Archiv (Tag): Allgemein

Eisenpfanne einbrennen

 

04.10.2016: Ich muss meinen Artikel zum Einbrennen relativieren:
Bei der aktuellen Pfanne hat die Einbrennvariante mit Salz und Kartoffeln nicht viel gebracht. Die Pfanne blieb weitestgehend hell, nur beim Braten ist ein kleiner, brauner Kreis, halb so groß wie der Pfannenboden, entstanden, der aber auch nicht glatt war und mit Patina nicht viel zu tun hatte. Auf der Unterseite der Pfanne war ruckzuck Rost entstanden 👿 .

Also alles nochmal auf Null: Rost auf der Unterseite wegeschmiergelt, den braunen, angebrannten Rand auf dem Pfannenboden entfernt  – und dann bin ich nach dieser Anleitung vorgegangen.

Hier werden Eisenpfannen mit Leinöl im Backofen eingebrannt. Warum und  wie erkären Filip und Simon sehr einleuchtend. Ich hatte ja vor der Backofen-Variante Bedenken, wegen der prohpezeiten Rauchentwicklung – war hier überhaupt nicht der Fall! Beim ersten Durchgang roch es nur etwas verbrannt, doch ab dem zweiten Durchgang nicht mehr.

SO sieht meine Pfanne nach dem 2. Durchgang aus:

Bild

Sie ist einheitlich dunkel; ich werde die Prozedur wohl noch zwei Mal wiederholen. Kann diese Methode nur empfehlen!!! Danke an Filip und Simon!


Mir ist eine schnuckelige Eisenpfanne über den Weg gelaufen und hat gerufen: „Nimm mich mit, nimm mich mit…“ 😳

Da so schönes Wetter war beschloss ich, sie gleich einzubrennen – „indoor“ sollte man das nicht tun – wenn nicht überall die Rauchmelder losgehen sollen…

Zunächst muss man die Wachsschicht entfernen. Ich habe dazu das Leitungswasser auf heiß gedreht – da ging das meiste schon wirklich gut ab.

Die Pfanne langsam erhitzen, damit sich der Boden nicht verzieht!

Beim Erhitzen soll der Boden von Öl bedeckt sein (muss stark erhitzbar sein, z.B. Rapsöl), dann Kartoffelschalen und / oder Kartoffelscheiben in das heiße Fett geben und dazu ein bis zwei handvoll Salz.

Jetzt alles brutzeln bis die eine Seite schwarz ist, dann umdrehen und auch diese Seite verkohlen lassen – Pfanne erkalten lassen, Inhalt wegleeren, jetzt ist sie einsatzfähig!

Sie darf nie niemals nie nicht mit Spülmittel gereinigt werden, einfach mit Zewa auswischen. Ein dünner Ölfilm schützt die Pfanne vor dem Rosten.

Es gibt für Steaks, Bratkartoffeln etc. nichts besseres als Eisenpfannen. Pfannkuchen flutschenproblem heraus, wenn die Patina stimmt!

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Presse: Alte Brotbacktechniken könnten Leiden verringern

 

Durch Lutz Geißlers Newsletter wurde ich auf folgenden Artikel aufmerksam: Eine Studie der Uni Hohenheim konnte nun auch wissenschaftlich belegen, dass sich „Blähungen durch unverdaubare Zucker […] durch längere Gehzeit beim Teig verringern“ lassen. …

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Aronia-Beeren-Marmelade

 

Vor zwei Jahren pflanzten wir Sträucher für eine „wilde Hecke“ am einen Ende unseres Gartens, darunter eine Kornelkirsche, eine Hundsrose, eine Felsenbirne und eine Aroniabeere.

Die Hecke ist noch nicht wirklich groß, wenngleich sie durchaus wächst und gedeiht. Mit der Kornelkirsche produziere ich brav Joghurt, aber sie hat auch dieses Jahr noch nicht geblüht hat also auch keine Früchte; an der Felsenbirne hingen dieses Jahr ein paar einzelne Beeren, allein die Aroniabeere hing – so klein wie sie noch ist – voll 😀 !

Aroniabeeren waren mir bis vor kurzem noch völlig unbekannt; sie kommt ursprünglich aus dem Osten Nordamerkias, fand dann bereits Mitte des 19. Jahrhunderts Eingang in den botanischen Gärten Rußlands und wurde in der UdSSR weiter veredelt und in großem Stil angebaut; ab Mitte der 1970er Jahre wurde sie dann in der DDR in großem Stil angebaut.

Die Aroniabeeren enthalten merkbar Gerbsäure (je nach Art mehr oder weniger) – und so dachte ich, sei es sinnvoll, sie nicht allein als Marmelade oder Gelee zu verarbeiten. Ca. 500g konnte ich davon ernten.

Außerdem waren schon einige Brombeeren reif (von denen wir dieses Jahr sicher nicht viele sehe werden -> Fruchtessigfliege), und Himbeeren fanden sich noch im Gefrierschrank.

Eine Mango musste auch noch „verbraucht“ werden… Ich hatte gut 1 kg Früchte, kochte diese und drehte das Ganze durch die Flotte Lotte. Mit Gelierzucker 2:1 wurde die Masse nochmals aufgekocht (ich gab im Anschluss noch ein halbes Glas frisch abgeüllten Walnusslikör dazu) – heraus kam eine super leckere, fruchtige Marmelade! Leider, leider kamen nur 6 kleine Gläschen heraus… 🙁 Im nächsten Jahr hoffe ich auf mehr!!!

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Kartoffelernte aus dem Pflanzsack

 

So, von vier Kartoffelsäcken habe ich drei geerntet.

Zwei Säcke waren mit je drei Winterkartoffeln bestückt, zwei mit mehreren lila Kartoffeln der Sorte Vitolette. Die Winterkartoffel-Säcke sind geerntet. Der erste Sack vor einem Monat – er ergab nur 800 g und ich hatte den Eindruck, dass ich noch abwarten müsse. Den zweiten Sack habe ich nun geerntet und er ergab knapp zwei Kilo –

er war auch gut von oben bis unten mit Kartoffeln durchsetzt – im Gegensatz zum ersten. Insgesamt aber für normale Kartoffeln nicht lohnenswert von der Menge her!

Was jedoch besondere Sorten betrifft, die man so nicht kriegt oder die fast unerschwinglich sind – wie die Vitolette – erscheinen mir die Kartoffeln aber doch sinnvoll! Der erste Sack hatte knapp 600 g ergeben

und auch war mein Eindruck, dass ich noch warten muss – bin gespannt, wie das in einem Monat aussieht.

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Nachggebacken – Pane Sencillo

 

Eine Backfreundin hat neulich das Pane Secillo von Dietmar Kappl gebacken und war völlig begeistert und auch ihre Anschnittbilder sehen fast besser aus wie das Original. Grund genug, das Wagnis einzugehen und dieses Brot – obwohl noch nie zuvor gebacken – für eine Geburtstagsfeier vorzumerken.

Also zunächst mal ist das ja ein Wurzelbrot, heißt, der Teig ist sehr weich, eigentlich nicht wirklich formbar, wird daher nur schnell „verzwirbelt“ und dann zur Gare gestellt.

Seit relativ kurzer Zeit habe ich ich eine Elektrolux Assistent (jetzt Ankarsrum) und ich tue mir bei den hefelastigen Teigen noch etwas schwer, abzuschätzen, wieviel Zeit ich zum Kneten zugeben muss. Da dieser Teig eine hohe TA hat, also recht flüssig ist, ist es auch schwierig, eine Fensterprobe zu machen.

Vor dem Backen soll das Brot während der recht langen Teigruhe in einer Teigwanne zwei Mal gefaltet werden, um das Klebergerüst zu festigen. Da habe ich schon mal auf die doppelte Anzahl aufgerundet (also vier Mal gefaltet).

Danach wird es in drei Teile geteilt (ich hatte die doppelte Menge),

verzwirbelt und auf ein eingemehltes Leinentuch (Bäckerleinen) gesetzt.

Das war schon eine seeeeehr klebrige Angelegenheit…

Aus dem Leinentuch die Teiglinge rauszukriegen, war dann die die größte Herausforderung – es gelang nicht wirklich; eigentlich habe ich sie „rausgekratzt“…

Das tut den gegangenen Broten natürlich nicht wirklich gut!

Im Ofen dann – ich habe – wie das Pane Italiano direkt davor und ohne Probleme – auf drei Ebenen gebacken (bei meinem Backofen durch das Klimagaren mit Schwadenfunktion problemlos möglich): Nur die mittlere Ebene wurde zunächst braun und das recht schnell 😯 !

Doch jetzt zum Geschmack: Der Hammer! Die Kruste ist rösch und die Krume – trotz des „vom Leintuch kratzens“ – fantastisch:

Der Geschmack der Krume wird durch die angerösteten Saaten, insb. den Mohn, sehr gut unterstützt, auch wenn die Krume dies nicht brauchen würde!

Unterm Strich gesehen ist das Brot nix für Anfänger, bei mir muss ich wohl auch noch gewisse „Stellschrauben“ beim Backen verändern, aber der Geschmack spricht unbedingt dafür, das Rezept erneut zu probieren!

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Mikroorganismen im Garten – Rasenferment für´s Hochbeet

 

Vor zwei Wochen habe ich einen luftdichtverschließbaren größeren Eimer organisiert und fast den gesamten Rasenschnitt hineingegeben und immer wieder etwas von meinen Mikroorganismen (MOs; bestehend aus Wasser-, Milchkefir, Hefe, gefüttert mit Rübensirup) in flüssiger Form darübergeschüttet.

Dass man Rasen fermentieren kann, habe ich HIER gesehen (ab 5:43′), aber ob dies mit meinen MOs funktioniert, war natürlich unklar.

Allerdings habe ich dummerweise die MOs nicht unverdünnt mit wenig Flüssigkeit draufgespritzt, sondern in der Gießkanne verdünnt und mit insgesamt mehr Wasser drübergelehrt. Von daher war ich schon extrem skeptisch…

ABER: Der Rasen in den oberen Zweidritteln des Eimers ist nicht vergammelt, stinkt nicht, sieht in etwa so aus wie in dem Fernsehbeitrag – bin begeistert!!!

Der fermentierte, trockene Rasenschnitt kam jetzt auf´s Hochbeet als Mulch!

Das letzte Drittel war zu nass und z.T noch nicht fertig fermentiert und stank…

Im normalen Bokashi-Eimer ist ja dafür ein doppelter Boden; der Erste mit Löchern zum Abtropfen, der Zweite mit Hahn – zum Auffangen und Ablassen der Fermentationsflüssigkeit, die verdünnt als Flüssigdünger genutzt wird.

Zunächst verteilte ich den noch unfertig fermentierten (stinkenden… ) Rasenschnitt unter den Himbeeren – da ich mit Nachbars aber keinen Krach haben will… sammelte ich ihn wieder ein und er kam auf den Kompost…

Heute habe ich den zweiten Rasenschnitt „eingedost“ – dieses Mal nicht mit verdünnter Lösung, sondern nur mit der Spritzflaschen die MOs in Schichten draufgespritzt. Unten wird sich wieder Flüssigkeit sammeln, aber vermutlich nicht so viel; bin gespannt!

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Sommerküche / Outdoor-Cooking

 

Letzte Woche wurde in unserer Küche „herumgewerkelt“  und ich musste das Kochen nach draußen verlegen – ganz unprofessionell mit einer uralten Kochplatte.

Immerhin war schönes Wetter und eigentlich war es richtig klasse, draußen zu brutzeln! Mit dem Dutch Oven habe ich das ja auch schon öfter gemacht, allerdings meistens bei wenig gemütlichen Temperaturen. Aber in mir entstand so die Idee, vielleicht eine kleine Kochmöglichkeit nach draußen zu verlegen. Das würde ganz minimalistisch werden, da wir nur eine kleine überdachte Fläche oder Verstaumöglichkeiten haben. Mir schwebt ein Servierwagen vor (z.B. SOWAS), auf den ich dann ein doppelte Kochplatte stelle; daneben ist dann noch Platz, um was abzulegen. Ein alter Arbeitstisch aus Metall, wetterfest, steht sowieso da. Den Dutch Oven kann man da einfach dazu stellen. Und das Kräuterbeet wäre gleich hinter der Kochstelle…

Momentan ist das Outdoor-Cooking ja voll im Trend. Wenn man allein durch normale Baumärkte läuft und sich umschaut – unglaublich, was da für Teile stehen – und immer mehr nicht nur isolierte Grills und Smoker, sondern ganze Küchenzeilen 😯 ! Da wird richtig aufgerüstet!!!

Das Ganze ist ja nun eigentlich kein wirklich neuer Trend: In unserer Gegend hatten die alten Häuser fast alle eine „Sommerküche“! Die meisten Leute waren zumindest „Nebenerwerbsbauern“, kamen oder gingen zum Feld. Um nicht die ganzen Erdschollen ins Haus zu tragen, fand das Kochen und Essen in der Sommerküche statt (letzteres auch unter freiem Himmel bei gutem Wetter). Auch für Einkocharbeiten, die in früheren Zeiten unerlässlich waren, weil sie den Küchenzettel für den Winter bereicherten, wurde die Sommerküche verwendet.

Im Haus meiner Oma aus den 30er Jahren, gab es auch eine Sommerküche. Im Hof stand ein kleineres Häuschen mit drei Bereichen: Vorne die Sommerküche, dann noch kleinere Stallungen. Ich selbst habe die Sommerküche nicht mehr als Küche erlebt, sondern als Waschküche oder Lagerraum für Kartoffeln, Äpfel…

Das war in unserer Gegend so üblich. Erstaunlicherweise findet man so gut wie nichts über diese vergange „Wohnform“ im Internet !!!???!!!

Jetzt wollte ich mal euch fragen – gab es das bei euch zu Hause, kennt ihr eine Sommerküche? Und zu welchen Gelegenheiten wurde sie benutzt?

Und heute – kocht ihr draußen? Improvisiert oder professionell?

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„Bienenkiller-Appell“ vorgelegt

 

Vor kurzem habe ich hier auf die Petition gegen „Bienenkiller“ verwiesen. Hier nun ein Zwischenergebnis:

400.000 stellen Bienenkiller bloß –
in 3 Zeitungen

22. April 2016 von Chris Methmann

Tausende Campact-Aktive machen es möglich. Mit einer großen Anzeige in 3 bayerischen Zeitungen erklären Sie den CSU-Wähler/innen, was ihr Minister in Berlin plant: Eine Erlaubnis für Bienenkiller!

Kaffeeduft in der Nase, das frische Brötchen in der Hand, die Süddeutsche Zeitung auf dem Tisch – so gut könnte der Morgen für Agrarminister Christian Schmidt (CSU) heute angefangen haben. Doch kaum ist die Zeitung aufgeschlagen, der große Schreck: Auf Seite 7 fordern 426.386 Bürger/innen: „Herr Minister Schmidt, keine Erlaubnis für Bienenkiller!“

Der Bayernkurier lehnte die Anzeige erst ab.

Der Schock mag umso größer gewesen sein, als Herr Schmidt möglicherweise gehofft hatte, die Anzeige würde nicht erscheinen. Ursprünglich wollten wir die Anzeige im Bayernkurier, dem Hausblatt der CSU, veröffentlichen. Doch die Kritik an Minister Schmidt ging der Zeitung offenbar zu weit. Sie lehnte die Anzeige ab.

Tausende Campact-Aktive bringen unseren Appell doch noch in die Zeitung

Den Spenden von tausenden Campact-Aktiven ist es zu verdanken, dass unser Appell es doch noch in die Zeitung geschafft hat – in gleich drei Zeitungen sogar. In Süddeutsche Zeitung, Münchener Merkur und den Fürther Nachrichten, der Regionalzeitung in Schmidts Wahlkreis, ist heute zu lesen, dass Schmidt das Verbot bienenschädlicher Pestizide lockern will.

Weiter…

Quelle: https://blog.campact.de/2016/04/400-000-stellen-bienenkiller-bloss-in-3-zeitungen/

 

Vielen Dank an alle, die sich daran beteiligt haben!!!

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