Gelbes Linsenpüree / Brotaufstrich

Auf der Suche nach einem gelben Brotaufstrich liefen mir gelbe Linsen über den Weg… Unterm Strich wurde das Ergebnis sehr lecker, wobei ich das Linsenpüree mindestens so gern warm als Beilage, aber auch als Aufstrich esse!

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Zutaten:

  • 500 g gelbe Linsen + 4 getrocknete Aprikosen(ungeschwefelt)

3 Stunden einweichen, 20 Minuten weich kochen (-> Gemüsebrühe), abtropfen lassen

  • 4 große Zwiebeln, grob in Spalten schneiden

mit 2 EL Butter in einer Pfanne (am besten Eisenpfanne) anbraten (sie sollten weich und angebräunt sein), etwas Kurkuma darüber geben

in einen Mixer geben

  • Gewürze / Kräuter anbraten* (viel Kurkuma, 1/2 TL Curry, 1/2 TL Ingwer, 1/2 TL Zimt, 1/2 TL Kreuzkümmel, Zitronenthymian, Ananassalbei, etwas Pfeffer, Zitronensalz oder Salzzitronen, 1/2 EL Honig Rapsöl

2 EL Rapsöl in die Pfanne geben, bei mittlerer Hitze die Gewürze und Kräuter anbraten, so dass sie nicht verbrennen aber stark duften. Jetzt die abgetropften Linsen mit in die Pfanne geben, mit den Gewürzen vermischen, etwas anbraten, auch in den Mixer geben.

Alles gut pürieren, so dass eine sämige Masse entsteht. Zum Schluss noch 1 EL Butter untermischen (damit beim Erkalten das Ganze härter wird).

In Gläser abfüllen in den Kühlschrank stellen oder eingefrieren.

*die Gewürze sind sehr variabel. Unterm Strich liebe ich es etwas orientalisch, daher Kreuzkümmel, Zimt… Es geht selbstverständlich auch normaler Thymian und normales Salz. Ich wollte hier die etwas fruchtige Note unterstreichen.

Vegane Variante: Butter mit entsprechendem Öl ersetzen.

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Feigen – Feigensenf

 

Die erste Feigenernte! Toll! Ich bin ganz glücklich!!! 😀
Seit Anfang Juni schleiche ich um das Feigenbäumchen herum und jetzt, Ende Juli, ist es endlich soweit!
Ob ich in nächsten Jahren immer noch glücklich sein werde, wenn der Baum so viel größer ist, dass ich sie nicht mehr zählen kann, wird man sehen… Aber das juckt mich momentan nicht wirklich!

Mit dem Konzept eines „naturnahen Gartens“, in dem ja in erster Linie einheimische Gewächse gepflanzt werden sollen, hat die Feige zugegebenermaßen nichts zu tun – wobei: Der extrem lange und heiße Sommer (eigentlich gab es ja kein Frühjahr) hat ja wirklich Mittelmeerqualität und da gibt es ja Feigen zuhauf… Wer weiß, welche Pflanzen bei uns aufgrund des Klimawandels in 30 Jahren „heimisch“ sein werden? Der Klimawandel wirft mit diesem Sommer seine erschreckenden Schatten voraus!

Eine Freundin hat mir vor drei Jahren ein Zweiglein ihrer Feige geschenkt, das sich erfolgreich verwurzelte und nachdem es dann eine gewisse Größe erreicht hatte, kam es halt in die Erde… 😳

Es ist eine selbstbefruchtende Feige, denn auch wenn bei uns klimatisch Feigen schon lange wachsen, gibt es ja hier keine Feigenwespe zum Befruchten. Und es scheint ein sogenannter „Twotimer“ zu sein, der mehrere Ernten produziert.


Hier kann man die reifen und die kleinen jungen Früchte gut sehen!

Ob die Früchte der zweiten Generation noch reif werden, sei dahingestellt…

Die Ernte von unserem Bäumchen beschränkte sich auf zwei Hände voll – hiervon habe ich zugegebenermaßen keinen Senf hergestellt. Da ich aber gleichzeitig noch von anderer Seite „beliefert“ wurde, nahm ich diese Feigen.

Rezept:

  • 6 Feigen (ungeschält); ca. 300 g
  • 100 brauner Zucker
  • 100 g Senfmehl
  • 100 g roter Balsamico-Essig

Feigen vom Stilansatz befreien, waschen, klein schneiden und mit dem Zucker zusammen ca. 10 Min köcheln lassen (oder im TM bei 80 Grad 5 Minuten).

Abkühlen lassen (-> lauwarm), dann den Balsamico und das Senfmehl unterrühren, in sterilisierte Gläschen abfüllen – und mindestens 3 Wochen reifen lassen!!!

Haltbarkeit: Keine Ahnung, wie sich das mit den Feigen verhält…

 

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