Hm, weiß nicht, was ich davon halten soll…

Und weil Selbstversorgen hilft, Resourcen zu sparen –
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