Archiv (Tag): Kochen

Mangold-Schafskäse-Quiche

 

Anfang November (letzte Woche also) gab es die letzte Mangold-Ernte vom Hochbeet – kredenzt in einer Quiche…

Zutaten Teig:

  • 200 g Mehl (ich: 100g Emmer hell, 100 g Weizen Vollkorn)
  • 100 g Quark (Magerquark oder 20 %iger)
  • 5 EL Rapsöl
  • 1/2 TL Salz
  • 1 MSP gemahlener Koriander

Die Zutaten verkneten und für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.
Der Teig bleibt auch nach der Kühlschrankruhe elastisch. Er muss nicht ausgerollt werden, er kann einfach in die gefettete Form gedrückt werden.

Zutaten Füllung:

  • 4 EL Pinienkerne
  • 200 g Schafskäse
  • 2 – 3 Knoblauchzehen
  • 3 – 4 Frühlingszwiebeln
  • 500 g Mangold
  • 2 Eier (L)
  • 150 g Schmand (oder Sauerrahm oder Creme fraiche)
  • eine Prise Pfeffer
  • eine Prise Muskatblüten
  • 50 g geriebenen Käse (ich nahm 3 Sorten, u.a. auch würzigen Bergkäse)

Die Pinienkerne kurz anrösten:

Den Schafskäse mit der Gabel zerdrücken.

Den Mangold von den Stilen befreien,waschen und trockenschleudern.

Den Knoblauch kleinschneiden oder durchdrücken, die Frühlingszwiebeln klein schneiden und mit 2 EL Rapsöl andünsten.

Den Mangold zu den Frühlingszwiebeln und dem Knoblauch geben (immer so viel, dass der Topf einigermaßen voll ist, bei mittlerere Hitze Deckel auf den Topf, warten, bis der Mangold zusammengefallen ist, dann die nächste Portion Mangold dazu geben, umrühren, etc. bis das komplette Gemüse durchgedünstet ist).

Den Mangold kurz mit einem Pürierstab zerkleinern.

Jetzt den Schafskäse und den Schmand dazugeben und verrühren. Dann die Eier unterrühren. Die Masse darf nur noch lauwarm sein, bevor man die Eier dazu gibt!!! Mit Salz, Peffer, Muskatblüte würzen und abschmecken.

Die Masse auf den Teig geben, Pinienkerne und…

geriebenen Käse darüber streuen.

Ofen auf 180 Grad aufheizen, die Quiche für 35 – 40 Minuten backen.

Vor dem Essen gut 10 Minuten abkühlen lassen – guten Appetit!!!

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Zweierlei Püree – Kürbis mit Kartoffeln

 

Für ein Kürbisbrot kochte ich neulich (zum ersten Mal) Kürbismus aus Hokaido-Kürbis. Dazu benutzte ich den Dämpfaufsatz des TM, da ich das Mus nicht durch „unnötiges“ Wasser flüssiger machen wollte. Das ungewürzte Pürree schmeckte schon an sich so lecker, dass ich mir gut vorstellen konnte, das als Hauptgericht zu „verwurschteln“…

Heute gab es zweierlei Püree – Kartoffeln und Kürbis, mit leckeren Toppings:

Zu Kartoffelpüree gibt es 1000 + 1 Rezepte deshalb nicht das 1000 + 2. hier,
ich habe es im TM gemacht.

Da der TM belegt war, dünstete ich einen kleinen (habe ihn nicht gewogen, er war schon ziemlich klein), ausgenommenen Hokaidokürbis (ungeschält und in Spalten geschnitten) mit einem Dämpfeinsatz in einem normalen Kochtopf ca. 25 Minuten (mit Salzwasser; Gemüsebrühe ginge auch).

Während die beiden Pürees garen, die Toppings zubereiten:

100 g Nüsse grob hacken , mit 100 g Kürbiskernen in eine Schüssel geben, etwas Rapsöl, Salz, Ras el Hanout, Curry, Cardamom vermischen und in einer Pfanne ohne weiteres Öl anbraten / bräunen. Aufpassen, dass es nicht zu schwarz wird.

Außerdem 4 Zwiebeln würfeln und in Butter kräftig anbraten, so dass die Zwiebelwürfel braun werden – etwas salzen.

In einen Topf 2 EL Rapsöl geben und bei mittlerer Hitze

  • 1/2 TL Curry
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Paprika
  • 1/2 TL Pfeffer
  • … (der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt)
  • 1 gestrichener TL

anbraten, dann die gegarten Kürbisschnitze dazugeben und mit etwas!!! Sahne (vielleicht 3 EL) gut pürieren. Je nach Wunsch nachwürzen und ggf. noch Flüssigkeit dazu geben.

Beide Pürees mit Toppings servieren und genießen!

 

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Orientalisches Dämpfgemüse – kochen und einmachen.

 

Der Duft des Orients, verpackt in leckeres Gemüse, und – nach Wunsch – eingekocht, so dass er, wann immer man möchte, aus dem Schrank zu holen ist – hat was, oder?

Leider völlig bildlos!!!😟

Zutaten:

  • 4-5 Knoblauchzehen
  • 1/2  Chilischote rot, mittelscharf
    Knoblauchzehen durchdrücken, Chilischote ganz klein schneiden (Achtung: am besten mit Gummihandschuhen!)
  • 170 g Wasser
  • 100 g Olivenöl
  • 50 g Essig – ich habe Ananasessig genommen; ein Apfel- oder Weinessig geht auch
  • 50 g Tomatenmark
  • 50 g brauner Zucker oder Honig oder Zuckerersatzstoff Birkenzucker
  • 15 g Crema di Balsamico
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Gemüsebrühe (z. B. selbstgemacht)
  • 1/8 Salzzitrone (optional), kleinschneiden
  • 1/2 EL Ras el Hanout
  • 1/2 EL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1/2 TL Koriander
  • 1/2 TL Pfeffer
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Piment

Diese Zutaten (ohne Gemüse) in einen Topf geben, in den ein Dünsteinsatz passt und verrühren.

  • 1000 g gemischtes Gemüse, (z.B.: Kürbis (Hokaido), Möhren, Paprika, Zucchini, Zwiebeln,…)

Das Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden, und dabei die Garzeit beachten. Heißt; Zucchini eher dicker, Möhren, Hokaido dünner (Ich habe sie auf 4 mm gehobelt). Das Gemüse in den Dünsteinsatz schichten, dabei die „härteren“ Gemüse nach unten legen, die weicheren kommen nach oben.

Das Ganze ca. 25 Minuten dünsten. Will man das Gemüse einkochen, reichen auch 20 Minuten aus.

Das gegarte Gemüse in eine Schüssel geben, die Soße darüber und etwas durchziehen lassen. Passt super zu Grillfleisch und Grillbrot!

Wenn man das Gemüse einkochen will, dann muss man im Vorfeld 3 – 4 Gläser (ca. 350 ml) bei 160 Grad für 15 Minuten im Backofen sterilisieren, die Deckel mit kochendem Wasser übergießen. Auch den Einfülltrichter sterilisieren (Metall im Backofen, Kunststoff mit kochendem Wasser). Abkühlen lassen. Das Gemüse mit dem Trichter einfüllen, bis maximal 1 cm unter dem Rand. Mit Deckeln verschließen.

ACHTUNG: Der Rand muss innen und außen absolut sauber bleiben!!!

Einkochen im Backofen:

Gläser in die Fettpfanne stellen (oder auf ein Backblech eine Auflaufform), so dass sie sich nicht berühren.
Soviel Wasser wie geht in die Fettpfanne füllen. Ca. 20 Minuten auf 180 Grad aufheizen: Es müssen Bläschen in den Gläsern hochsteigen!!!
Dann auf 100 Grad runter regeln und für 45 einkochen.

Vorsichtig aus dem Backofen holen und ohne Erschütterungen abkühlen lassen (feuchtes Handtuch über die Deckel legen).

Am nächsten Tag beschriften und fröhlich in den Keller tragen 😉 !

 

 

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Kürbisspalten mit Schafskäse überbacken

Zutaten:

  • 1/2 Hokaidokürbis
  • 1 Knoblauchzehe, die in 125 ml Olivenöl gedrückt wird
  • 200 g Schafskäse
  • Kräuter (ich: Rosmarin, Thymian, Olivenkraut, Currykraut, Bohnenkraut – was ihr halt da habt), Cayennepfeffer
  • Balsamico Creme

Wie geht´s?

    • Einen halben Hokaidokürbis in Spalten schneiden (Schale dranlassen)
    • salzen, pfeffern, mit dem Knoblauchöl einpinseln
    • auf Backpapier legen und bei 220 Grad 10 – 12 Minuten backen.

    • in der Zwischenzeit – Schafskäse mit etwas Öl, Kräutern (Rosmarin, Thymian, Currykraut, Olivenkraut, Bohnenkraut oder was auch immer vorhanden ist), etwas Cayennepfeffer verdrücken, so dass eine Paste entsteht.
    • Schafskäsepaste auf den Kürbisspalten verteilen und nochmal 5 Minuten in den Backofen geben.

  • in der Zwischenzeit ein paar Pinienkerne (Mandelstifte gehen auch) in einer fettlosen Pfanne anbräunen.
  • Nach dem Herausnehmen die Spalten die Pinienkerne zugeben und mit der Balsamico-Creme beträufeln.

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Ratatouille – aus eigener Ernte

 

Sooooo toll, wenn das Gemüse aus dem Garten kommt!

Zutaten (für gut zwei Personen):

  • 2 kleine Zucchini
  • 1 Aubergine
  • 2 Paprika
  • 2 rote Zwiebeln
  • 3 – 4 Knoblauchzehen
  • ca. 1,5 Kilo Tomaten

Wie geht´s?

  • zunächst die Aubergine in 1 cm dicke Scheiben schneiden und auf beiden Seiten einsalzen (halbe Stunde stehen lassen)
  • den Strunk der Tomaten herausschneiden, die Tomaten pürieren und durch ein Sieb streichen (passieren)
  • die Tomatenfarce in einenTopf geben und schon mal erhitzen (die Tomaten müssen gut einkochen)
  • die Zwiebeln halbieren, in dünne Scheiben schneiden, den Knoblauch zerdrücken und mit der Zwiebel in Öl andünsten, bis sie etwas braun werden, dann in die Tomatensoße geben
  • alle Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden, mit Kräutern der Provence nacheinander anbraten (zuerst die Paprika, dann die Auberginen, dann die Zucchini) und in den Topf geben.
  • Das Ganze muss mindestens eine Stunde ohne Deckel geköchelt werden, damit die Tomatensauce gut reduziert wird. Dabei mit Salz, Pfeffer, etwas Zucker, ggf. Chili würzen.
  • Servieren mit Reis oder auch Bulgur
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Aubergine – paniert

 

Meine erste Hochbeet-Aubergine war reif zur Ernte!!! 😀

Ihre Schwestern stehen schon in den Startlöchern…

Und diese erste Ernte musste gebührend gefeiert werden – mit Auberginen“schnitzel“.

Dazu wird die Aubergine in 1,5 cm dicke Scheiben geschnitten und mindestens eine halbe Stunde in Salzwasser eingelegt – das nimmt die Bitterkeit und sorgt dafür, dass die Auberginenscheiben sich nachher nicht so voll mit Fett saugen.

Die Scheiben dann abtropfen lassen und nacheinander in

  • 2 EL Mehl
  • verquirltem und gewürztem Ei (1 Ei Größe L)
  • 1 – 2 EL Semmelbrösel (oder gemahlenes Altbrot

wenden.

Öl in einer Pfanne erhitzen („mittelheiß“) und bei mittlerer Hitze auf jeder Seite 4 -5 Minuten backen. Danach mit etwas salzen und einen Spritzer Zitronensaft oder auch Essig beträufeln. Dazu passt ein leckerer Dipp aus Schmand / Kräuter… etc.

oder – wie hier – mit weiteren Leckereien: eingelegte Zucchini, Kimchi

 

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Zucchini in Öl – Antipasti

 

Meine Hochbeet-Zucchini produziert ununterbrochen wunderschöne Früchte!!!

Allerdings sehr ununterbrochen 😯 … Obwohl wir nur eine Pflanze haben, ist es nicht möglich, die Zucchini immer gleich zu verbrauchen. Und nicht jeder Nachbar mag Zucchini – oder er/sie hat selbst welche im Garten 😉 !

Eine Möglichkeit, sich etwas Italien in die Hütte zu holen, sind Antipasti – z.B. als Zucchini-Röllchen.

Zunächst 200 ml Olivenöl, 1,5 TL Salz, gehackte Kräuter (Rosmarin, Tymian, Currykraut, Bohnenkraut… nach Gusto), 2 – 3 zerkleinerte Knoblauchzehen verrühren – am besten schon 1 – 2 Stunden vorher.

Ich habe 4 „Keulchen“ in meinem Tonkrugkühler gesammelt (eine knappe Woche lang – es ist übrigens unglaublich, wie gut das Gemüse bei feucht-kühler Temperatur da frischhält 😀 😀 😀  – sie dann in der Länge ein Mal geteilt und mit meiner Handreibe in 4 mm Streifen gehobelt (beim 1. Mal habe ich die Streifen mit dem Messer geschnitten, sie waren sehr ungleichmäßig, dadurch unterschiedlich gar und ließen sich mehr oder weniger gut rollen => deshalb jetzt mit der Reibe; dünner als 4 mm sollten sie aber nicht sein!).

Die Streifen auf Backpapier verteilen, mit der Öl-Kräuter-Mischung gut einpinseln

und für ca. 13 -15 Minuten in den Backofen (Umluft 180 Grad – bei mir waren es mehr als knapp 5 Bleche) geben.

Danach etwas abkühlen lassen, dann mit Essig (ich: Balsamico) einpinseln und mit der gewürzten Seite nach innen aufrollen. Zucchini-Röllchen in sterilisierte Gläser geben (ich habe sie „reingeworfen“, ohne den Rand zu beschmutzen.

Das restliche Kräuteröl auf die Gläser verteilen, ggf. noch Gewürze zugeben (ich: 1 getrocknete Chili pro Glas), dann mit Öl auffüllen, bis die Röllchen gut mit dem Öl bedeckt sind. Die Gläser nach dem Auffüllen ruhig mal auf den Kopf stellen, damit restliche Luftblasen nach oben kommen.
Dunkel und kühl stellen (Keller) und mindestens eine Woche durchziehen lassen – sehr lecker!

Das Gleiche geht auch mit Auberginen…!


das ist das Ergebnis von 4 Zucchini

Wenn man ein Glas angebrochen hat, wieder mit Öl auffüllen, so dass die Zucchinis wieder bedeckt sind. Wenn man das Glas / die Gläser in den Kühlschrank stellt, wird das Öl flockig oder härter. Vor dem Genießen unbedingt aklimatisieren lassen!

Haltbarkeit: 2 – 3 Monate?!

Und weil das ein Beitrag zur „Selbstversorgung“ ist, geht er gleich zu EiNaB

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Räuchern im Topf

 

Diese Woche sah ich einen Beitrag über´s Räuchern, über die unterschiedlichen Möglichkeiten, die man hat: Vom professionellen Räucherschrank über das Räuchern im Kugelgrill bis hin zum Räuchern im Topf!

Letzteres ließ mich dann nicht mehr los…

    • Töpfe habe ich schließlich – auch alte,
    • ebenso einen Dämpfeinsatz,
    • Rauchgut: Lachsfilets warteten im Gefrierschrank
    • die Räucherbasis – das geht wohl problemlos mit losem Tee (z.B. schwarzen, Tee, oder auch Earl Grey…); da bei uns um die Ecke ein Angelladen sein Dasein fristet, besorgte ich mir von dort Räuchermehl (Buche)

  • ein paar Kräuter (4 – 5 angedrückte Wachholderbeeren, 1 Zweig Rosmarin, 3 – 4 Zweige Thymian, 3 – 4 Lorbeerblätter

Das ganze sollte in meiner „Außenküche“ stattfinden – denn ich wollte schließlich nur den Lachs räuchern, nicht die Wohnung… 😉

Am Abend  den Fisch in eine Beize einlegen (das muss wohl nicht sein; wenn nicht, dann im Anschluss salzen).

  • 375 g Wasser
  • 125 g Likör (eigentlich Calvados, ich ersetzte den mutig durch einen Brombeerlikör mit einem Schuss Walnuslikör)
  • 25 g Salz

Vor dem Räuchern den Fisch gut abtupfen und am besten eine Weile auf einem Gitter abtropfen lassen.

Aus Backpapier Streifen als Unterlage für den Fisch zurechtschneiden und den Fisch dann darauf in den Dämpfeinsatz legen.

Den Boden des Topfes mit Räuchermehl bedecken (ich habe das sehr großzügig gemacht, würde beim nächsten Mal weniger Räuchermehl nehmen, vielleicht nur 3 EL).

Kräuter auf das Räuchermehl legen.

Die Kochplatte auf höchste Stufe erhitzen, den Topf darauf stellen, warten, bis das Räuchermehl anfängt zu qualmen.

Dann den  Dämpfeinsatz mit dem Rauchgut reinstellen (den kann man sich übrigens auch mit einem Alugrilleinsatz, den man umgekehrt in den Topf stellt, selber basteln) – und warten…

Den Lachsfilets habe ich 12 Minuten gegeben – 15 waren es laut Vorgabe; beim nächsten Mal würde ich eher weniger Zeit ausprobieren, denn die Filets waren ein kleines bisschen zu trocken…

… aber der Geschmack war super! Bin echt begeistert, wie leicht das geht!!! Und man kann den Geschmack durch die Beize etc. wirklich super beeinflussen! Das wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich geräuchert habe!!!

Allerdings habe ich im Anschluss gemerkt, dass es gut war einen ausrangierten Topf zu nehmen: Man kriegt das Innenleben schon wieder sauber, aber ob der Rauchgeschmack wirklich nochmal rausgeht, wage ich zu bezweifeln…

 

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Freestyle – Burger vegetarisch und mit Rinderhack

 

Habe eine Burgerpresse gesehen, die rief: „Nimm´ mich mit, nimm´ mich mit“ – ich hatte Mitleid! Und so landete sie in meinem Einkaufswagen…

Burger sind jetzt nicht sooo mein Lieblingsessen (ist vielleicht eine Generationensache… 😎 ), allerdings kenne ich auch nur die, die es in den allbekannten Ketten gibt. Ich weiß aber von meinen Kids, dass es in speziellen Burger-Restaurants super tolle Burgervarianten geben muss. Und in den einschlägigen Foodblogs oder Grillforen sieht man schon leckere Happen!

Nachdem die Burgerpresse nun den Weg in unser Heim gefunden hatte, sollte sie ihren ersten Einsatz bekommen…

Außer Frage stand für mich, die Buns selbst zu backen… Da ich außerdem noch auf der Suche nach einem vegetarischen Patty („aber auf keinen Fall was mit Tofu!!!“) war, landete ich bei Magentratzerl: hier ist sowohl ein Bulgur-Patty samt dem dazugehörenden Buns-Rezept verbloggt.

Das Buns-Rezept habe ich (entgegen meiner Gewohnheit 😉 ) fast genauso übernommen (d.h. ich merke gerade, dass ich die Milch vergessen habe 😳 ) :

Rezept (für 6 Buns):

  • 200 gr. Weizenvollkornmehl
  • 200 gr. Weizenmehl Type 812 (ich: 550er)
  • 1 TL Honig
  • 5 gr. frische Hefe
  • 1 EL Lievito Madre (optional)
  • 10 g. Salz
  • 240 ml Wasser
  • 20 g. weiche Butter
  • 1 Ei (ich: Größe M)
  • (45 ml Milch)

Alles zusammen gut auskneten(  (-> Fensterprobe).

Teigruhe:
1 Stunde (ggf. 2 x stretch + fold, nach 20 und 40 Minuten). Auch ein Kühlschrank-Intermezzo kann sinnvoll sein (s.u.).

Dann den Teig in 6 Stücke teilen (ca. 130 g pro Teigling), rundwirken, nach kurzer Entspannungsphase etwas platt drücken, bzw. auseinderziehen, so dass ihr auf die richtige Größe für die Pattys kommt. Auf Backpapier setzen (mit Schluss nach unten).

Gare: mindestens 1 Stunde.

Vor dem Einschießen mit Wasser besprühen oder einpinseln und Sesam darüber streuen.

Die Teiglinge sind so fluffig, dass man sie nicht mehr „umsetzen“, umdrehen, etc. kann.
Sie sollen bei voller Gare gebacken werden, damit sie nicht aufreißen (ist mir nicht ganz gelungen…).

Backen:

  • Ofen auf 250 Grad vorheizen
  • Einschießen mit Schwaden und sofort auf 200 Grad runterregeln
  • Backzeit: ca. 20 Minuten

Anmerkung: Der Teig ist (auch schon ohne die Milch) seeehr weich!  Hinzu kam, dass es schon morgens sehr warm war… Ich hätte wohl Eiswasser dazukippen sollen… In meiner Ankersrum dauert die Knetzeit ja auch noch länger als gewöhnlich. Nach einer Stunde hing der Teig noch „sehr in den Seilen“, so dass ich ihn kurzerhand in den Kühlschrank verfrachtete. Dort ist er dann recht gut aufgegangen und war für die Verarbeitung sehr fluffig und mit Bläschen durchsetzt.

Uff – die Buns sind so groß, da bin ich schon satt, ohne dass noch was dazwischen ist 😉 – aber der Durchmesser wird für die Größe der Burgerpresse benötigt!

Die Buns sind super! Absolute Nachbackempfehlung!!!

Die Pattys

„Fleischlich“:

  • Rinderhack (je nach Bedarf) – salzen und pfeffern (bei den „Profis“ habe ich gelesen, dass alles andere den Geschmack des Fleisches verfälscht; außerdem kommen ja durch die „Hochstapelei“ noch viele weitere Geschmacksvarianten dazu – also hier eher weniger als mehr).Das Unterteil der Burgerpresse wurde eingeölt, die Burger gingen problemlos heraus
    – und sie waren sehr gut!

Vegetarisch – mit Bulgur, Cashewnüssen und Sonnenblumenkernen:

Hier habe ich das Grundrezept von Magentratzerl genommen, aber noch frei Schnauze improvisiert…
Zunächst habe ich das schon am Vortag gemacht, was sehr entspannend ist 😀 !

Da Getreideburger dazu neigen, etwas trocken zu sein, gab ich noch

  • 3 getrocknete, eingelegte Tomaten
  • 50 g geriebenen Bergkäse
  • 1 TL Tandoori-Paste
  • 1 – 2 TL Birnenmarmelade (für einen fruchtigeren Geschmack, kann auch eine andere Marmelade sein)
  • 1/2 TL Sambal-Olek-Paste
  • 2 TL Flohsamenschalen

dazu (vemutlich habe ich noch manches vergessen…).

Da ich ja noch etliche Zutaten ergänzt habe, waren die Pattys recht zerbrechlich. Im Vorfeld habe ich mir noch überlegt, 2 TL Flohsamenschalen  für den „Zusammenhalt“ dazu zu tun – würde ich beim nächsten Mal auf alle Fälle machen!

Für die Gerteideburger habe ich Schablonen aus Backpapier gemacht und in den unteren Teil der Burgerpresse gelegt; das war sinnvoll… Anders hätte ich sie nicht mehr raus gekriegt!

Bei Magentratzerl steht, man solle sie auf Alufolie und dann auf den Grill setzen. Da ich kein großer Freund von Alufolie auf Grill bin, hätte ich sie in der Eisenpfanne auf den Grill gestellt – dann wäre aber kein Platz mehr für die Fleischpflanzerl auf dem Grill gewesen… Und da es schließlich egal ist, ob die Eisenpfanne auf dem Grill erhitzt wird oder woanders, habe ich die die „Außenküche“ angeworfen:

Geschmacklich sehr gut, allerdings schmeckt mir persönlich das Fleisch im Brötchen besser, da bei dieser vegetarischen Variante im Brötchen nochmal Getreide ist. Aber als Bratling ohne Brötchen: super!

Belag und Hochstapelei

Saucen:

Stapeleien nach Gusto:

  • glasierte Zwiebeln
    3 Zwiebeln in feine Ringe schneiden (habe ich mit meiner Reibe gemacht), ohne Fett in einer (Eisen-)Pfanne gut anbräunen lassen, dann 2 – 3 TL Zucker darüber verteilen und weiter bräunen lassen; Flüssigkeit soll ziemlich verdunsten
  • Tomaten
  • Avocadospalten
  • Gurken (Salatgurke oder eingelegte Gurken)
  • Salat

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Holunderblütensirup mit Duftrosen

Der Holunder blüht (noch), die Rosen auch!
Bei uns dümpelte eine englische Strauch-Rose (Gertrude Jekyll) seit ein paar Jahren herum, ohne sich groß in Szene zu setzen… Der Standort nicht ganz optimal, aber -und das wusste ich nicht- diese Rose muss gut zurückgeschnitten werden und das habe ich dieses Jahr wohl versehentlich richtig gemacht 😄 … Jedenfalls überschlägt sich diese Rose momentan mit fantastisch duftenden Blüten…

…und deshalb kamen 4 – 5 Blüten zum Holunderblütensirup dazu

Rezept:

  • 2,5 kg Zucker
  • 2,5 l Wasser    beides gut verrühren, bis sich der Zucker weitesgehend aufgelöst hat
  • 20 Holunderblüten
  • 3 – 4 Rosen (nur die Bütenblätter)
  • 3 Bio-Zitronen in Scheiben geschnitten
  • 2 – 3 EL Zitronensäure (mit 2 EL anfangen, dann nach Geschmack ausprobieren)

Der dominierende Geschmack ist schon der Holunder, aber mit einer spannenden Note im Hintergrund (als „Rose“ würde ich es nicht identifizieren, dazu hätte es vermutlich noch mehr Rosen benötigt). Die Farbe haben die Rosen aber auch in den Sirup abgegeben…

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