Frischzellenkur für den Wasserkefir

Mein Wasserkefir ist ja momentan mein Hauptlieferant für meine “mikroorganistischen” Tätigkeiten v.a. im Garten aber auch im Haus – mal abgesehen davon, dass ich mir täglich auch noch ein Schlückchen genehmige…

Ich hatte ihn ja die letzte Zeit überwiegend mit Zuckerrübensirup angesetzt und er ging ab wie die Post (die Fermentation – gemessen an den Bläschen die sich bilden, war um ein Vielfaches mehr!).

Vor zwei Tagen nun schaute blieb mir fast der Atem stocken – die Kefirkristalle waren dabei, immer kleiner zu werden, sich quasi aufzulösen 😯 ! Ich war mir keiner Schuld bewusst – es sei denn, das Füttern mit Zuckerrübensirup wäre eine…

Panisch durchforstete ich das weltweite Web – so viel gibt es da nicht im Blick auf Wasserkefir-Rettungsaktionen…
Auf einer Seite – leider finde ich sie nicht mehr 🙁 – las ich, man solle, wenn die Kristalle schwächeln, diese ein paar Mal mit Mineralwasser und weißem Zucker ansetzen, weil da eben “Mineralien” drin sind, insb. Calzium. Oder eine “erbsengroße” Menge einer Kalziumtablette mit ins Wasser geben.

Letztere hatte ich nicht da – so setzte ich den Kefir mit Mineralwasser und weißem Zucker an, dazu Zitrone und eine getrocknete Aprikose als Stickstofflieferant.

Schon nach der ersten Nacht hatten sich die Kristalle deutlich erholt. Sie sind wieder recht groß und man sieht nun deutlich sowas wie “Kristallkerne”, die sich offensichtlich teilen. Das ist echt großartig, ich hoffe, er ist “übern Berg” !

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2 Kommentare zu “Frischzellenkur für den Wasserkefir”

  1. Also mein Wasserkefir gedeiht ebenfalls überhaupt nicht! Von Anfang an wächst er einfach nicht und ich habe vielmehr das Gefühl, dass er sogar weniger / kleiner wurde!

    Es handelt sich immerhin um ein gekauftes Exemplar von Euro 15,- … auch nicht wenig, wenn man bedenkt, dass man den auch gratis wo “abbekommen” könnte, weil er dort wie wild wuchert!

    Ich wäre mich eigentlich dagegen, Calcium zuzusetzen, oder extra Mineralwasser zu kaufen, … schließlich gilt Österreichs Wasser als das beste weltweit, … was soll ich daran also noch dran herumpfuschen? … Ich will gar kein anderes!

    Ich frage mich eher, ob ich in der Handhabung etwas falsch gemacht habe! Ich verwende 3 getrocknete Feigen, normalen Zucker, Zitronensaft, … die Feigen teilte ich beim ersten Mal, weil ich woolte, dass sich das Aroma davon schön entfalten kann; … jetzt habe ich die Samen immer noch im Kefir, … außerdem bleiben immer Reste der Zitronenfasern im Kefir zurück. Und zu guter Letzt: Ich verwende einen Metalllöffel zum Umrühren … vom Milchkefir weiß ich, dass man das dort tunlichst vermeiden sollte (In Wirklichkeit passiert da trotzdem nichts, dieser wuchs sehr gut!).

    Ich denke jetzt, dass eher dies die Parameter sind, die sich auf das Wachstum auswirken könnten, … nicht aber die Konsistenz des Wassers!

    Wer hat gescheite Tipps für mich?! Danke im Voraus!

    1. Hallo Monika,
      ich persönlich nehme nur getrocknete, ungeschwefelte Aprikosen als Stickstoffbeigabe und tatsächlich auch nicht immer, sondern 1 x die Woche oder so. Ich habe keine Lust, kleine Rosinen aus dem Wasserkefir herauszusuchen. Und was die Feigen betrifft: Das würde ich tatsächlich nicht machen, weil du die Kerne von den Kristallen nicht mehr trennen kannst. Ob das aber der Grund ist, weil es nicht mehr gut klappt, kann ich nicht sagen.
      Ich konnte damals den Kefir mit den beschriebenen Methoden retten, allerdings passiert es mir gerade zum 2. Mal (in 8 Jahren oder so) dass ich glaube, mein Wasserkefir ist nicht mehr zu retten. Einmal konnte ich es nicht verhindern, dass sich die Kristalle auflösten, jetzt ist es gerade so, dass ich mir neue Kristalle – die sind riesengroß – schicken ließ – diese vermehren sich seit Monaten nicht seit kurzem verstoffwechseln sie nicht mehr richtig… Was ich damit sagen will: Manchmal ist nichts mehr zu machen, dann muss man Neuen besorgen. Ich habe das über private Kontakte (da gibt es FB-Gruppen, wo gerne der Überschuss zum Selbstkostenpreis verschickt wird) bestellt. Das funktioniert eigentlich immer.

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