Aubergine – paniert

 

Meine erste Hochbeet-Aubergine war reif zur Ernte!!! 😀

Ihre Schwestern stehen schon in den Startlöchern…

Und diese erste Ernte musste gebührend gefeiert werden – mit Auberginen“schnitzel“.

Dazu wird die Aubergine in 1,5 cm dicke Scheiben geschnitten und mindestens eine halbe Stunde in Salzwasser eingelegt – das nimmt die Bitterkeit und sorgt dafür, dass die Auberginenscheiben sich nachher nicht so voll mit Fett saugen.

Die Scheiben dann abtropfen lassen und nacheinander in

  • 2 EL Mehl
  • verquirltem und gewürztem Ei (1 Ei Größe L)
  • 1 – 2 EL Semmelbrösel (oder gemahlenes Altbrot

wenden.

Öl in einer Pfanne erhitzen („mittelheiß“) und bei mittlerer Hitze auf jeder Seite 4 -5 Minuten backen. Danach mit etwas salzen und einen Spritzer Zitronensaft oder auch Essig beträufeln. Dazu passt ein leckerer Dipp aus Schmand / Kräuter… etc.

oder – wie hier – mit weiteren Leckereien: eingelegte Zucchini, Kimchi

 

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Meine tierischen Helferlein und Besucher

 

Im Mai hatte ich mir ja, um der Herrin über die Holunderblattläuse zu werden, Marienkäferlarven bestellt … Sie haben gut vermehrt und leisten fantastische Arbeit! Man kann ihnen wirklich beim Vernichten der Blattläuse zusehen 😯 :

Heute morgen:

Heute Abend:

Dieses Jahr habe ich auch an anderen Pflanzen, auch im Hochbeet, mehr Läuse als letztes Jahr – ich bin jetzt dazu übergegangen, die Marienkäferlarven auch an anderen Futterquellen zu stationieren… 😉 Die Investition hat sich bis jetzt abslolut rentiert! Kann ich nur empfehlen!

Ansonsten habe ich in meinem Miniteich seltsamen Laich (?) entdeckt:

Irgendjemand eine Idee, was das sein könnte???

Und ich hatte Besuch von einem Kolibri… Na ja, fast: Von dem Taubenschwänzchen.

Es steht wirklich wie ein Kolibri in der Luft, Flügel schlagend und saugt mit seinem ca. 3 cm langen Rüssel den Necktar aus den Blüten. SChööön! 😀

Und ich hatte wohl noch mehr Besuch, gefiederten vermutlich, der sich ungefragt über die Früchte der Felsenbirne hergemacht hat –

hier werde ich dieses Jahr wohl den Kürzeren ziehen… Sei´s drum, der Garten wirft noch genug ab!

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Ungewöhnliche Pflanzgefäße

 

Es gibt ja schon tolle Gartenideen! Und manchmal hat man alles im Haus und muss die Ideen nur noch umsetzen…
Irgendwo im Netz fand ich ein Bild eines mit Hauswurz bepflanzten Stuhls als Gartendeko – ich war sofort begeistert! Ich liebe Hauswurz! Und ein Stuhl…
Nun, seit 20 Jahren steht ein wunderschöner Stuhl bei uns im Keller, bei dem nur das Netzgeflecht kaputt war. Wir wollten ihn schon immer mal reparieren lassen – taten wir aber nicht. Und außerdem sitzt man mit den gedrechselten Rückenlehnen nicht unbedingt bequem… Also wurde der Stuhl nun „upgecycelt“ und als Pflanzdeko in den Garten intergriert 😀 !

Um den Stuhl etwas gegen Regen zu schützen, wurde er zunächst mit einer Bienenwachspolitur eingerieben. Da gehen auch gekaufte Produkte – oder man lässt es ganz – die Haltbarkeit ist dann sicher geringer. Wie lange der Stuhl hält, weiß ich natürlich nicht. Für die „Ewigkeit“ ist er nicht gedacht – aber so lange wie möglich…

Was braucht man dazu?

  • einen Stuhl
  • Hasendraht
  • elektrischen Tacker (alternativ: Hammer, kleine Nägel)
  • Zange
  • Noppenfolie (Verpackungsmaterial)
  • Unkrautflies
  • Erde
  • Pflanzen

How to:

Die Sitzfläche des Stuhles entfernen.

Den Stuhl umdrehen, Hasendraht mit der Zange an die Stuhlunterseite anpassen und kleinschrittig festtackern.

Noppenfolie  zuschneiden und als Holzschutz an die Seiten legen.

Unkrautflies anpassen und zuschneiden. Jetzt ist der Stuhl als Pflanzgefäß fertig. Da in diesem Fall keine große Pflanztiefe erreicht wird, sind hier Flachwurzler geeignet.

Jetzt mit Pflanzerde auffüllen und nach Gusto bepflanzen!

Und weil das Ganze ja eigentlich Upcycling ist, geht es weiter zu EiNaB:

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Biologisch gegen Blattläuse

 

Unser Hollerbaum hängt jedes Jahr voll mit fetten Blattläusen und zwar dermaßen voll, dass ich keine Blüten ernten kann, weil alles klebt und die Viecher auch in der Blüte sitzen – absolut ärgerlich und eklig!

Alles Spritzen (nix Giftiges, aber die gängigen Mittelchen mit Spiritus, Schmierseife, Öl etc.) halfen nicht wirklich, es ist einfach eine Invasion!!!  😯

Als ich jetzt nochmal recherchierte, stieß ich auf eine Seite, auf der deutlich wurde, das die Läuse ihre Eier zum Überwintern auf dem Holunder parken – damit es auch ganz sicher im nächsten Jahr ein Wiedersehen gibt !!!

Eigentlich hilft dann ja nur – so meine Überlegungen – die Läuse möglichst nachhaltig zu reduzieren…

So ließ ich mir jetzt 30 Marienkäferlarven kommen – eine Larve verspeist täglich angeblich bis zu 800 Blattläuse :shock:!

Diese kamen in einer Kunstoffdose, gefüllt mit Papierschnipsel und den Larven. Dazu drei weiße Papiertütchen. Die Papierschnipsel mit den Larven sollten nun in die Papiertüten verteilt werden und mit einer Wäscheklammer an den befallenen Stellen aufgehängt werden.

So, und nun bin ich sehr gespannt…!!!

Habt ihr Erfahrungen damit???

 

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Alles grünt und blüht…

Ich liebe das Frühjahr!!! Zu sehen, wie sich ein grüner Flor über die Bäume legt – das sind nur ein paar Tage, bis es dann zu einem satten Grün übergeht – einfach jedes Jahr wieder fantastisch!

Bei uns im Garten ist auch jeden Tag etwas Neues zu entdecken:

Meine neu eingepflanzte Säulen-Nektarine hat 4 – 5 Blüten – ganz rosa (kommt auf dem Foto nicht so ganz raus) – mal schaun, ob sich da tatsächlich eine Frucht entwickelt…

Dann steht die Felsenbirne in voller Blüte:

Und auch die beiden „richtigen“ Birnen:

Hier mit „Kostgänger“ (die Insektenhotels werden von der Gehörnten Mauerbiene auch umschwärmt):

Und in meinem Hochbeet tut sich auch in allen eingesäten Quadraten etwas:

Frühling macht einfach SPASS!!!

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Miniteich – vom Eise befreit…

 

Unglaublich aber wahr: Obwohl in diesem Winter die Zinkwanne komplett durchgefroren war – „explodiert“ gerade die Seerose…

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Angeblich ist sie ja nicht „winterhart“ – nun gut, da habe ich wohl ein Ausnahmeexemplar!!! 😀
Die Sumpfdeckelschnecken sind auch bei guter Laune. Gestern habe ich auf einen Schlag 7 gezählt…
Ansonsten muss ich noch etwas „aufräumen“, heißt, die abgestorbenen Blätter rausfischen. Und ich werde immer mal wieder von meinen Mikroorganismen dazukippen – hat sich letztes Jahr im Blick auf Algen etc. bewährt.

Habe gerade mal nachgeschaut: Seit 2014 gibt´s meinen Miniteich in der Zinkwanne – ohne Technik, mit verschiedenen Ebenen und Sauerstoffpflanzen… Bin nach wie vor begeistert!!!

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Hochbeet März – Jetzt geht´s lohos…!

 

Ha! Vorhin habe ich die ersten Quadrate meines Hochbeetes eingesät!!!

Quadrate? Hochbeet? Yep! Was ein Hochbeet ist, dürfte mittlerweile bekannt sein. Was heißt Quadrate?

Ich habe mich letztes Jahr dazu entschlossen, im Hochbeet Gärtnern im Quadrat anzuwenden – und das hat sich total bewährt! Mir geht es darum, auf wenig Fläche eine möglichst große Vielfalt an Gemüsepflanzen zu ernten (keine riesigen Mengen, aber stetig… Mein Hochbeet ist 3 x 1 Meter groß und die Quadrate haben 50 x 50 cm.

Mein Beetplan für dieses Jahr sieht folgendermaßen aus:

Habe fast alles so gelassen wie im letzten Jahr, wobei ich vermute, dass in der nicht geraden kargen Erde die Buschbohnen wieder nix werden, aber einen Versuch haben sie noch. Auch bei der Melone bin ich skeptisch. Aber wenn das Frühjahr nicht so kalt wird wie im letzten Jahr, klappt es vielleicht (ich hätte sooo gern eigene Melonen…). Oben rechts sind Pastinaken statt Lauch eingesät; der Lauch hat sich nämlich ungesehen vom Acker gemacht 😉 und ihn kriege ich auch problemlos überall zu kaufen – Pastinaken nicht. Im Anschluss an die Radieschen werde ich wohl ein 2. Quadrat für Salat oder Ruccola aufmachen… Ich kann es kaum erwarten, bis das erste Grün hervorspitzelt!

Weil es jetzt ja noch nicht ganz so warm ist (… 😉 ), habe ich die Folie und das Gestänge vom letzten hervorgeholt:

Irgendwo (jetzt habe ich auch wieder der Link gefunden…) habe ich einen tollen Tipp für eine Gewächshaus-Heizung gelesen (finde das jetzt nicht mehr; es war ein kleines Foliengewächshaus): Einen größeren und einen etwas kleineren Tontopf (für Blumen); in den großen Tontopf eine dicke Stumpenkerze reinstellen, den kleineren Tontopf darüberstülpen. Die Kerze kriegt Luft durch das Abflussloch; gleichzeitig erhitzen sich die Tontöpfe und geben etwas Wärme in das Gewächshaus ab… Für meine Hochbeetfolie ist das allerdings nix… Es wird auch so gehen!

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Kornelkirsche blüht!

 

Yipiiiieh! Meine Kornelkirsche blüht zum ersten Mal !!! Ich dachte schon, das klappt gar nicht mehr!

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Was allerdings seit November gar nicht klappt, ist mit Zweigen etc. Joghurt machen 😯 ! Ich kann es mir nicht erklären! Zunächst dachte ich, es liegt an der Kälte. Aber im letzten Jahr habe ich Ende Februar das erste Joghurt-Experiment gestartet  – es hat auf Anhieb funktioniert. Es liegt auch nicht an meiner Pflanze, habe es schon mit anderen versucht…

Cooketteria – könntest du mal probieren?

Ansonsten freue ich mich total, dass der Bärlauch im Garten bereits aus dem Laub spitzelt… Der Frühling ist auf dem Weg…!

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Gartenkalender Februar – Kompostwelten – Wurmuniversen…

 

Gestern war es soweit: Der Kompost wurde gesiebt und der Komposter neu angelegt!

Über Winter blieb der Thermokomposter „geschlossen“ und der Biomüll wurde auf dem Hochbeet entsorgt, da ich hier für die kommende Saison eine Rotteschicht anlegen wollte. So konnte der Kompost im Komposter „vor sich hin gammeln“…

Als wir nun gestern den Kompost siebten, kamen wahre Wurm-Universen zum Vorschein!!! Ich bin völlig begeistert 😀 !!! Soooo viele Würmer! Das bedeutet, dass der Kompost noch nicht ausgereift ist, denn dann hätten die ganzen Helferlein ja nix mehr zu tun. Für die Frühjahrsdüngung ist das aber absolut ok.

Wir haben den Kompost dann gleich ausgebracht – er hat genau für unseren Garten ausgereicht – und jetzt werden die Würmer hoffentlich an neuem Ort und neuer Stelle weiterschaffen!!!

Leider habe ich noch eine Erdkröte aus dem Komposter aufgeschreckt…

Das ist jetzt tatsächlich der erste Kompost, den wir bewusst anlegten, heißt: Er wurde mit Biomüll und Gartenabfälle gefüttert, immer wieder auch Grasschnitt und Pappe als Kohlenstofflieferant dazu und immer gegossen mit den durch die Kefire produzierten Mikroorganismen, die die Verrottung wirklich beschleunigten.

Alles, was auf der „falschen Seite “ vom Kompostsieb übrig blieb, wurde wieder zurückgekippt in den Thermokomposter – auf die Drainageschicht aus Astschnitt. Das ist quasi die Impfung des Komposts für die neue Saison. Ab jetzt ist der Komposter wieder geöffnet, da ja nun das Hochbeet zügig mit Erde aufgefüllt werden muss, bevor die Aussaat losgeht…

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