Selbstversorgen? Archives - Sin die Weck weg - https://sin-die-weck-weg.de/category/selbstversorgen/ Rund um´s Brot backen und andere Do-It-Yourselfies Wed, 28 Jan 2026 22:32:54 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9 Walnuss-Wurzeln https://sin-die-weck-weg.de/2026/01/14/walnuss-wurzeln/ https://sin-die-weck-weg.de/2026/01/14/walnuss-wurzeln/#respond Wed, 14 Jan 2026 13:51:53 +0000 https://sin-die-weck-weg.de/?p=6119 Walnusswurzeln – mit Ruchmehl und – ja, gerösteten Walnüssen 😍 – ich liebe sie! Und wenn man das Einweichwasser der gerösteten Nüsse als Schüttwasser verwendet, dann transportiert dieses den Geschmack der gerösteten Walnüsse in den Teig und dieser erhält ansatzweise einen lila „Stich“… In der Kombination mit der französischen Birnenkonfitüre, aber auch Käse – oder…

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Walnusswurzeln – mit Ruchmehl und – ja, gerösteten Walnüssen 😍 – ich liebe sie!

Und wenn man das Einweichwasser der gerösteten Nüsse als Schüttwasser verwendet, dann transportiert dieses den Geschmack der gerösteten Walnüsse in den Teig und dieser erhält ansatzweise einen lila „Stich“…

In der Kombination mit der französischen Birnenkonfitüre, aber auch Käse – oder einfach nur Butter extrem lecker!

ZUTATEN:

  • 500 g Ruchmehl
  • 100 g Hartweizen
  • 50 g Roggen 1150er/997er
  • 500 g Wasser
  • 10 g Olivenöl
  • Optional: 1 Msp Gluten (Seitan…)
  • _
  • 100 g Nüsse
  • 5 g Hefe
  • 6 g LM
  • 10 g Honig_
  • 13 g Salz

ZUBEREITUNG

Am Vortag – morgens

  • Nüsse grob zerkleinern, anrösten und im Wasser (550 g einweichen)
  • Am Vortag abends (18 Uhr)
  • Nüsse gut abtropfen lassen
  • Rest-Wasser ist Schüttwasser für Brot (muss 500 g sein)

Autolyse Am Vortag abends

  • Mehl, Wasser, Öl verrühren und 30 Min zur Autolyse stellen
  • anschließend: Hefe, LM, Honig dazugeben, 5 Min langsam kneten
  • Salz dazugeben, Teig auskneten (8 – 15 Min o. länger -> Teigfenster)
  • Zum Schluss die Nüsse dazugeben und kurz unterkneten

Stockgare: Übernachtgare

Teig in eine geölte Box legen, ca 60 Min ruhen lassen mit 3 – 4 x stretch + fold

Abgedeckt 12 – 20 Std. im Kühlschrank (ca. 7 Grad) reifen lassen

Am Backtag:

3 gleichgroße Stangen oder je nach Teigkonsistenz, Wurzeln formen

Stückgare:

60 Min bei Zimmertemperatur im Bäckerleinen mit Schluss nach oben (Wurzeln zwirbeln und nicht kopfüber gehen lassen)

Brote umdrehen, auf Backpapier nebeneinander setzen

Backen:

Bei 250 Grad einschießen, schwaden, 45 – 50 Min bei fallender Hitze (von 250 auf 200 Grad) backen

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Französische Birnenkonfitüre mit Vanille und Pinienkernen https://sin-die-weck-weg.de/2025/12/22/franzoesische-birnenkonfituere-mit-vanille-und-pinienkernen/ https://sin-die-weck-weg.de/2025/12/22/franzoesische-birnenkonfituere-mit-vanille-und-pinienkernen/#respond Mon, 22 Dec 2025 22:20:33 +0000 https://sin-die-weck-weg.de/?p=6113 Ich freue mich sehr, euch diese leckere Marmelade in  Zorras kulinarischem Adventskalender / kochtopf.me  präsentieren zu dürfen! Als Geschenk für unter den Weihnachtsbaum wird es wohl etwas knapp, aber ihr solltet sie wirklich ausprobieren… Diese Marmelade (oder Konfitüre – ja ich weiß, dass es da offiziell einen Unterschied gibt…) haben wir seit 2014 im „Repertoire“,…

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Kulinarischer Adventskalender

Ich freue mich sehr, euch diese leckere Marmelade in  Zorras kulinarischem Adventskalender / kochtopf.me  präsentieren zu dürfen! Als Geschenk für unter den Weihnachtsbaum wird es wohl etwas knapp, aber ihr solltet sie wirklich ausprobieren…

Diese Marmelade (oder Konfitüre – ja ich weiß, dass es da offiziell einen Unterschied gibt…) haben wir seit 2014 im „Repertoire“, seit mich eine Freundin damit überraschte. Die hat uns so „umgehauen“, dass wirklich immer welche davon im Marmeladenregal stehen muss…
Ich bilde mir ja ein, dass meine Marmeladen alle nicht ganz schlecht sind… aber das ist mit Abstand die Leckerste! 
Und sie ist definitiv eine Möglichkeit, Freunde an Weihnachten 🌲 oder auch sonst… damit zu beglücken!
Jede/r der davon probiert hat, war bisher hin und weg.

2014 hatte ich das Rezept dieser „Konfitüre“ (passt besser zu Fronkreich) verlinkt, habe jetzt aber gesehen, dass es den Blog „Wasabi für Anfänger“ nicht mehr gibt und somit auch das Rezept verschwunden ist 😲! Das geht ja gar nicht!!! Deshalb will ich es für euch hier verbloggen, damit ihr auch in den Genuss kommen könnt.

Zugegebenermaßen sind die Zutaten nicht ganz billig:

  • Vanilleschoten – die müssen wirklich sein!!! Bitte nehmt keine künstlichen Vanillearomen, das versaut den genialen Geschmack!
  • Pinienkerne: gut, hier könnte man auf gestiftelte Mandeln ausweichen.

Doch nun zum Rezept:

Zutaten:

  • 1 kg Birnen
  • 50 g Pinienkerne (ersatzweise: gestiftelte Mandeln)
  • 2 Vanilleschoten (oder 1 Schote und noch 1/2 TL gemahlene Vanille)
  • 1 x Gelierzucker 2:1 (ich nehme immer eine vegane Sorte mit Pektin zum Gelieren)

Zubereitung:

  • Die Birnen schälen und die Kerngehäuse entfernen (danach muss 1 kg Birnen übrig bleiben) und in kleine!!! Stücke schneiden.
  • Pinenkerne vorsichtig ein einer Pfanne ohne Fett anrösten.
  • Die Birnenstücke ohne Zucker aber der ausgeschabten Vanillemasse + Schoten in einen Topf geben und so lange kochen, bis die Birnen weich sind.
  • Nach einiger Zeit mit dem Stabmixer durch die Masse gehen, so dass ein größere Teil der Birnen zu Mus wird, der Rest sollte stückig bleiben.
  • Jetzt die Pinienkerne und den Gelierzucker dazu geben und das Ganze 3-5 Minuten wallend aufkochen lassen.
  • Dann in saubere Schraubdeckelgläser abfüllen.

Und dann kannst du einen kleinen Teil davon an deine allerbesten Freunde verschenken, denn du wirst sehen: Eigentlich willst du am liebsten alles selber essen… 😉

Und ihr wisst ja, dass bei Zorra im Zusammenhang mit dem kulinarischen Adventskalender 2 Gewinnspiele gibt: Das erste Gewinnspiel fand vom 12. bis 14. Dezember statt, das zweite startet am 24. Dezember und geht bis 2. Januar.
Zu gewinnen gibt es bis jetzt eine KMix in Matt von Kenwood,
eine Magnifica Evo Next von De’Longhi, einen MultiFry 5 von Braun und einen Nutribullet Portable, einen GRAEF Allesschneider Manuale H93, rot, einen GRAEF Glas-Milchaufschäumer MS802, schwarz, Teigrädchen von Gaumenfreunde, cupit To Go Becher von KAHLA sowie mehrere Kochbücher von Bloggern.

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„Käse des armen Mannes“ – Keshek al Foukara https://sin-die-weck-weg.de/2025/09/26/kaese-des-armen-mannes-keshek-al-foukara/ https://sin-die-weck-weg.de/2025/09/26/kaese-des-armen-mannes-keshek-al-foukara/#respond Fri, 26 Sep 2025 13:49:08 +0000 https://sin-die-weck-weg.de/?p=5931 „Käse des armen Mannes“ oder „Kishk/Keshek al Foukara“ ist ein Rezept (vermutlich) ursprünglich aus dem Libanon. Wenn Bauern zu arm waren, um sogar Ziegen zu haben (aus deren Milch man Käse machen konnte), mussten sie sich mit etwas anderem behelfen; in diesem Fall nahmen sie Bulgur, also eine Verarbeitung von Weizenkörnern, als Ersatz. „Käse“ aus…

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„Käse des armen Mannes“ oder „Kishk/Keshek al Foukara“ ist ein Rezept (vermutlich) ursprünglich aus dem Libanon. Wenn Bauern zu arm waren, um sogar Ziegen zu haben (aus deren Milch man Käse machen konnte), mussten sie sich mit etwas anderem behelfen; in diesem Fall nahmen sie Bulgur, also eine Verarbeitung von Weizenkörnern, als Ersatz.


„Käse“ aus Bulgur
– kann das funktionieren und schmecken?

Ich liebe ja Käse als Milchprodukt, finde aber trotzdem „Alternativen“ aus „Nicht-Milch“ spannend, insbesondere, wenn sie fermentiert sind. Aber aus Bulgur?
Das Prozedere ist nicht schwer, aber zeitaufwendig. Man sollte in den ersten 4 – 6 Wochen keinen Urlaub geplant haben…, aber ich beginne von vorn:

Zubehör:

  • 1 Gefäß, ca. 2 Liter – in meinem Fall ein Steinguttopf

  • einen Kochlöffel
  • ein Stofftuch / Mullwindel
  • Gummi

Zutaten:

  • Eine Packung Bulgur
  • Wasser
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Knoblauchpulver
  • 1/2 Zwiebelpulver
  • 1/2 TL Kurkuma

Zubereitung:

    • 1 Packung Bulgur (500 g); ich habe den Bulgur etwas im TM zerkleinert, da ich einen „zarten“ Käse wollte
    • Bulgur in das Gefäß schütten, mit Wasser auffüllen, so dass er bedeckt ist und die 24 Stunden (oder wie lange es halt dauert), Wasser nachgießen, bis er vollgesogen ist.  Das Wasser sollte ca 1 – 2 cm über  dem Bulgur stehen.
      Das Gefäß mit einem Stofftuch/ Mullwindel… abdecken – ab jetzt muss das Ganze vier bis sechs Wochen! 1 – 2 x täglich (am besten morgens und abends) gut umgerührt werden!  Die Temperatur darf nicht zu kalt sein; ich habe den Steinguttopf in die Küche gestellt, damit ich das Umrühren nicht vergesse. Zur Zeit der Herstellung waren da so um die 25 Grad. Weniger als 20 Grad sollten es nicht sein.
    •  Nach einer Woche habe ich dann die restlichen Gewürze dazugegeben.
    • Ab der 2. Woche begann es säuerlich zu riechen – die Fermentation hat eingesetzt! Da es sich um eine aerobe Fermentation handelt, kann sich immer ein bisschen Kahmhefe bilden. Das ist aber nicht schlimm; durch das tägliche Rühren hat sie schlechte Karten; anfangs habe ich versucht, sie abzuschöpfen, es war aber so wenig, später habe ich sie einfach untergerührt.
    • Nach 5 Wochen habe ich den Bulgur abgeschüttet und etwas ausgepresst. Auch nochmal mit Salz und Gewürzen abgeschmeckt. Der Bulgur hat jetzt eine angenehme Säure angenommen.

  •  Jetzt wird die Masse zu kleinen Kugeln gerollt (Menge etwa 1 TL)

  • Diese Kugeln kann man anschließend noch durch Sesam, Kräuter, Chili etc. rollen – das sieht super aus und schmeckt bestimmt auch toll, aber ich wollte erstmal die „puristische Version“ ausprobieren.
  • Jetzt versenkt man die Kugeln in Gläser, gibt 1 – 2 aufgeschnittene Knoblauchzehen dazu und übergießt alles mit Olivenöl (es sollte alles mit Öl bedeckt sein!).
  • Ergibt etwa 2,5 „Gurkengläser“.

Die zweite Reifungsphase hat begonnen: Nochmal 4 – 6 Wochen warten! Dieses Mal aber ohne irgendwas tun zu müssen. Die Gläser habe ich zu meinen anderen Fermenten in den Keller gestellt.

Fazit:

Der „Käse des armen Mannes“ – Keshel al Foukara ist ein leckerer Aufstrich, der wie Frischkäse gegessen werden kann. Ich finde es immer schwer, vegane Käse mit echtem Käse zu vergleichen. Es ist ein anderes Produkt, kein „Ersatz“. Ich finde es extrem lecker und ärgere mich im Nachhinein, dass ich nicht doch einen Teil der Bällchen in Kräuter o.ä. gewälzt habe – na ja, beim nächsten Mal!

Der tägliche zeitliche Aufwand ist extrem gering, vielleicht 1 Minute insgesamt, aber ohne das tägliche Rühren wird das Ganze vergammeln. Man sollte sich also überlegen, wann man es ansetzt.

Im Winter ist bei mir die Küche zu kalt, ich werde wohl mindestens bis zum nächsten Frühjahr mit der neuen Charge warten – aber es lohnt sich!

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Salzfermentierte Zwetschgen https://sin-die-weck-weg.de/2025/08/29/salzfermentierte-zwetschgen/ https://sin-die-weck-weg.de/2025/08/29/salzfermentierte-zwetschgen/#respond Fri, 29 Aug 2025 10:01:23 +0000 https://sin-die-weck-weg.de/?p=5882 Ein ziemlich verrücktes Ferment: Salz-Zwetschgen! Eine Freundin brachte mir frische Zwetschgen. Und eine Probe von ihren mit 5 % Salz fermentierten, Trockenzwetschgen. Das war im 1. Moment schon sehr salzig, bevor dann die Säure und zum Schluss etwas Süße erschmeckt werden konnte. Sie hatte dieses Rezept aus dem Buch „52 wilde Fermente“ von Alexis Görtz…

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Ein ziemlich verrücktes Ferment: Salz-Zwetschgen!

Eine Freundin brachte mir frische Zwetschgen. Und eine Probe von ihren mit 5 % Salz fermentierten, Trockenzwetschgen. Das war im 1. Moment schon sehr salzig, bevor dann die Säure und zum Schluss etwas Süße erschmeckt werden konnte. Sie hatte dieses Rezept aus dem Buch „52 wilde Fermente“ von Alexis Görtz + Jonas Grube .
Echte japanische Umeboschi werden anscheinend mit bis zu 10 % Salz fermentiert 😲!

Wie auch immer, mir waren die 5 % etwas zu salzig. Im Netz fand ich den Blog „So nach Gefühl“, , in dem von 3 % Salz auf die Früchtemasse (entkernt) die Rede war. Normalerweise hat eine Salzlake, die man zu Gemüse kippt, 2 % Salz.

REZEPT + ZUBEREITUNG:
1. (Bio-)Zwetschgen kurz waschen, nicht zu lange – die wilden Hefen auf der Schale werden ja zur Fermentation gebraucht!

2. entsteinen und im Anschluss abwiegen, in eine Schüssel geben

3. Zugabe von 3 % Salz auf die Fruchtgewicht, durchmischen, damit sich das Salz gut verteilt.

4. Eng in ein Bügelglas legen und soviel Fermentiergewichte reinstopfen, wie möglich (oder etwas Vergleichbares). Ziel: Druck mit Gewicht zu erzeugen, damit möglichst schnell Saft austritt, und die Zwetschgen bedeckt.

5. So lange der Saft die Früchte noch nicht vollständig bedeckt, immer mal wieder das Glas drehen/schwenken, damit der bereits ausgetretene Saft die Zwetschgen benetzt.

6. Nach einiger Zeit ggf. weitere Gewichte dazu legen.

MEINE ERFAHRUNG: (Zimmertemperatur ca. 25 Grad)

Ab 2. Tag Bläschen

Ab 3. Tag Flüssigkeit über Früchten


Tag 1


Tag 2


Tag 3

Tag 4:
Abgießen des Fruchtsaftes (diesen NICHT wegwerfen!!!), Früchte halbieren und bei 50 Grad ab in das Dörrgerät.

Dörrzeit bei einer Ebene Früchte: 3 – 4 Tage. Die Früchte sollten schon sehr trocken sein, damit sie beim Aufbewahren nicht Schimmeln.
Außerdem: Wenn sie richtig trocken sind, kommt die Süße im Abgang mehr zur Geltung.

Geschmack:
Wie bei so vielen Fermenten ist das schwierig zu beschreiben. Auch bei meinen Salz-Zwetschgen erreicht zuerst das Salz die Sinne, das dann aber kombiniert wird mit der Säure der Gärung und im Nachgang ergänzt von der Fruchtsüße. Es ist am Ende ein „vollmundiger“ Umami-Geschmack, der sich nur schwer in Worte fassen lässt. Als ich einem Freund zu versuchen gab (ohne vorher viel zu erklären, habe nur ein bisschen vorgewarnt, es könne speziell schmecken), trat zunächst völlige Irritation in sein Gesicht, gefolgt von Überraschung und dem Kommentar: „Ich glaube, daran könnte man sich gewöhnen.“
Mehr kann ich zum Geschmack jetzt auch nicht sagen.

Und was mache ich damit? 

  • Ein spannender, gesunder „Snack“ für zwischendurch!
  • Ist eingeweicht und püriert sicher ein genialer Umami-Geschmacksträger für Soßen
  • Werde ich sehen…

Der fermentierte, süß-sauer-salzige Fruchtsaft ist als Beigabe zu einem Salatdressing lecker – oder man nimmt ihn als Starter für weitere Fermente!
Ich habe damit gleich noch eine  weitere Charge angesetzt, da kam der Fermentationsprozess viel schneller in die Gänge, aber ich habe noch eine Idee für ein anderes Ferment, das ich mit dem Saft ansetze… kommt hier, wenn es fertig ist!

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Gebratene Pilze https://sin-die-weck-weg.de/2025/08/24/gebratene-pilze/ https://sin-die-weck-weg.de/2025/08/24/gebratene-pilze/#respond Sun, 24 Aug 2025 18:22:39 +0000 https://sin-die-weck-weg.de/?p=5891 Gebratene Pilze gibt´s beim Griechen auf dem Markt zu kaufen – aber noch besser: selbst gemacht! In maximal 20 Minuten… ZUTATEN: 2 Päckchen Champions (kleine) 3 EL Öl (nach Gusto; ich nehme Rapsöl) Gewürze: 1 Msp Zimt 1 Msp Koriander 1 Msp Ras al Hanout (ersatzweise Kreuzkümmel) 1 MPs Piment 1 Prise Cayenne-Pfeffer 1/2 TL…

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Gebratene Pilze gibt´s beim Griechen auf dem Markt zu kaufen – aber noch besser: selbst gemacht! In maximal 20 Minuten…

Bild

ZUTATEN:

2 Päckchen Champions (kleine)
3 EL Öl (nach Gusto; ich nehme Rapsöl)

Gewürze:
1 Msp Zimt
1 Msp Koriander
1 Msp Ras al Hanout (ersatzweise Kreuzkümmel)
1 MPs Piment
1 Prise Cayenne-Pfeffer
1/2 TL schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1/2 TL Salz
1 EL (ca.) gute Balsamico-Creme

ZUBEREITUNG:

1. Pilze säubern

2. Pilze halbieren (bei größeren Exemplaren vierteln)

3. Öl in der Pfanne* erhitzen (nicht voll aufdrehen, 2/3 Hitze)

4. geschnittene Pilze in die Pfanne geben und unter Rühren gut anbraten

5. Gewürze – außer Salz – dazugeben, mitbraten

6. Salz dazugeben

7. Hitze etwas höher stellen, so dass die Flüssigkeit bis auf einen kleinen Rest ganz verdampft

8. Jetzt die Balsamico-Creme darüber geben – durch den enthaltenen Zucker „karamellisieren“ die Pilze etwas.

Fertig – gleich schnabulieren oder abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren oder einkochen…

—————————————

* Pfanne: keine beschichtete, am besten eine Eisenpfanne

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Feigenessig – ein Versuch… https://sin-die-weck-weg.de/2025/08/22/feigenessig-ein-versuch-2/ https://sin-die-weck-weg.de/2025/08/22/feigenessig-ein-versuch-2/#respond Fri, 22 Aug 2025 15:25:41 +0000 https://sin-die-weck-weg.de/?p=5877 Edit 22.08.2025 Versuch absolut geglückt! Bin richtig happy, denn heute habe ich den Essig probiert – und war sehr positiv überrascht! Von der Säure her absolut ausreichend, dazu fruchtig; am ehesten vergleichbar mit (selbstgemachtem) Apfelessig, wobei die Fruchtnote eine etwas andere ist. Ich habe den Essig auf 70 Grad für 30 Minuten erhitzt und dann…

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Edit 22.08.2025

Versuch absolut geglückt! Bin richtig happy, denn heute habe ich den Essig probiert – und war sehr positiv überrascht! Von der Säure her absolut ausreichend, dazu fruchtig; am ehesten vergleichbar mit (selbstgemachtem) Apfelessig, wobei die Fruchtnote eine etwas andere ist.

Ich habe den Essig auf 70 Grad für 30 Minuten erhitzt und dann abgefüllt. Ergab 2 Liter, den nicht erhitzen Rest habe ich benutzt, um die Essigmutter einzutopfen.

Was mich echt völlig überrascht hat, war die Essigmutter 😲! Die war gut 1 cm dick und hat die Oberfläche ja komplett abgedeckt.

Die Frage: „Was mache ich mit der Essigmutter?“, hat sich für mich aber noch nicht ganz geklärt. In den Tiefen des Essiggefäßes dümpelte die „alte“ Apfelessigmutter (s. 1. Bild) unverändert herum. Da sie nicht an Sauerstoff kam, konnte sie nicht wachsen; ich glaube nicht, dass es irgendetwas gebracht hat, dass ich sie in den Topf gab. Vielleicht wurde der Most ein bisschen mit der Flüssigkeit, die dabei war, geimpft.
Folgende Frage stellt sich für mich:
Wenn sich ja doch eine Essigmutter bildet – wieso sollte man „alte“ Essigmütter aufbewahren? Man müsste ihnen „ein Floß“ bauen (s.u.), aber die hier ist jetzt so dick – ob das funktionieren würde? Wenn ich einen neuen Feigenessig ansetze, werde ich wohl eher von dem Essig, in dem die Mutter jetzt schläft, zum Impfen nehmen; in dem sind ein paar Schlieren drin, so dass sich so hoffentlich wieder (schnell) was Eigenes bildet.

Sollte diese Zeilen ein Essigexperte lesen, dann würde ich mich hier über Aufklärung freuen!!!

Hier zusammengefasst nochmal der zeitliche Ablauf:

  • 01.08. Feigen mit Wasser und Zucker angesetzt – und in Unwissenheit, dass das v.a. zu diesem Zeitpunkt, wie überhaupt, nichts bringt, eine alte Essigmutter mit hineingegeben (Bild 1).
  • 08.08. Früchte entfernt
  • 10.08. Essig abgeseiht
  • tägliche Kontrolle im Hinblick auf Kahmhefe (Essigmutter hat sich nach und nach gebildet
  • 22.08. verkostet, für gut befunden, erhitzt und abgefüllt

Edit 17.08.2025

So, mittlerweile hat sich eine stabile neue Essigmutter gebildet:

Bild

Die Essigmutter braucht Sauerstoff. Deswegen – das habe ich mittlerweile gelernt – macht es auch keinen Sinn, eine alte Essigmutter in den Topf zu werfen, sie muss oben schwimmen, um mit der „Luft“ in Kontakt zu sein.
Einer bereits vorhandenen Essigmutter kann man aber „ein Floß“ bauen. HIER -> https://www.youtube.com/watch?time_continue=134&v=YN3eh7-Z61Y&embeds_referring_euri=https%3A%2F%2Fwww.schnutentunker.de%2F Minute 2:13 etwa (es lohnt sich aber, den kompletten Clip zu sehen!)

Edit 10.08.2025

Zuerst habe ich die Kahmhefe immer etwas abgeschöpft, aber das bringt natürlich nicht viel… So habe ich die Flüssigkeit durch Teefilter (Papier) abgeseiht. Danach sah es nochmal kurz nach Kahmhefe aus, aber irgendwie auch anders. Ich schöpfte nur ganz vorsichtig ab, es war bald klar, dass es sich eine Essigmutter bildete 😄! Diese Phase finde ich immer sehr aufregend, da ich nie weiß, ob Essigmutter oder Kahmhefe siegt…

Edit 08.08.2025
Früchte entfernt. Es hat sich Kahmhefe gebildet 😵‍💫!

Edit 05.08.2025

Wider Erwarten klappt die Feigen-Essig-Produktion bis jetzt super! Es erschließt sich mir (bis jetzt!) nicht wirklich, wieso Feigenessig nicht mit Feigen angesetzt, sondern ein fertiger Essig nur mit Feigen aromatisiert wird 🤔?! Mit anderen Früchten macht man das doch auch! Gut, über den endgültigen Geschmack kann ich natürlich noch nix sagen!

Bild

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Neben der diesjährigen Brombeerschwemme, die mich besonders freut, weil die Brombeeren die letzten Jahr etwas schwächelten, hat mich jetzt auch die Feigenschwemme erreicht…

Feigensenf und Feigenmus gibt es schon, jetzt versuche ich es einmal mit Feigenessig – und zwar dergestalt ;), dass ich frische Früchte nehme samt Wasser und Zucker und lasse sie gären – bis sie auf den Boden „fallen“ – ich gehe mal davon aus, dass das bei Feigen auch so ist.

Danach werden sie abgeseiht und die Essigmutter* nimmt ihre Arbeit auf.

Bild

Ich bin sehr skeptisch, ob das funktioniert, v.a. wegen des inhomogenen Innenlebens des Feigen. Ich weiß nicht, ob diese Struktur mehr zu Schimmel neigt, als bspw. Äpfel. Und – im Netz war über diese Art, Feigenessig zu machen, nicht zu finden (hier wurden Feigen zur Aromatisierung immer zu einem fertigen Essig gegeben), was vielleicht dafür spricht, dass es so nicht geht – wer weiß 🤔 – ich lasse mich überraschen und werde berichten…

Rezept für ein 2-Liter-Gefäß (ohne Garantie…😉):

Zutaten:

  • 6 EL Zucker
  • 2 Hände gewaschener, halbierter oder geviertelter Feigen
  • 6 getrocknete Feigen (klein(er) geschnitten)
  • eine Essigmutter*
  • mit Wasser auffüllen

Jetzt muss nur noch ein Tuch über den Topf und dann sollen die Mikroben toben…

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*Erst muss eine Vergärung stattfinden, dass Alkohol entstanden ist.
Eine Zugabe von einem Krümel Hefe, oder etwas Hefewasser oder Wasserkefir-Wasser bringt den Stoffwechsel-Prozess auch in Schwung, bei mir war das eine „spontane“ Sache.

WICHTIG: Essig braucht Luft! Es handelt sich um eine aerobe Gärung! Deswegen ein durchlässiges Tuch, z.B. Mullwindel über den Topf spannen.

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Feigenessig – ein Versuch https://sin-die-weck-weg.de/2025/08/22/feigenessig-ein-versuch/ https://sin-die-weck-weg.de/2025/08/22/feigenessig-ein-versuch/#respond Fri, 22 Aug 2025 13:34:59 +0000 https://sin-die-weck-weg.de/?p=5913 Edit 22.08.2025 Versuch absolut geglückt! Bin richtig happy, denn heute habe ich den Essig probiert – und war sehr positiv überrascht! Von der Säure her absolut ausreichend, dazu fruchtig; am ehesten vergleichbar mit (selbstgemachtem) Apfelessig, wobei die Fruchtnote eine etwas andere ist. Ich habe den Essig auf 70 Grad für 30 Minuten erhitzt und dann…

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Edit 22.08.2025

Versuch absolut geglückt! Bin richtig happy, denn heute habe ich den Essig probiert – und war sehr positiv überrascht! Von der Säure her absolut ausreichend, dazu fruchtig; am ehesten vergleichbar mit (selbstgemachtem) Apfelessig, wobei die Fruchtnote eine etwas andere ist.

Ich habe den Essig auf 70 Grad für 30 Minuten erhitzt und dann abgefüllt. Ergab 2 Liter, den nicht erhitzten Rest habe ich benutzt, um die Essigmutter einzutopfen.

Was mich echt völlig überrascht hat, war die Essigmutter 😲! Die war gut 1 cm dick und hat die Oberfläche ja komplett abgedeckt.

Die Frage: „Was mache ich mit der Essigmutter?“, hat sich für mich aber noch nicht ganz geklärt. In den Tiefen des Essiggefäßes dümpelte die „alte“ Apfelessigmutter (s. 1. Bild) unverändert herum. Da sie nicht an Sauerstoff kam, konnte sie nicht wachsen; ich glaube nicht, dass es irgendetwas gebracht hat, dass ich sie in den Topf gab. Vielleicht wurde der Most ein bisschen mit der Flüssigkeit, die dabei war, geimpft.
Folgende Frage stellt sich für mich:
Wenn sich ja doch eine Essigmutter bildet – wieso sollte man „alte“ Essigmütter aufbewahren? Man müsste ihnen „ein Floß“ bauen (s.u.), aber die hier ist jetzt so dick – ob das funktionieren würde? Wenn ich einen neuen Feigenessig ansetze, werde ich wohl eher von dem Essig, in dem die Mutter jetzt schläft, zum Impfen nehmen; in dem sind ein paar Schlieren drin, so dass sich so hoffentlich wieder (schnell) was Eigenes bildet.

Sollte diese Zeilen ein Essigexperte lesen, dann würde ich mich hier über Aufklärung freuen!!!

Hier zusammengefasst nochmal der zeitliche Ablauf:

  • 01.08. Feigen mit Wasser und Zucker angesetzt – und in Unwissenheit, dass das v.a. zu diesem Zeitpunkt, wie überhaupt, nichts bringt, eine alte Essigmutter mit hineingegeben (Bild 1).
  • 08.08. Früchte entfernt
  • 10.08. Essig abgeseiht
  • tägliche Kontrolle im Hinblick auf Kahmhefe (Essigmutter hat sich nach und nach gebildet
  • 22.08. verkostet, für gut befunden, erhitzt und abgefüllt

Edit 17.08.2025

So, mittlerweile hat sich eine stabile neue Essigmutter gebildet:

Bild

Die Essigmutter braucht Sauerstoff. Deswegen – das habe ich mittlerweile gelernt – macht es auch keinen Sinn, eine alte Essigmutter in den Topf zu werfen, sie muss oben schwimmen, um mit der „Luft“ in Kontakt zu sein.
Einer bereits vorhandenen Essigmutter kann man aber „ein Floß“ bauen. HIER -> https://www.youtube.com/watch?time_continue=134&v=YN3eh7-Z61Y&embeds_referring_euri=https%3A%2F%2Fwww.schnutentunker.de%2F Minute 2:13 etwa (es lohnt sich aber, den kompletten Clip zu sehen!)

Edit 10.08.2025

Zuerst habe ich die Kahmhefe immer etwas abgeschöpft, aber das bringt natürlich nicht viel… So habe ich die Flüssigkeit durch Teefilter (Papier) abgeseiht. Danach sah es nochmal kurz nach Kahmhefe aus, aber irgendwie auch anders. Ich schöpfte nur ganz vorsichtig ab, es war bald klar, dass es sich eine Essigmutter bildete 😄! Diese Phase finde ich immer sehr aufregend, da ich nie weiß, ob Essigmutter oder Kahmhefe siegt…

Edit 08.08.2025
Früchte entfernt. Es hat sich Kahmhefe gebildet 😵‍💫!

Edit 05.08.2025

Wider Erwarten klappt die Feigen-Essig-Produktion bis jetzt super! Es erschließt sich mir (bis jetzt!) nicht wirklich, wieso Feigenessig nicht mit Feigen angesetzt, sondern ein fertiger Essig nur mit Feigen aromatisiert wird 🤔?! Mit anderen Früchten macht man das doch auch! Gut, über den endgültigen Geschmack kann ich natürlich noch nix sagen!

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Neben der diesjährigen Brombeerschwemme, die mich besonders freut, weil die Brombeeren die letzten Jahr etwas schwächelten, hat mich jetzt auch die Feigenschwemme erreicht…

Feigensenf und Feigenmus gibt es schon, jetzt versuche ich es einmal mit Feigenessig – und zwar dergestalt ;), dass ich frische Früchte nehme samt Wasser und Zucker und lasse sie gären – bis sie auf den Boden „fallen“ – ich gehe mal davon aus, dass das bei Feigen auch so ist.

Danach werden sie abgeseiht und die Essigmutter* nimmt ihre Arbeit auf.

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Ich bin sehr skeptisch, ob das funktioniert, v.a. wegen des inhomogenen Innenlebens des Feigen. Ich weiß nicht, ob diese Struktur mehr zu Schimmel neigt, als bspw. Äpfel. Und – im Netz war über diese Art, Feigenessig zu machen, nicht zu finden (hier wurden Feigen zur Aromatisierung immer zu einem fertigen Essig gegeben), was vielleicht dafür spricht, dass es so nicht geht – wer weiß 🤔 – ich lasse mich überraschen und werde berichten…

Rezept für ein 2-Liter-Gefäß (ohne Garantie…😉):

Zutaten:

  • 6 EL Zucker
  • 2 Hände gewaschener, halbierter oder geviertelter Feigen
  • 6 getrocknete Feigen (klein(er) geschnitten)
  • eine Essigmutter*
  • mit Wasser auffüllen

Jetzt muss nur noch ein Tuch über den Topf und dann sollen die Mikroben toben…

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*Erst muss eine Vergärung stattfinden, dass Alkohol entstanden ist.
Eine Zugabe von einem Krümel Hefe, oder etwas Hefewasser oder Wasserkefir-Wasser bringt den Stoffwechsel-Prozess auch in Schwung, bei mir war das eine „spontane“ Sache.

WICHTIG: Essig braucht Luft! Es handelt sich um eine aerobe Gärung! Deswegen ein durchlässiges Tuch, z.B. Mullwindel über den Topf spannen.

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Trocken einkochen – ein Versuch https://sin-die-weck-weg.de/2025/08/20/trocken-einkochen-ein-versuch/ https://sin-die-weck-weg.de/2025/08/20/trocken-einkochen-ein-versuch/#respond Wed, 20 Aug 2025 14:54:14 +0000 https://sin-die-weck-weg.de/?p=5869 „Trocken Einkochen“ – hatte noch nie was davon gehört 🤔, bin dann aber im Netz darüber gestolpert… …über einen Beitrag, in dem TOMATEN 🍅!!! trocken, also ohne Zugabe von Flüssigkeit – eingekocht wurden und danach noch wie Tomaten und nicht vermatscht aussehen… Konnte ich mir nicht vorstellen und da ich gerade viele kleine Tomätchen hatte,…

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„Trocken Einkochen“ – hatte noch nie was davon gehört 🤔, bin dann aber im Netz darüber gestolpert…

…über einen Beitrag, in dem TOMATEN 🍅!!! trocken, also ohne Zugabe von Flüssigkeit – eingekocht wurden und danach noch wie Tomaten und nicht vermatscht aussehen…

Konnte ich mir nicht vorstellen und da ich gerade viele kleine Tomätchen hatte, habe ich das kurz mal ausprobiert.

Hier verschiedene Sorten von Cocktail-Tomaten vor dem Einkochen. In jedem Glas habe ich noch etwas Basilikum, Curry-, Olivenkraut dazugegeben.

Links: Mexikan. Honigtomaten, Mitte: Datterinos + Blue Pitts, rechts: Blue Pitts + Dancing with Smurfs

Die drei Gläser habe ich dann mit dem Einkochein- und -aufsatz
für 30 Minuten bei 90 Grad eingekocht.

Und das ist das Ergebnis:

Ich bin wirklich baff! Nur die mexikanischen Honigtomaten sind nicht mehr „ganz, aber die hatten auch alle einen „Regenschaden“.
Ansonsten sind fast alle noch „unversehrt“! 😲

Verkostung:

Ich öffnete das Glas mit den „versehrten“ mexikanischen Honigtomaten: Hammer: die schmecken fast wie frisch geerntet! Bin auf die Haltbarkeit gespannt…

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Kokosdrink fermentieren – „Joghurt“ – Teil 2 https://sin-die-weck-weg.de/2025/08/03/kokosdrink-fermentieren-joghurt-teil-2/ https://sin-die-weck-weg.de/2025/08/03/kokosdrink-fermentieren-joghurt-teil-2/#respond Sun, 03 Aug 2025 12:56:04 +0000 https://sin-die-weck-weg.de/?p=5838 Wenn man – wie in Teil 1 beschrieben – einen fermentierten Kokosdrink hat, kann man in einen ganz einfachen, weiteren Schritt eine Art Joghurt, vielleicht eher irgendwas zwischen Joghurt und Pudding, daraus machen. Viele Verdickungsmittel benötigen Hitze; mit Hitze würde ich jedoch die Mikroorganismen des fermentierten Kokosdrinks zerstören, also brauche ich ein Verdickungsmittel, das „kalt…

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Wenn man – wie in Teil 1 beschrieben – einen fermentierten Kokosdrink hat, kann man in einen ganz einfachen, weiteren Schritt eine Art Joghurt, vielleicht eher irgendwas zwischen Joghurt und Pudding, daraus machen.

Viele Verdickungsmittel benötigen Hitze; mit Hitze würde ich jedoch die Mikroorganismen des fermentierten Kokosdrinks zerstören, also brauche ich ein Verdickungsmittel, das „kalt funktioniert“: Guarkernmehl!

Auf meiner Packung steht 3 g (1 gestr. TL) / 250 ml für eine „leichte Bindung“. Ich verwende 3 g auf ca. 200 ml. Aber das kann man ja nach Gusto variieren.

Das Guarkernmehl in einen Mixbecher geben, mit 250 ml Kokosdrink übergießen und schnell aufmixen (ich schaffe es nicht, das Ganze klümpchenfrei mit dem Schneebesen zu verarbeiten…).

Nach Belieben mit Früchten, Marmelade o.ä. ergänzen…😋

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Start in die neue Saison – Tomatenaussaat 🍅 https://sin-die-weck-weg.de/2025/03/01/start-in-die-neue-saison-tomatenaussaat-%f0%9f%8d%85/ https://sin-die-weck-weg.de/2025/03/01/start-in-die-neue-saison-tomatenaussaat-%f0%9f%8d%85/#respond Sat, 01 Mar 2025 17:46:47 +0000 https://sin-die-weck-weg.de/?p=5763 Hach, ich bin ganz aufgeregt! Wegen der Tomatenaussaat! Denn: das sind ganz besondere Schätzchen – hoffe ich mal! Ich habe sie letztes Jahr von einem Biomarkt in der Toscana mitgebracht, alle samenfest und schon speziell . [folder-gallery fid=“2″ columns=“4″ orderby=“rml“] Die erste ist die Silvery Fir Tree – eine Buschtomate mit mittelgroßen („normalen“) Früchten. Sie…

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Hach, ich bin ganz aufgeregt!

Wegen der Tomatenaussaat! Denn: das sind ganz besondere Schätzchen – hoffe ich mal! Ich habe sie letztes Jahr von einem Biomarkt in der Toscana mitgebracht, alle samenfest und schon speziell .

[folder-gallery fid=“2″ columns=“4″ orderby=“rml“]

Die erste ist die Silvery Fir Tree – eine Buschtomate mit mittelgroßen („normalen“) Früchten. Sie stammt wohl ursprünglich aus Russland, soll recht robust sein und hat silbergrünes Laub. Als Buschtomate eignet sie sich natürlich gut für Töpfe. Das finde ich super, denn ich habe im Freiland, an meinem Tomatenzaun ja nur 10 Plätze, die ich für die Silvery Fir Tree nicht nutzen muss, weil ich sie ja in einen Kübel pflanzen kann 😁! Sie wird wohl nur 0,5 – 1 m hoch, wird nicht ausgegeizt, aber früh angebunden. Platz für Kübel hab ich ja…

Dann habe ich eine toscanische Sorte, die Datterina di Serbo – di serbo heißt „lagern“. Eine Datteltomate, die hängend + kühl bis in den Winter („mehrere Monate“) gelagert werden kann 😲 – hatte noch nie was von „lagerfähigen“ Tomaten gehört! Sie enthält – und braucht! –  sehr wenig Wasser, ist ebenfalls eine Buschtomate 😁… und angeblich sehr einfach im Anbau.

Über die dritte Sorte die Yellow-Gazzi, habe ich so gut wie nichts im Netz gefunden; es scheint eine gelbe Fleischtomate zu sein, die hoch hinaus will (bis 2 Meter). Sie wurde in Italien von den Seed Savers gerettet / wiederentdeckt ?! „Sehr schmackhafte, mittelgroße Trockenfrüchte, die in Büscheln aus unbestimmten Pflanzen entstehen; süßer Geschmack, ideal für Salate oder Saucen; frühe + kontinuierliche Reifung bis in den Oktober…“ aus dem ersten Teil der Beschreibung (mit Übersetzungshilfe ins Deutsche übersetzt…) werde ich nicht recht schlau, aber ich bin einfach auf sie gespannt!

Die letzte der vier erstandenen Sorten ist etwas bekannter, es ist die Brandy Wine (red), eine Fleischtomate. Sie sollte nicht unbedingt Regen abbekommen, hier muss ich mal schauen, wo ich sie unterbringe, denn ein Gewächshaus oder eine passende Überdachung hab ich nicht. Na, mal sehen!

In den Samenpäckchen waren erfreulich viele Samen, so dass ich jetzt meinen ganzen „Aussaatplatz“ mit diesen vier Sorten „belegt“ habe.
In meiner Begeisterung habe ich die Samen nicht vorher in Wasser eingeweicht. Das Keimen dauerte so etwas länger und von der Yellow Gazi ist erst eine gekeimt – aber die macht Hoffnung…

Wenn diese jetzt noch ein bissel größer und ungetopft sind, kommen noch zwei altbewährte Sorten zum Zuge: Meine „Russen“ – bis jetzt meine Lieblingstomate (keine Ahnung 🤔, wie sie richtig heißt, hab sie unter diesem Namen bekommen), und eine wilde Buschtomate, kirschengroß…

Das Tomatenjahr kann kommen 😁!

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