ErstverDOpfung…!

Heute hab´ ich zum ersten Mal mein neues „Spielzeug“ ausprobiert…!
Unter dem Weihnachtsbaum lag … ein Dutch Oven, ein Feuertopf von Petromax, ein FT6 (10″)

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Ein Dutch Oven ist ein gußeisener Topf, der zum Kochen, Backen für draußen konzipiert war und wurde v.a. von den Siedlern, die mit ihren Planwagen Amerika durchkreuzten, benutzt. Ein geniales Gerät, denn es hat einen Deckel mit Rand, so dass unter dem Topf und auf dem Topf Glut plaziert werden kann und somit Ober- und Unterhitze entsteht. Das lässt natürlich für das Outdoor-Cooking ganz neue Möglichkeiten entstehen… Insbesondere Eintopf-Schmorgerichte, aber eben auch Brot und Kuchen sind wohl sehr gut machbar.

Heute hab´ ich das Teil zum ersten Mal ausprobiert Bild
…mit einer Spinat-Lachs-Lasagne!

Da es in unserer Familie einen Vegetarier gibt, werde ich wohl meistens eher Untypisches darin kochen…

Die Feuertöpfe von Petromax sind ja schon eingebrannt und man kann eigentlich, wenn man sie mit heißem Wasser (auf keinen Fall Spülmittel!) auswäscht, sofort benutzen. Es roch aber irgendwie komisch, wahrscheinlich nach der Einbrennpaste von Petromax, und so kam mir die Idee, Speisenatron zu verwenden, denn es bindet seltsame  Gerüche…!
Sowohl vor als auch nach dem Essen habe ich es verwendetden Dopf damit gereinigt – perfekt!
– Gußeisen ist offenporig, man soll daher kein Spülmittel verwenden, da sich dies in die Poren setzt und das nächste Essen danach schmeckt. Da kommen mir meine alternativen Reinigungsmittel gerade recht 😀 ! –

Nun ja, für das Knipsen während der Essensvorbereitung hatte ich keine Zeit, aber zunächst musste ohnehin einmal der „Boden“ bereitet werden, damit es losgehen konnte! Wir platzierten den DOpf mit der einen Seite an einer Hauswand, auf der offenen Seite bauten wir noch schnell ein Windschutzmäuerchen, und schon konnte es losgehen…

Da wir überhaupt keine Erfahrung mit Holzkohlenbriketts habe und es da wohl große Unterschiede gibt, haben wir vorsichtshalber nach einer halben Stunde nochmal im Anzündkamin welche vorglühen lassen – wäre aber nicht notwendig gewesen!

So sah die Lasagne nach einer Stunde aus; wir haben nochmal 15 Minuten zugegeben, vielleicht wären weitere 15 Minuten gut gewesen, denn insgesamt war noch relativ viel Flüssigkeit im DOpf – andererseits war das Essen an einer Stelle – noch nicht angebrannt – aber wäre es wohl nach weiteren 15 Minuten gewesen…

Das Rezept (orientiert habe ich mich hieran; habe es auf den FT 6 „hochgeschätzt“…

1 kg frischen Spinat
8 Lachsfilets (6 hätten auch ausgereicht)
1 l Bechamel-Soße
Lasagnenudeln (1 Packung)
1 Packung Reibekäse

Spinat putzen, grob hacken, kurz blanchieren (ist vielleicht nicht notwendig)
Lachsfilets mit Zitronensaft betreufeln, etwas salzen
Zubereitung der Bechamel-Soße:
1 Zwiebel klein würfeln, mit 2 EL Butter glasig dünsten*
2 gehäufte EL Mehl dazugeben, mit der flüssigen Butter verrühren, so dass es eine „Pampe“ gibt (so viel Mehl verwenden, dass keine flüssige Butter mehr vorhanden ist)
1/2 l Milch und 1/2 Gemüse- / oder Fleischbrühe dazu geben, aufkochen lassen, damit die Soße etwas eindickt, abschmecken nach Bedarf

* in eine „normale“ Bechamel-Soße gehören keine Zwiebeln; in diesem Fall dienten sie der Würze; ich würde beim nächsten Mal noch Käse mit in die Soße geben.

Jetzt geht´s an die Schichtung im Feuertopf:

  • Mit Bechamelsoße den Boden gut bedecken
  • Lasagnenudelblätter (entsprechend des Topfes brechen)
  • Spinat
  • Lachs
  • usw.

Abschließen mit Spinat und Lachs, darüber den Käse verteilen.

Ca. 75 Min. im DOpf köcheln lassen (14 Briketts oben, 7 unten).

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