Kulinarische Streifzüge durch Ascona – Teil 1

Dienstags ist in Ascona Markt! Ich liebe den Markt in Ascona!!! Und zwar am meisten, wenn ich alleine darüber schlendern kann, mir Zeit lassen kann, solange ich will, an den Ständen, die mich interessieren, solange halten kann wie ich will, einfach nach meinen Interessen und nach meinem Tempo! Ich muss da auch gar nichts kaufen, einfach genießen…

Der Markt ist nicht vergleichbar mit den italienischen Märkten „nebenan“: Zum einen beginnt er erst um 10:00 Uhr (welch´ angenehme Zeit in den Ferien), zum anderen geht es hier (fast) nicht um die Dinge des tägliches Gebrauchs. Hier gibt es wirklich noch etwas Kunsthandwerk, antiquarische Gegenstände und auch Lebensmittel aus der Region: Kastanienmarmelade, Honig, Zitronenlikör und… einen Bäcker mit dem „sagenumwobenen Pane Valle Maggia„!

Petra von Chili und Chiabatta hat es versucht nachzubauen – ihr Original scheint aber wesentlich heller zu sein, als das, was ich erstehen konnte. In Anlehnung an Petra auch Lutz,  auf anderen Blogs und Foren wurde schon daran herumgedoktert, ich habe mich auch schon mal dran versucht, was völlig in die Hose ging… Jetzt wollte ich doch mal das Original testen! Ich wäre glatt dran vorbei gelaufen, wenn nicht ein Fladen aufgeschnitten gewesen wäre und mich das dunkle Brot mit der großporigen Krume erstaunt hätte!

Auf meine Nachfrage meinte der Bäcker: „Pane Valle Maggia“ mit Roggen!!! Mit meinen (und seinen) zwei Brocken italienisch respektive deutsch fand ich heraus, dass etwa die Hälfte Mehl Roggen, die andere Weizen ist.

Das Pane Valle Maggia ist tatsächlich ein Fladen mit einem Durchmesser von ca. 30 cm – da hätte ich mich nicht aufregen müssen, dass mein Versuch auch fladenmäßig ausartete 😉 …

Es schmeckt leicht und aromatisch zugleich, wirklich klasse! Es ist durch den Roggen wirklich mehrere Tage frisch und gut zu essen!!! Dieses Original motiviert mich, einen weiteren Nachback-Versuch zu wagen!

EDIT: Auf meiner Netzrecherche sind mir im wesentlichen doch andere – heißt: keine Fladenbrote – begegnet, die bei Bäckern rund um das Maggia-Tal gekauft wurden… 😯 Was ist jetzt original(er)?

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Ein Kommentar zu “Kulinarische Streifzüge durch Ascona – Teil 1”

  1. Hallo!

    Hehehe, vielleicht sind „Deinem“ Bäcker die Brote an dem Tag einfach versehentlich fürchterlich breitgelaufen und er hat es Dir halt als „Des ghört so!“ verkauft 😉 Original? Originell? Hauptsache lecker!

    Viele Grüße

    Sabine

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