Ernten – Entsaften – Verarbeiten: Aronia, Holunder, Brombeeren

 

Heute mussten die Aroniabeeren dran glauben:

Im 2. Jahr 2,5 kg! Toll!
Dann habe ich die restlichen Holunderbeeren geerntet. Wir haben ja jetzt einen Strauch im Garten, aber die Beeren werden nicht gleichzeitig reif. Ich habe sie dann immer wieder eingefroren – bis gestern zum letzten Akt…

Zusammen mit einem Teil der Aroniabeeren wurden die dann entsaftet, um Anti-Erkältungs-Tränke im Winter machen zu können.

Es gibt immer noch Brombeeren! Wir waren jetzt zwei Wochen im Urlaub und ich dachte, danach ist es vorbei… Nein, ich kann immer noch ernten!

Das ist so klasse, v.a. wenn man bedenkt, dass der Strauch so wenig Arbeit macht! Grund, dankbar zu sein!!!

Nun, und dann die Birnen: Ein Baum ist komplett abgeerntet, aber die Birnen noch nicht reif.

Hätten wir sie nicht geerntet, wären sie alle angefressen vom Baum gefallen. Jetzt warte ich darauf, dass sie gelb werden. Wahrscheinlich alle auf einmal – dann geht es birnenmäßig rund.
Der zweite Baum ist nur zum Teil abgeerntet – auch hier kommt noch eine Fülle auf uns zu 😀 !

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Holunderblütensirup mit Duftrosen

Der Holunder blüht (noch), die Rosen auch!
Bei uns dümpelte eine englische Strauch-Rose (Gertrude Jekyll) seit ein paar Jahren herum, ohne sich groß in Szene zu setzen… Der Standort nicht ganz optimal, aber -und das wusste ich nicht- diese Rose muss gut zurückgeschnitten werden und das habe ich dieses Jahr wohl versehentlich richtig gemacht 😄 … Jedenfalls überschlägt sich diese Rose momentan mit fantastisch duftenden Blüten…

…und deshalb kamen 4 – 5 Blüten zum Holunderblütensirup dazu

Rezept:

  • 2,5 kg Zucker
  • 2,5 l Wasser    beides gut verrühren, bis sich der Zucker weitesgehend aufgelöst hat
  • 20 Holunderblüten
  • 3 – 4 Rosen (nur die Bütenblätter)
  • 3 Bio-Zitronen in Scheiben geschnitten
  • 2 – 3 EL Zitronensäure (mit 2 EL anfangen, dann nach Geschmack ausprobieren)

Der dominierende Geschmack ist schon der Holunder, aber mit einer spannenden Note im Hintergrund (als „Rose“ würde ich es nicht identifizieren, dazu hätte es vermutlich noch mehr Rosen benötigt). Die Farbe haben die Rosen aber auch in den Sirup abgegeben…

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Biologisch gegen Blattläuse

 

Unser Hollerbaum hängt jedes Jahr voll mit fetten Blattläusen und zwar dermaßen voll, dass ich keine Blüten ernten kann, weil alles klebt und die Viecher auch in der Blüte sitzen – absolut ärgerlich und eklig!

Alles Spritzen (nix Giftiges, aber die gängigen Mittelchen mit Spiritus, Schmierseife, Öl etc.) halfen nicht wirklich, es ist einfach eine Invasion!!!  😯

Als ich jetzt nochmal recherchierte, stieß ich auf eine Seite, auf der deutlich wurde, das die Läuse ihre Eier zum Überwintern auf dem Holunder parken – damit es auch ganz sicher im nächsten Jahr ein Wiedersehen gibt !!!

Eigentlich hilft dann ja nur – so meine Überlegungen – die Läuse möglichst nachhaltig zu reduzieren…

So ließ ich mir jetzt 30 Marienkäferlarven kommen – eine Larve verspeist täglich angeblich bis zu 800 Blattläuse :shock:!

Diese kamen in einer Kunstoffdose, gefüllt mit Papierschnipsel und den Larven. Dazu drei weiße Papiertütchen. Die Papierschnipsel mit den Larven sollten nun in die Papiertüten verteilt werden und mit einer Wäscheklammer an den befallenen Stellen aufgehängt werden.

So, und nun bin ich sehr gespannt…!!!

Habt ihr Erfahrungen damit???

 

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Hollerblüten ausgebacken…

Jedes Mal, wenn der Holunder blüht, werde ich ganz „wuschig“, weil man so viel mit den Blüten machen kann, und ich viel zu wenig Zeit habe…

Diese Woche habe ich mir eine Tüte voll Hollerblüten geholt – und als erstes Hollerblüten ausgebacken.

Rezept:

250 g Mehl (Weizen oder Dinkel)
225 g Bier
4 Eier (mittel)
1 EL Hollersirup (optinal)
1 Prise Salz
Fett (Butterschmalz, Kokosfett o.ä.)

15 – 20 Hollerbüten (eher kleinere oder Große teilen)

Zunächst die Eier trennen und vom Eiweiß Eischnee schlagen.
Bier, Eigelb, Hollersirup, Salz vermengen, das Mehl sieben und und unterrühren, zum Schluss den Eischnee unterheben.

Die Blüten mit ihren Stielen ausschütteln, nach Möglichkeit nicht waschen, aber genau auf „Mitbewohner“ absuchen… 😉
Dann durch den Teig ziehen und im heißen Fett frittieren (in der Friteuse geht das wahrscheinlich einfacher und mit weniger Fett – hab ich aber nicht…).

Meistens bin ich zu geizig mit dem Fett, es sollte halt so viel sein, dass es auch auf der Seite gebacken wird, die nicht nach unten zeigt (das war bei mir nicht so ganz so 😳 ).

Die gebackenen Blüten mit Puderzucker bestreuen – und genießen!!!

Der Rest der Blüten wird getrocknet für Fiebertee im Winter – Sirup gibt es dieses Jahr nicht…

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Spieler und Gegenspieler…

 

Schon wieder, wie letztes Jahr, sitzen an unserem Holunder viele schwarze, fette Holunderblattläuse – echt eklig!

Letztes Jahr konnte ich keine Blüten ernten, weil alles schwarz war! Bis die Beeren reif waren, gab es die Blattläuse nicht mehr.

Dieses Jahr ist mein Holunder wieder befallen – ABER: Es tummeln sich auch sehr viele Marienkäfer darauf- alle Sorten, mit und ohne Punkte, Rot-Schwarzgepunktete und umgekehrt…- , die sich über die schwarzen Viecher hermachen… Man sieht deutlich, wo die Blattläuse „vertrocknen“!!!

Spieler und Gegenspieler – bin gespannt, wie das ausgeht und ob ich dieses Jahr Blüten ernten kann…?! Die Natur sucht sich ihr Gleichgewicht – wie schön!

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