Archiv (Tag): Müllvermeidung

Joghurt durch Kornelkirschen – Erfahrungen II

BildSeit Februar diesen Jahres stelle ich mein Joghurt mit Bakterienkulturen des Kornelkirschenstrauches her. Und seit Mai ununterbrochen ohne die Kultur zu erneuern.
Er schmeckt fantastisch frisch – völlig unvergleichbar mit gekauftem!

Aber, wie das so ist mit nicht genormter Nahrung – es klappt nicht immer gleich gut!
So habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich zwar meistens, aber nicht immer, ein „Impfjoghurt“ herstellen kann, das die richtige Konsistenz hat und mit dem man gut weiterarbeiten kann.
Als wir im Sommerurlaub waren, wurde im Vorfeld das letzte Joghurt „vernichtet“, weil ich dachte, nach dem Urlaub (August) setze ich das Joghurt einfach neu an. Das hat leider nicht geklappt – das Impfjoghurt blieb zu flüssig – und dann werden die folgenden Joghurts genau so! Glücklicherweise hatte eine Bekannte, die von mir im Frühjahr ein Impfjoghurt bekam, noch welche, so dass ich erstmal schnell wieder weitermachen konnte. Demnächst will ich wieder probieren, ob ein Impfjoghurt mit den Zweigen / Blättern funktioniert.

Die Konsistenz des Joghurts ist auch von verschiedenen Milchsorten abhängig. Leider habe ich noch keine Flaschenmilch gefunden, mit der es funktioniert, unabhängig ob homogenisiert oder nicht. So produziere ich doch noch etwas Plastikmüll, mit meiner Joghurtherstellung :-/ . Ich benutze diese hier.

Wenn aber ein guter Impfansatz vorhanden ist, so kann man damit unbeschränkt superleckeres Joghurt herstellen – ich mache das jetzt durchgängig seit Mai! Absolut empfehlenswert!

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„Club-Mate-Tee“ mit Wasserkefir

 

Seit neuestem kommt mein Jüngster immer mit so kleinen braunen Fläschchen heim – vom Biomarkt (!) mit einer Art Club-Mate-Tee. „Völlig gesund! Man bleibt wach durch den Mate-Tee, der gibt das Koffein nur langsam ab…“ und so weiter.

Ich bat ihn dann mal, mich probieren zu lassen – schmeckt gar nicht schlecht! Und sofort ratterte es bei mir im Gehirn… Müsste doch eigentlich auch selbst zu machen sein mit Wasserkefir…

Zunächst mal schaute ich mir die Zutatenliste auf der Flasche an:

  • Aufguss aus Bio-Mate und Schwarztee (88 %)
  • Bio-Agavendicksaft
  • Bio-Orangensaft (3 %)
  • Bio-Zitronensaft (3 %)
  • Kohlensäure
  • Aufguss aus Schwarztee, Agavendicksaft und Orangensaft
  • Gesamtanteil: 29 %
  • Schwarztee und Orangensaft als Mengenausgleich.

Ok, ich brauchte Mate-Tee, Orangensaft, Zitronensaft,(Schwarztee hab ich erstmal sein lassen) und – damit es wirkt… noch Guarana-Pulver (ebenfalls koffeinhaltig) – und dann noch irgendwelche Zucker, Sirups etc.

Als Mate-Tee fand ich im Bioladen nur diesen hier, der mir aber sinnvoll erschien, weil mit Orange kombiniert:

Wichtig ist mir hier auch, dass ich ihn in Beuteln verwenden kann, da das die Arbeit erleichtert!

Wenn ich nun Wasserkefir zum Sprudeln bringen will (das mache ich sowieso immer), brauche ich 2 Fermentationen.
In der ersten Fermentation sind die Kefirkristalle drin,

in der zweiten sind natürlich auch noch Mikroorganismen vom Kefir drin (sonst würde es ja nicht funktionieren) – aber halt „Mikro-„…

Also: Damit der Geschmack des Mate-Tees am besten durchdringt, funktioniert es m.E. am besten so:

1. Fermentation:
Wasser (ggf. auch einen Teil Mineralwasser), weißen Zucker, Zitrone (und immer mal wieder ungeschwefeltes Trockenobst) und Kefirkristalle.
Durch den weißen Zucker bleibt der Geschmack relativ neutral.
24 Stunden fermentieren lassen bei nicht ganz fest geschlossenem Deckel

2. Fermentation (für eine Flasche von 0,6 l; wenn ihr 0,5 l Flasche habt, könnt ihr das auch übernehmen).
1 TL weißen Zucker,
1 TL Rübensirup in die Flasche geben mit Wasser auffüllen bis ca. 5 cm unterm Rand.
jetzt erstmal durchschütteln, damit der Sirup sich auflöst.
1 EL Zitronensaft
1 EL Orangensaft (ersatzweise 1 – 2 EL Sirup, z.B. Holunderblütensirup)
1 Messerspitze Guaranapulver

Auffüllen mit Wasserkefir aus der 1. Fermentation und einen Teebeutel Matetee (-> Cold brew!) reinhängen und ebenfalls wieder 24 Stunden bei fest geschlossener Flasche fermentieren lassen.

Alle Zutaten für die 2. Fermentation sind je nach Geschmack sehr variabel. Ich habe die Flasche einmal ganz mit Orangensaft aufgefüllt – das schmeckt auch sehr gut, aber nicht mehr viel nach Mate-Tee

Zu den Flaschen / Gefäßen für die 2. Fermentation:

Hier soll „Blubb“ ins Gesöff, d.h. durch den fest verschlossenen Deckel kann die Kohlensäure nicht entweichen. Ich nehme dafür meine heißgeliebte Soulbottle, die bis 3 bar Druck aushält. Sie hat außerdem den Vorteil, dass sie einen recht weiten Hals hat, in den man den Teebeutel gut rein und v.a. wieder raus bekommt.

Man kann auch Plastikflaschen nehmen, die halten den Druck aus, aber die Öffnung ist halt recht schmal – und mülltechnisch gesehen natürlich nicht der Weisheit letzter Schluss. Man braucht ja auch keine Flasche, sondern kann ein Einmachgefäß mit Bügelverschluss nehmen (die sind dichter als Schraubdeckelgläser – so mein Eindruck). Außerdem vom Glas her stabil (-> Druckentwicklung!).

Beim Öffnen der Flasche nach der 2. Fermentation kann es schon mal spitzen… Das kommt zum einen auf die Außentemperatur und die Fermentationszeit an (je wärmer, desto schneller geht es). Auch hier sind die Geschmäcker verschieden – ich mag es nicht sehr süß, lasse es also länger fermentieren, andere mögen es süßer – dann kürzer stehen lassen.

Was ich etwas schade finde ist, dass sich das Guaranapulver nicht richtig auflöst…
Ich persönlich könnte es auch weglassen, denn wenn es um´s Wachwerden/-bleiben geht, merke ich bei Koffein sowieso keine Wirkung… 😳

Wie auch immer, die Idee, mit dem Wasserkefir so eine Art „Club-Mate-Tee“ herzustellen, finde ich ganz nett, zumal ich sowieso immer eine 2. Fermentation von meinem heißgeliebte Wasserkefir herstelle und schon immer auch Teebeutel (cold brew-mäßig) verwendete – aber „im 1. Gang“…

Würde mich freuen, wenn ich ein paar Rückmeldungen von Wasserkefirfans dazu erhalten könnte…

Und weil das Ganze recht müllfrei ist, reiche ich es bei EiNab ein 🙂 !

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Hochbeet Anfang Juni

 

Soooo, langsam kommt das Hochbeet in Fahrt und liefert Ergebnisse 😀 !

Letzte Woche haben wir die Gitter „eingebaut“, an denen die Zuccini, die Aubergine und die Melone hochwachsen soll (ob das klappt, wird man sehen… 😉 ).

Die Radieschen sind komplett abgeerntet, vom Ruccola und auch vom Pflücksalat habe ich mehrfach geerntet und diese Woche waren die Mangoldblätter so groß, dass auch sie für die erste Mahlzeit herhalten mussten…

Das hier ist die Melone (keine Wasser-, sondern Honigmelone oder so…).

Hier die Aubergine – sie hat schon drei Triebe und ich muss mich wohl demnächst für einen entscheiden.

Und hier die Zuccini – die ist in den letzten Tagen „explodiert“ und hat schon eine Blüte angesetzt. Wenn der Pflücksalat im Nebenfeld weg ist, pflanze ich da auch nix mehr ein. Eine Folgesaat ist geplant auf der anderen Seite, neben den Kohlrüben.

Bin sehr gespannt, wie sich das alles ausgeht!

Das Beet wird mit fermentiertem Rasenschnitt gemulcht. Als ich diesen heute austauschen wollte, waren erstaunlich viele Regenwürmer darunter! Vor drei Wochen oder so habe ich vier oder fünf ins Beet getan, weil die unterste Schicht ja Schotter ist – erstaunlich, was ich da heute entdeckt habe!

Mal abgesehen, dass ich mit den selbstproduzierten Mikroorganismen (MOs) gieße (bei dem Regen zur Zeit eher nicht), spritze ich die Pflanzen auch damit regelmäßig ein. MOs sollen gegen Mehltau, insb. bei Zuccini, Kürbis, Aubergine, Melone etc. helfen, weil sie ein Klima schaffen sollen, bei der sich der Pilz nicht wirklich wohlfühlt. Ich probiere es einfach aus, ich produziere ja genügend MOs… 😉

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Mikroorganismen – zum Putzen?!

 

Auf meiner Recherche über die effektiven Mikroorgnismen (EM) stieß ich auf die Behauptung, dass man mit ihnen auch PUTZEN könne 😯 !

Da ich ja selbst einen Mikroorganismen (MO) -Zoo habe (Milchkefir, Wasserkefir, Sauerteig, Hefe…), bin ich erstmal nicht gewillt, mir welche zu kaufen (auch wenn diese ausgeklügelt zusammengesetzt sein sollen und mir garantiert Fotosynthesebaktieren fehlen!) und meine eigenen auszuprobieren.

Für meine Pflanzen mische ich mir momentan eine Brühe aus überwiegend Wasserkefir, etwas Milchkefir und Hefe zusammen, die ich immer wieder mal aktiviere mit Zuckerrübensirup. Das ist also immer eine andere Zusammensetzung, Genaueres kann ich nicht sagen.

Von dieser Brühe, die in einem Kanister gesammelt wird (beim Verschließen achte ich darauf, dass er nicht so fest ist, dass kein Gas mehr raus kann!!!), habe ich mir in eine kleine Spritzflasche etwas abgefüllt und damit

  1. meine Fenster
  2. meinen nach Kartoffelpuffern absolut „verfetteten“ Ofen (Ceranfeld)

geputzt. Beides in Kombination mit Mikrofasertüchern.

Dass die Fenster (problemlos) sauber werden – ok, kann auch nur an den Tüchern liegen…

ABER: Was mich wirklich umgehauen hat, war die Reinigung des fettverspritzten Ceranfeldes! Nach dem die Kochstelle einigermaßen erkaltet war, spitzte ich von der MO-Brühe darüber, wartete einen kurzen Moment und wischte das Ganze mit einem Mikrofasertuch ab – DAS FETT WAR WEG!!! Der Herd wurde in kürzester Zeit picbello-sauber!

Ich bin eigentlich immer noch total platt! Und begeistert!

Auch wenn meine MOs eine willkürliche Zusammensetzung sind, scheint der Reinigungsprozess trotzdem zu funktionieren! Sie scheinen echte Allrounder zu sein! Na ja, gut, was sie mit meinen Pflanzen machen, weiß ich noch nicht…

Ich wäre ziemlich happy, wenn ihr das auch mal ausprobiert und mir eure Ergebnisse schreibt!

Und weil das Ganze selbst herzustellen der ist und kein Müll anfällt, ist das „ein Fall“ für #EiNaB!

Edit 11.05.2016

Auch angebackene Auflaufformen oder Backbleche sind so zu reinigen. Hier heißt das Zauberwort „Weichen lassen“. Ich besprühe die Form / das Blech, gebe etwa 10 Minuten Zeit – dann geht das Angebackene eigentlich problemlos weg. 😀

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Plastikfrei: Soulbottles

Endlich da: Die 0,6 l – Soulbottle!

Soulbottles – hergestellt 100 % plastikfrei, , in Retro-Optik, mit tollen Designs und Bügelverschluss mit einem Dichtungsring in Naturkautschuk.

Die Soulbottle ist dicht und verträgt sogar gärenden Wasserkefir über zwei Tage – letzteres war für mich u.a. sehr interesseant mit Blick auf eine 2. Fermentation vom Wasserkefir… „Technisch ganz genau kann eine soulbottle einen Innendruck von bis zu 3 bar aushalten.“

1 Euro pro Flasche wird von der Firma zudem gespendet an diverse Trinkwasserprojekte.

Mal abgesehen davon, dass die Soulbottle befüllt nicht ganz leicht ist, bin ich sehr begeistert von ihr! Wünschenswert wäre noch eine Tasche, um sie – bei Outdoor-Aktivitäten zu schützen.

About:

Eindeutig ein Beitrag für EiNab im Oktober!

 

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Sprudelnde Badekugeln – Klappe II.

Mit dem Grundrezept der Badekugeln war ich super zufrieden!

Eine Kugel reicht für eine Wanne, das Bad ist wunderbar rückfettend ohne zu fetthaltig zu sein. Die Haut fühlt sich nach dem Bad super an!
Auch die Wanne ist gut zu reinigen. Von Vorteil ist dabei, dass gerade keine Blüten drin sind…

Dieses Mal produzierte ich die doppelte Menge, nahm Olivenöl statt Kokosöl und konnte nicht umhin, ein paar Lavendelblüten (aber nur ganz wenig!!!) samt ätherischem Lavendelöl dazu zu geben.

Bild

Jetzt sehen die Badekugeln aber genauso aus, wie die leckeren Klöße meiner Mutter (etwas gelblicher durch das Olivenöl und mit Kräutern) 😯 was mich vom Anblick etwas irritiert…

Aber sie sind definitiv besser geeignet für die Wanne als zum Essen!  😉

Rezept

Edit: Obwohl kaum (Lavendel)Blüten in den Kugeln drin sind: ich werde sie in Zukunft ganz ohne machen…

Wieder ein Müllvermeidungsprojekt und daher ein Fall für  {EiNaB} – im August !

 

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Überraschung: Mirabellenernte!!!

Was macht man, wenn ein lieber Mensch strahlend in der Tür steht und einem eine Tüte mit fast vier Kilo reifen Mirabellen in die Hand drückt???

Marmelade!!! Und vom Rest: Kompott…

Jetzt sind Mirabellen nicht unbedingt die Früchte, die ich mir überhaupt und speziell zum Marmeladenmachen heraussuchen würde; sie waren auch schon sehr reif und mehlig. Hm, so puristisch wir sonst Marmeladen lieben (Früchte, Zucker – das war´s) – hier würde ich wohl etwas experimentieren müssen… Heraus kam eine leckere fruchtige vanillig-mandelige Mirabellenmarmelade:

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Rezept:

  • 1 kg Mirabellen
  • 100 g Orangensaft
  • 100 g gestiftelte Mandeln
  • 1 Vanillestange
  • 1 Päckchen Gelierzucker 2:1
  • Zucker
  • Amaretto

Mandeln in eine ungefetteten Pfanne anrösten (Achtung: die Mandeln werden schnell schwarz!!! Unbedingt dabei bleiben und immer umrühren! Wenn die Mandeln gebräunt sind, gleich auf einen Teller geben; durch Hitze der Pfanne würden die Mandeln sonst doch noch verbrennen!)

Mirabellen entkernen, mit dem Orangensaft in einen großen Topf geben.

Vanillestange aufschneiden, Mark herauskratzen, zu den Früchten geben.

Die Mirabellen bei mittlerer Hitze bei gelegentlichem Rühren weich kochen, danach mit einem Mixstab zur gewünschten Konsistenz pürieren.

Mandeln und Gelierzucker dazugeben, unterrühren.

Ggf. noch mit etwas zusätzlichem Zucker abschmecken (wenn die Masse zu sauer ist, kommt die Vanille nicht zur Geltung).

Hitze erhöhen und unter Rühren aufkochen und dann noch 3 Minuten aufwallen lassen (s. Gelierzucker).

Von der Flamme nehmen, eine Minute abkühlen lassen, und 2 Schnapsgläser Amaretto unterrühren.

Heiß in sterile Schraubdeckelgläser füllen, verschließen.

NICHT auf den Deckel stellen (-> Weichmacher in der Deckelinnenseite): zieht trotzdem Vakuum!

Herauskommt eine leckere, fruchtige Marmelade mit eigenem Charakter 😀 !

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Brombeerliebe…

…oder der Weg zur Marmelade

Der heiße Sommer hat nicht nur die Aktivität der menschlichen Zeitgenossen zeitweise heftig eingeschränkt – das war schlecht, nein, sondern auch die der Kirsch-Essig-Fliege – das war gut!!!

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Martin Hauser Phycus – Eigenes Werk Template:Hauser

Im letzten Jahr hat dieses asiatische Sch…vieh meine komplette Himbeer- und Brombeerernte vernichtet; von den brechend vollen Brombeerranken konnte ich etwa ein Pfund ernten! 👿
Dieses Jahr jedoch konnte ich schon mal gut 4 kg ernten und es bisschen wird es noch geben.

Eine Hälfte ist schon zu Marmelade verarbeitet – wir lieben es puristisch (also pur, ohne Schnickschnack) und ich habe sie wie immer, mit Gelierzucker 2:1 eingekocht.

Angefixt durch Stephanie von Hefe und mehr, die in diesem Jahr Marmelade ohne Gelierzucker, nur mit normalem Haushaltszucker kocht, wollte ich das auch probieren.

Heute morgen habe ich die 2 kg, die ich vor dem Urlaub einfror, aus dem Tiefkühler geholt und erstmal mit der Hälfte das Experiment gewagt:

Rezept:

1 kg Brombeeren
1 kg Zucker
70 g Zitronensaft
1,5 TL Zitronensäure (optional)
1 Sternanis (optional)

Die Beeren waschen, in den Topf geben und bei mittlerer Hitze (immer mal wieder rühren) aufkochen lassen, mit dem Pürierstab pürieren (oder: wer keine keine Kerne will, durch die Flotte Lotte jagen).
Die restlichen Zutaten dazu geben, verrühren und auf kleinerer bis mittlerer Stufe kochen lassen (bei meinem Herd war hat sich von sechs Stufen Stufe drei optimal herausgestellt) – und zwar (im Gegensatz zu Stephanies Angaben) 1 (knappe) Stunde, unter häufigem Rühren und ohne Deckel.

EDIT: 1 Stunde war (trotz Gelierprobe…) doch etwas lang; 30 – 45 Minuten reichen aus!

Woher weiß ich, wann die Marmelade geliert?
Ganz einfach, mit der Gelierprobe
Dazu habe ich gleich zu Beginn der Marmeladenaktion einen kleinen Teller in den Kühlschrank gelegt, immer mal wieder etwas von dem heißen Fruchtbrei dünn darauf gestrichen und kurz wieder in den Kühlschrank gestellt. Nun erkennt man schnell, ob die Marmelade die richtige Konsistenz hat 😀 !

Ergebnis:

Geschmack:
Im direkten Vergleich zu der Marmelade mit Gelierzucker 2:1 schmeckt die ohne Gelierzucker sehr viel intensiver, fruchtiger! So wie ein schwerer Rotwein im Vergleich zu einem leichteren. Die Fruchtigkeit ist trotz des hohen Zuckergehaltes durch den Zitronensaft und die Zitronensäure gegeben.

Nachteile:
Doppelt so viel Zucker, lange Einkochzeit und damit mehr Energieverbrauch.

Weil von den Brombeeren am eigenen Strauch bis zur Marmelade im Glas als Verpackung nur zwei Papiertüten für den Zucker verwendet wurden, reiche ich den Beitrag ein bei {EiNaB} im August

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Nachruf: Der Kefir ist tot… es lebe der Kefir!

Ich muss jetzt doch noch nachtragen, dass mein Wasserkefir die lange Pause (zwei Monate in konzentriertem Zuckerwasser) ohne Füttern nicht überstanden hat!

Er hat zwar wieder geblubbert, aber eine schleimige Brühe erzeugt – auch mit ganz viel Zitrone!

Ich hab‘ mir dann neue Kristalle besorgt! Die sind zwar sehr klein, aber richtig aktiv 🙂 !

Dem Milchkefir hat die lange Pause nicht geschadet,er war in Milch mit Milchzucker im Kühlschrank geparkt!

 

 

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Wilde Fermente IV – Tomaten, Karotten, Kohlrabi

So, die nächste Runde mit Wilden Fermenten ist eingeläutet:

Kirschtomaten mit Mini-Mozarella


Ich habe keine Ahnung, ob das gut funktioniert, doch ich dachte mir, der Mozarella liegt ja ohnehin in Salzlake… Warum also nicht zu den Tomaten packen? Die Tomaten habe ich mit dünnen Gabelzinken angestochen.
Dazu noch etwas Rosmarin und Basilikum. Wenn es geklappt hat, werde ich berichten!

Edit: 1 Woche ist wegen des Mozarellas zu lange; neuer Versuch wird angesetzt!

Karottensticks Nr. 3 – mit Marsala-Gewürz und einem TL Honig
(dass man Honig zu einem Ferment geben kann, habe ich hier gelesen…).

Und last but least: Kohlrabisticks – mit Marsalagewürz (ohne Honig)

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