Hochbeet März – Jetzt geht´s lohos…!

 

Ha! Vorhin habe ich die ersten Quadrate meines Hochbeetes eingesät!!!

Quadrate? Hochbeet? Yep! Was ein Hochbeet ist, dürfte mittlerweile bekannt sein. Was heißt Quadrate?

Ich habe mich letztes Jahr dazu entschlossen, im Hochbeet Gärtnern im Quadrat anzuwenden – und das hat sich total bewährt! Mir geht es darum, auf wenig Fläche eine möglichst große Vielfalt an Gemüsepflanzen zu ernten (keine riesigen Mengen, aber stetig… Mein Hochbeet ist 3 x 1 Meter groß und die Quadrate haben 50 x 50 cm.

Mein Beetplan für dieses Jahr sieht folgendermaßen aus:

Habe fast alles so gelassen wie im letzten Jahr, wobei ich vermute, dass in der nicht geraden kargen Erde die Buschbohnen wieder nix werden, aber einen Versuch haben sie noch. Auch bei der Melone bin ich skeptisch. Aber wenn das Frühjahr nicht so kalt wird wie im letzten Jahr, klappt es vielleicht (ich hätte sooo gern eigene Melonen…). Oben rechts sind Pastinaken statt Lauch eingesät; der Lauch hat sich nämlich ungesehen vom Acker gemacht 😉 und ihn kriege ich auch problemlos überall zu kaufen – Pastinaken nicht. Im Anschluss an die Radieschen werde ich wohl ein 2. Quadrat für Salat oder Ruccola aufmachen… Ich kann es kaum erwarten, bis das erste Grün hervorspitzelt!

Weil es jetzt ja noch nicht ganz so warm ist (… 😉 ), habe ich die Folie und das Gestänge vom letzten hervorgeholt:

Irgendwo (jetzt habe ich auch wieder der Link gefunden…) habe ich einen tollen Tipp für eine Gewächshaus-Heizung gelesen (finde das jetzt nicht mehr; es war ein kleines Foliengewächshaus): Einen größeren und einen etwas kleineren Tontopf (für Blumen); in den großen Tontopf eine dicke Stumpenkerze reinstellen, den kleineren Tontopf darüberstülpen. Die Kerze kriegt Luft durch das Abflussloch; gleichzeitig erhitzen sich die Tontöpfe und geben etwas Wärme in das Gewächshaus ab… Für meine Hochbeetfolie ist das allerdings nix… Es wird auch so gehen!

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Kornelkirsche blüht!

 

Yipiiiieh! Meine Kornelkirsche blüht zum ersten Mal !!! Ich dachte schon, das klappt gar nicht mehr!

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Was allerdings seit November gar nicht klappt, ist mit Zweigen etc. Joghurt machen 😯 ! Ich kann es mir nicht erklären! Zunächst dachte ich, es liegt an der Kälte. Aber im letzten Jahr habe ich Ende Februar das erste Joghurt-Experiment gestartet  – es hat auf Anhieb funktioniert. Es liegt auch nicht an meiner Pflanze, habe es schon mit anderen versucht…

Cooketteria – könntest du mal probieren?

Ansonsten freue ich mich total, dass der Bärlauch im Garten bereits aus dem Laub spitzelt… Der Frühling ist auf dem Weg…!

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Fermentiertes Nussmus

Ein weiteres Rezeptbeispiel aus dem Buch „Das große Fermentieren“ von Mary Karlin.

Nussmus herzhaft – mit Walnüssen:

  • 200 g Walnusshälften
  • 4 1/2 TL unbehandeltes Salz

über Nacht einweichen.

Die Nusskerne abseihen, abtrocknen* und in einer Pfanne bei mittlerer Hitze unter Rühren anrösten. Sie sollen trocken und an der Oberfläche etwas gebräunt sein. Umfüllen und abkühlen lassen.

Jetzt mit

  • 75 g Kokosöl
  • 1 TL Salz
  • 2 Zweiglein frischem Thymian

zu einer Paste pürieren. In ein Bügelglas umfüllen, mit einem Stofftuch + Gummi , oder Nylonstrumpf o.ä. abdecken und für mindesten sechs Stunden stehen lassen (es soll Luft an die Masse kommen).

Das Ganze ergibt einen absolut leckeren, veganen Brotaufstrich!

Für die süße Variante nimmt besser andere Nüsse, z.B. Cheshews. Der erste Teil funktioniert genauso, dann gibt man statt Tymian und Salz aber Honig (oder ein anderes Süßungsmittel und nach Wunsch, Gewürze wie Zimt, Vanille, Tonkabohne… dazu! Auch dieser Aufstrich ist total lecker!!!

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7 Wochen ohne…

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„Woran du aber dein Herz hängst, das ist dein Gott.“

Martin Luther

Und wenn ich mir gar nicht sicher bin, woran mein Herz hängt?
Dann kann ich versuchen, etwas, was mir lieb und teuer ist, mal sieben Wochen (von Aschermittwoch bis Ostern) wegzulassen – ich werde merken, wie sehr ich davon abhängig bin… 😉

HIER  gibt es wöchentliche Impulse in der Fastenzeit.

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Fermentieres Aprikosen-Dattel-Chutney

 

Hier ein leckeres, versprochenes Chutney-Rezept – fermentiert:

  • ca 150 g getrocknete Aprikosen (ungeschwefelt), klein würfeln
  • ca. 150 g Datteln, „frisch“(die „Guten“, nicht das „Kamelfutter“, das man bei uns an Weihnachten kriegt), klein würfeln
  • 50 g Granberrys (hab ich nicht unbehandelt gekriegt)
  • 1/2 weiße Zwiebeln, klein würfeln
  • 2 EL Tamarindenmark (hatte ich spontan nicht, gehört für die säuerliche Note aber unbedingt dazu!!!)
  • abegriebene Zesten einer Bioorange
  • 1 TL unbehandeltes Salz
  • 2 EL naturtrüber Apfelessig
  • 1 TL gelbe Senfkörner
  • 3/4 TL Garam Masala
  • 1 Prise schwarze Pfeffer
  • 4 EL Molke oder Wasserkefir (hab ich genommen), Molke würde ich durch das Abtropfen von Joghurt gewinnen, denn das, was in den Geschäften als Molke angeboten wird, ist nicht mehr wirklich lebendig…
  • Wasser nach Bedarf

Die festen Zutaten (Aprikosen, Datteln, Zwiebeln) kleinschneiden und in eine Schüssel geben.

Die flüssigen Zutaten und Gewürze verrühren und mit der Fruchtmischung vermengen. Das Ganze jetzt in ein Bügelglas geben*, also vorsichtig ins Glas drücken, so dass möglichst keine Luftblasen entstehen. Ggf. noch mit etwas Wasser auffüllen (nicht viel!). Ich habe dann ein Fermentiergewicht noch draufgepackt. Das Glas dann einen Tag bei Zimmertemperatur stehen lassen. Nun in den Keller dunkel stellen und mindestens 5 Tage fermentieren lassen. Nach dem Öffnen des Glases in den Kühlschrank stellen.

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Das Chutney schmeckt super gut zu Käse etc.

Man sollte die Aprikosen und Datteln aber wirklich kleinschneiden, meine „Spalten“ waren mir definitiv zu groß!

* im Original-Rezept heißt es, dass das Glas einen Tag mit einem Stofftuch und Gummi abgedeckt wird.
Nach dem Rezept „Aprikosen-Dattel-Chutney“ aus dem Buch „Das große Fermentieren“ von Mary Kalin.

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Gartenkalender Februar – Kompostwelten – Wurmuniversen…

 

Gestern war es soweit: Der Kompost wurde gesiebt und der Komposter neu angelegt!

Über Winter blieb der Thermokomposter „geschlossen“ und der Biomüll wurde auf dem Hochbeet entsorgt, da ich hier für die kommende Saison eine Rotteschicht anlegen wollte. So konnte der Kompost im Komposter „vor sich hin gammeln“…

Als wir nun gestern den Kompost siebten, kamen wahre Wurm-Universen zum Vorschein!!! Ich bin völlig begeistert 😀 !!! Soooo viele Würmer! Das bedeutet, dass der Kompost noch nicht ausgereift ist, denn dann hätten die ganzen Helferlein ja nix mehr zu tun. Für die Frühjahrsdüngung ist das aber absolut ok.

Wir haben den Kompost dann gleich ausgebracht – er hat genau für unseren Garten ausgereicht – und jetzt werden die Würmer hoffentlich an neuem Ort und neuer Stelle weiterschaffen!!!

Leider habe ich noch eine Erdkröte aus dem Komposter aufgeschreckt…

Das ist jetzt tatsächlich der erste Kompost, den wir bewusst anlegten, heißt: Er wurde mit Biomüll und Gartenabfälle gefüttert, immer wieder auch Grasschnitt und Pappe als Kohlenstofflieferant dazu und immer gegossen mit den durch die Kefire produzierten Mikroorganismen, die die Verrottung wirklich beschleunigten.

Alles, was auf der „falschen Seite “ vom Kompostsieb übrig blieb, wurde wieder zurückgekippt in den Thermokomposter – auf die Drainageschicht aus Astschnitt. Das ist quasi die Impfung des Komposts für die neue Saison. Ab jetzt ist der Komposter wieder geöffnet, da ja nun das Hochbeet zügig mit Erde aufgefüllt werden muss, bevor die Aussaat losgeht…

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Es reist sich besser mit leichtem Gepäck…

 

Man muss kein exzessiver Jäger und Sammler sein, aber im Laufe der Zeit häuft sich einfach – ohne das man es so richtig merkt – ein haufen Zeug an, das man – wenn man ehrlich ist – nicht mehr wirklich braucht.

In den letzten Wochen nahm ich mir vor, meine Koch-, Back- und Gartenbücher auszumisten. Die standen mittlerweile zweireihig und – weil z.T. selbst geerbt – in die wenigsten schaute ich wirklich rein. :-/  Der Blick auf diese beiden Regalreihen regte mich immer mehr auf. Und so beschloss ich, auszusortieren… Viele Vollkornbackbücher aus den 80zigern, 90zigern, immer Rezepte mit extrem viel Hefe, Sauerteig Fehlanzeige, Kochbücher für vegetarische Gerichte (brauch´ ich eigentlich gar nicht, mach´ ich aus „der Lameng“ oder schaue ins Netz), Kinderkochbücher, Gartenbücher zum biologischen Gärtnern, etc. fanden keine Gnade mehr vor meinen Augen; mehr als die Hälfte meines Bestandes…

Da ich keine Bücher wegschmeißen kann, kamen sie in eine Kiste vor die Tür mit dem Hinweis „zu verschenken“. Hätte das nie gedacht – aber nach ca. 3 Tagen (und immer wieder auffüllen), waren die Koch- und Gartenbücher bereits weg und ich begann, mich an meine Romane, Krimis etc.  heranzuwagen. Das fiel mir weitaus schwerer, da mit fast jedem Schinken auch Erinnerungen mitschwangen. Dennoch: Alle die Bücher, von denen ich guten Gewissens sagen kann, ich werde sie nicht noch einmal lesen (Bücher, die mir total gefallen, kann ich wieder und wieder lesen…) kamen in die Kiste. Bei Romanen etc. sind die Geschmäcker ja sehr verschieden und so war ich gespannt, wie es hier laufen würde – doch auch hier: Jeden Abend war die Kiste um viele Bücher leichter!!!

Dass so viele Bücher neue Freunde fanden, finde ich total schön – und mir geht es mit dem kleineren Bücherberg(es ist immer noch ein „Berg“)  seeeehr gut – ich bin im wahrsten Sinne „erleichtert“!

Ich kann mir vorstellen, dass dieses Jahr nach den Büchern noch andere Sachen „vor die Tür“ wandern…

Wie geht es euch damit? Mistet ihr gerne aus? Fällt es euch schwer? Welche Auswahlkriterien habt ihr? Bin auf eure Kommentare gespannt!

Eingereicht bei EiNaB – einfach nachhaltig besser leben

 

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