Septemberfrosch

 

Als ich vorhin ein paar Algen aus unserem Miniteich fischte, bewegte sich plötzlich unter meiner Hand was – ich schrie auf und setzte mich fast auf den Hintern…  Ein Grasfrosch, ein richtig fetter… Also noch kein Ochsenfrosch, aber im Gegensatz zum letzten Jahr doch ein „ausgewachsenes“ Exemplar!

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Letztes Jahr im September hatten wir auch Besuch und ich glaube, im Jahr davor auch.

Das ganze Jahr bis jetzt kam kein Frosch vorbei, ich war schon ganz traurig…

Ich bin jetzt mit dem „Jahreskreis“ der Frösche nicht so vertraut, und frage mich prinzipiell, wie die überhaupt zu uns finden (kein Teich um uns herum).
Noch erstaunlicher finde ich aber, dass jetzt wieder, im September, ein Frosch, vermutlich vorrübergehend, unseren Miniteich als Domizil erwählt hat.

Kennt sich da jemand aus??? Wüsste gerne, wieso, weshalb, warum – wer nicht fragt, bleibt dumm… 😉

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Kefir-Käse 1. Teil

 

Schon ein paar Mal habe ich versucht, so eine Art Handkäse aus fermentierter Kefirmilch herzustellen. Das Ergebnis war zwar kein Handkäse, aber ein erstaunlich aromatischer fester Frischkäse. Ohne zu wissen, was es ist, hätte ich nicht auf Kuhmilch, sondern eher aus Ziegenmilch getippt.

Jetzt wage ich mich erneut daran und versuche mal, das Ganze ordentlich zu dokumentieren…

Beim Herstellen von Milchkefir fällt ja auf, dass sich nach ca. 48 Stunden Stehzeit die Molke absetzt (Molke unten, Kasein oben). Und das ganz ohne Lab.

Bild wird nachgereicht…

Die Konsistenz des Kaseins ist jedoch nicht „gummiartig“ sondern weich.

Ich habe hier 1,5 l Milch fermentiert (weniger ist nicht sinnvoll, da ja nicht viel Käse dabei herauskommt – 1 l Bio-Milch 3,8 %, einen Rest H-Milch und einen Rest Sahne  -> Resteverwertung…).

Da das Ganze ja noch abtropfen muss, verrühre ich das Ganze nicht mehr, sondern sauge schon mal gleich die Molke ab. Wie? 😳 Ich stecke einen Strohhalm durch bis zur Molke… und trinke diese… Man kann das auch mit einem Schauch ansaugen und in ein Gefäß laufen lassen!

Der Kasein-Masse muss ich nun erst meine Kefirknollen wieder abluchsen – dazu streiche ich sie durch ein Kunstoffsieb.

Wenn die Knöllchen gerettet und neu angesetzt sind, würze ich die gewonnene Masse (ohne Knöllchen):

  • etwas Salz,
  • eine Teelöffelspitze Natron (das neutralisiert etwas die Säure; wenn man die Masse probiert, bizzelt es es auf der Zunge – das gibt sich wieder) –
  • und jetzt hier zum ersten Mal ein paar „kalte“, gehackte Kräuter dazu: Borretsch, Sauerampfer, Zitronenverbene, 3 Kapuzinerkresseblüten, Schnittlauch.
    Im Nachhinein dachte ich: Eigentlich will ich ja keinen gewürzten Quark machen, sondern „richtigen“ Käse, also gehören die Kräuter ja nicht rein… Aber gut, jetzt sind sie drin und ich werde sehen…

So, das Ganze muss jetzt abtropfen. Das geht über ein Mulltuch, das in einem Sieb auf einer Schüssel liegt – oder mit einem platzsparenderen „Frischkäse-Bereiter“, der dafür gemacht ist.

In den Kühlschrank stellen.

Nach etwa drei Tagen tritt keine Molke mehr aus; der Käse / Quark oder wie auch immer man es nennen will, sieht dann so aus:

Hände gründlich waschen und den „Quark“ jetzt zu handtellergroßen Laibchen formen und auf ein Kunststoffgitter, oder einer Sushimatte o.ä. setzen. Man könnte die Laibchen auf dem Gitter in eine Lock-Lock-Box setzen. Angeblich hielte sich hier das gewünscht feuchte Klima. Nachdem ich die Laibchen zuvor im Kühlschrank unabgedeckt trocknen ließ, das aber doch recht viel Platz einnimmt, versuche ich jetzt,ob mir mein Gänsebräter-Römertopf ein Höhlenklima zaubert.

Weil das Gitter ohnehin nicht gescheit passt, kommt von unten genügend Luft an die Laibchen. Den Deckel werde ich immer wieder etwas anfeuchten.

Mein „Käselaib-Römertopf“ kommt jetzt in den kühlsten Kellerraum – ich darf ihn nur nicht vergessen… 😉  Eine  Temperatur zwischen 7 und 17 Grad wären gut (meine Quellen waren da verschiedener Ansicht). Eine andere Alternative als den kühlsten Kellerraum habe ich eh nicht… 😉

Mein Ziel wäre, einen halbfesten Schnittkäse zu erhalten…

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Gelbes Linsenpüree / Brotaufstrich

Auf der Suche nach einem gelben Brotaufstrich liefen mir gelbe Linsen über den Weg… Unterm Strich wurde das Ergebnis sehr lecker, wobei ich das Linsenpüree mindestens so gern warm als Beilage, aber auch als Aufstrich esse!

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Zutaten:

  • 500 g gelbe Linsen + 4 getrocknete Aprikosen(ungeschwefelt)

3 Stunden einweichen, 20 Minuten weich kochen (-> Gemüsebrühe), abtropfen lassen

  • 4 große Zwiebeln, grob in Spalten schneiden

mit 2 EL Butter in einer Pfanne (am besten Eisenpfanne) anbraten (sie sollten weich und angebräunt sein), etwas Kurkuma darüber geben

in einen Mixer geben

  • Gewürze / Kräuter anbraten* (viel Kurkuma, 1/2 TL Curry, 1/2 TL Ingwer, 1/2 TL Zimt, 1/2 TL Kreuzkümmel, Zitronenthymian, Ananassalbei, etwas Pfeffer, Zitronensalz oder Salzzitronen, 1/2 EL Honig Rapsöl

2 EL Rapsöl in die Pfanne geben, bei mittlerer Hitze die Gewürze und Kräuter anbraten, so dass sie nicht verbrennen aber stark duften. Jetzt die abgetropften Linsen mit in die Pfanne geben, mit den Gewürzen vermischen, etwas anbraten, auch in den Mixer geben.

Alles gut pürieren, so dass eine sämige Masse entsteht. Zum Schluss noch 1 EL Butter untermischen (damit beim Erkalten das Ganze härter wird).

In Gläser abfüllen in den Kühlschrank stellen oder eingefrieren.

*die Gewürze sind sehr variabel. Unterm Strich liebe ich es etwas orientalisch, daher Kreuzkümmel, Zimt… Es geht selbstverständlich auch normaler Thymian und normales Salz. Ich wollte hier die etwas fruchtige Note unterstreichen.

Vegane Variante: Butter mit entsprechendem Öl ersetzen.

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Feigen – Feigensenf

 

Die erste Feigenernte! Toll! Ich bin ganz glücklich!!! 😀
Seit Anfang Juni schleiche ich um das Feigenbäumchen herum und jetzt, Ende Juli, ist es endlich soweit!
Ob ich in nächsten Jahren immer noch glücklich sein werde, wenn der Baum so viel größer ist, dass ich sie nicht mehr zählen kann, wird man sehen… Aber das juckt mich momentan nicht wirklich!

Mit dem Konzept eines „naturnahen Gartens“, in dem ja in erster Linie einheimische Gewächse gepflanzt werden sollen, hat die Feige zugegebenermaßen nichts zu tun – wobei: Der extrem lange und heiße Sommer (eigentlich gab es ja kein Frühjahr) hat ja wirklich Mittelmeerqualität und da gibt es ja Feigen zuhauf… Wer weiß, welche Pflanzen bei uns aufgrund des Klimawandels in 30 Jahren „heimisch“ sein werden? Der Klimawandel wirft mit diesem Sommer seine erschreckenden Schatten voraus!

Eine Freundin hat mir vor drei Jahren ein Zweiglein ihrer Feige geschenkt, das sich erfolgreich verwurzelte und nachdem es dann eine gewisse Größe erreicht hatte, kam es halt in die Erde… 😳

Es ist eine selbstbefruchtende Feige, denn auch wenn bei uns klimatisch Feigen schon lange wachsen, gibt es ja hier keine Feigenwespe zum Befruchten. Und es scheint ein sogenannter „Twotimer“ zu sein, der mehrere Ernten produziert.


Hier kann man die reifen und die kleinen jungen Früchte gut sehen!

Ob die Früchte der zweiten Generation noch reif werden, sei dahingestellt…

Die Ernte von unserem Bäumchen beschränkte sich auf zwei Hände voll – hiervon habe ich zugegebenermaßen keinen Senf hergestellt. Da ich aber gleichzeitig noch von anderer Seite „beliefert“ wurde, nahm ich diese Feigen.

Rezept:

  • 6 Feigen (ungeschält); ca. 300 g
  • 100 brauner Zucker
  • 100 g Senfmehl
  • 100 g roter Balsamico-Essig

Feigen vom Stilansatz befreien, waschen, klein schneiden und mit dem Zucker zusammen ca. 10 Min köcheln lassen (oder im TM bei 80 Grad 5 Minuten).

Abkühlen lassen (-> lauwarm), dann den Balsamico und das Senfmehl unterrühren, in sterilisierte Gläschen abfüllen – und mindestens 3 Wochen reifen lassen!!!

Haltbarkeit: Keine Ahnung, wie sich das mit den Feigen verhält…

 

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Einmachorgie II: Tomaten

Dieses Jahr haben wir 10 Tomatenpflanzen, unterschiedliche Sorten, die alle fleißig tragen.

Wir haben dafür einen Streifen Rasen geopfert, ein Unkrautflies drübergelegt, dieses mit Pflastersteinen fixiert und darauf 5 normale Töpfe und 5 mit Wasserreservoir und Gestänge gestellt. Die normalen Töpfe sind dafür ungeeignet, die Erde trocknet schnell aus und hineingesteckten Gestänge haben zu wenig Erde, um den Pflanzen wirklich Halt zu geben… Aber das Prinzip (Töpfe auf Flies) ist wohl am wenigsten arbeitsintensiv, ich kann gut drum herum mähen und zwischen den Pflanzen wächst kein Unkraut. So überlegen wir, im nächsten Jahr extern ein Gestänge / Halterung zu bauen, aber wieder mit Flies und Töpfen mit Wasserreservoir zu arbeiten…

Die 10 Tomatenpflanzen stehen etwas eng, aber wegen es trockenen Wetters gibt es (noch) keine Braunfäule o.ä.. Mengenmäßig werfen sie so viel ab, dass ich zwischendurch auch einmachen kann 😀 ! Z.B. Tomatensauce…

Tomatensauce

  • 2,5 kg Tomaten
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Ästchen Rosmarin, frisch
  • 3 – 4 Zwiebeln
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL italienische Kräuter
  • Salz
  • 2 EL brauner Zucker
  • eine Prise Chili (je nach Geschmack)

Die Tomaten hab ich gewaschen, halbiert und das Innenleben (Samen, Glibber…) entfernt. Das reduziert mal gleich die Flüssigkeit und man muss die Samen nicht raussieben. Die „ausgenommenen“ 😉 Tomaten wurden zusammen mit 3 Knoblauchzehen und einem Ästchen Rosmarin im TM püriert – und zwar ordentlich. Das hat den Vorteil, dass ich die Tomaten nicht häuten muss!!! 😀

Dann die Zwiebeln würfeln, mit den italienischen Kräutern in einem Topf mit großer Fläche im Öl gut anbraten, so dass Röstaromen entstehen (glücklicherweise können wir ja in der Eigenproduktion der Acrylamitgrad selbst bestimmen… 😉 ).

Jetzt das Tomatenpüree zu den Zwiebeln in den Topf geben und bei mittlerer Hitze ohne Deckel!!! reduzieren lassen (ca. 1 Stunde). Dabei abschmecken. Wie weit ihr die Tomatensauce eindicken wollt, müsst ihr entscheiden.

In sterile Gläser (und Deckel) abfüllen und dann Einkochen.
Ich mach´ das im Backofen: Die Fettpfanne auf die 2. Schiene von unten stellen, iIn die Fettpfanne die Gläser stellen, mit Wasser auffüllen, so dass die Fettpfanne voll ist.
Jetzt bei 180 ca. 10 Minuten kochen lassen(im Glas müssen Bläschen aufsteigen, erst dann ist der Inhalt der Gläser richtig erhitzt), dann auf 100 Grad runterschalten und 1 Stunde einkochen.

Danach die Gläser vorsichtig aus dem Backofen holen, ein feuchtes Geschirrhandtuch darüber legen und auskühlen lassen.

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Eingelegte Auberginen + Zucchini, gegrillt

 

Mit zwei Auberginenpflanzen und einer Zucchini bin ich echt beschäftigt mit Einmachen… Die Zucchini macht mich dieses Jahr echt ferdisch!!! Sie produziert dermaßen ununterbrochen, dass ich echt – mit nur einer Pflanze!!! – kaum nachkomme mit Kochen oder Einmachen.

Die zwei Auberginenpflanzen sind auch super! Eine Aubergine hatte ich übersehen – sie wohl allein knapp 700 g 😳

Heute wurden1,5 kg Auberginen und 1,2 kg Zucchini verarbeitet:

Gehalten habe ich mich Pi mal Daumen an dieses Rezept.

Zunächst: Die Auberginen aufschneiden (Rädchen oder Streifen ist egal, so zwischen 0,5 cm und 1 cm dick, möglicht gleichmäßig), auf beiden Seiten einsalzen und während der Zubereitung des Suds stehen lassen.

Der Sud

  • Gewürze: 4 Nelken, 4 Wachholderbeeren, 7 – 8 Pimentkörner, 1 TL Garam Masala (ungemahlen), 4 Lorbeerblätter, 1 Ästchen Rosmarinblätter, italienische Kräuter (getrocknet) ohne Fett in einer Pfanne bei mäßig starker Hitze rösten, aus der Pfanne nehmen
  • 4 – 5 mittelgroße Zwiebeln würfeln, mit
  • 3 zerkleinerten Knoblauchzehen und
  • 2 TL Öl gut anbraten (Röstaromen…), jetzt
  • 3 EL brauner Zucker darüber geben, karameliseren lassen und mit
  • 200 ml Aceto di Balsamico und
  • 100 ml Rotwein (Weißwein geht auch) ablöschen.
  • 2 TL Salz dazugeben und etwas einkochen lassen

Ölmischung zum Einpinseln

  • 200 ml Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • div. frische Kräuter (Rosmarin, Currykraut, Thymian, Olivenkraut… was gerade da ist)

Kräuter hacken, Koblauchzehe kleinhacken oder druchdrücken, ins Öl geben, verrühren.

Ofen aufheizen auf 220 Grad.

Die Auberginen haben Wasser gezogen, dieses mit Küchenrolle abtupfen, die Scheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und mit der Ölmischung einpinseln.Salz darübersteuen. Durch das Einsalzen nimmt man den Auberginen die Bitterkeit; außerdem schlucken sie nicht so viel Öl.

Die Zucchini – wie die Auberginen – in Scheiben schneiden (sie müssen nicht zuvor gesalzen werden),auf ein Backblech (Backpapier!) setzen  ebenfalls mit Öl einstreichen und salzen.

Die Grillfunktion des Ofens einschalten, die Bleche nacheinander auf der obersten Schiene ca. 12 Minuten grillen (immer mal wieder nachschauen; das Gemüse sollte auf der Oberseite schön gebräunt sein).

Ich habe eine „Umluftgrillfunktion“ – hier habe ich –  bei gleicher Temperatur – drei Bleche eingeschoben; dauert allerdings etwas länger und ich habe die  Bleche immer mal wieder umgeschichtet, weil doch nur das oberste Blech schön bräunt. Insgesamt kamen bei dieser Menge an Gemüse fünf Bleche zusammen.

In ein oder mehrere Bügel- oder Schraubdeckelgläser (sie sollten, samt Deckel, mit kochendem Wasser ausgespült worden sein) Erst etwas Sud, dann abwechselnd Auberginen, Zucchini, Sud… schichten, bis das Glas voll ist. Jetzt mit Olivenöl auffüllen, so dass das Öl über dem Gemüse steht.

Ich habe hier ein Riesen-Bügelglas ( 3 Liter Volumen) genommen, aber nur, weil ich das demnächst auf eine Riesen-Party mitnehme. Für den Hausgebrauch sind mehrere kleine Gefäße sinnvoll.

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Haltbarkeit

Wenn das Gemüse gut mit Öl bedeckt ist, im relativ kühlen Keller 3 – 4 Monate. Wenn es zu lange oder zu warm steht, beginnt es zu gären…

In einem nächsten Versuch werde ich diese leckere Versuchung versuchen einzukochen, um sie haltbarer zu machen; hier habe ich allerdings noch keine Erfahrung.

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Rosenlikör

 

In diesem Frühjahr hatte ich wirklich Glück mit meinen Rosen!

Es gab unglaublich viele Blüten, keine Krankheiten, nur ein paar vereinzelte Blattläuse… 😉  Ich habe keine Ahnung, was anders war, jedenfalls war ich schon kurz davor gewesen, manche Rosen rauszuwerfen, weil sie die letzten Jahre immer irgendwie krank aussahen, kaum blühten, etc..

Doch dieses Jahr nicht! Wir konnten uns über eine reichliche Blüte freuen!

In unserem Garten gibt es mehrere sehr alte Rosenstöcke, darunter eine blutrote Edelrose mit einem wahnsinnigen Duft!

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Während sie sonst nur vereinzelte Blüten hervorbrachte, war sie dieses Jahr ganz und gar nicht geizig…

Vor ein paar Jahren pflanzte ich eine englische, gefüllte Kletterrose, die ebenfalls einen verführerischen Duft hat.

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Aus diesen beiden Rosensorten entstand der Rosenlikör!!!

REZEPT:

Schritt 1:

  • ca. 300 – 400 g Rosenblätter (ich nahm sie von den Rosen, die kurz davor waren zu verblühen)
  • 700 ml Wodka
  • KEIN Zucker!!!

Die Blüten in ein weithalsiges Glas geben, den Wodka darüber gießen, im Haus ans Fenster stellen – drei bis vier Wochen warten. Dabei das Glas immer wieder schütteln. Mit letzterem hatte ich zeitweise ein Problem, da ich unseren Urlaub nicht eingerechnet hatte… Um Schimmel zu vermeiden, legte ich in dieser Zeit meine Fermentiergewichte auf die Blüten, so dass diese vollkommen mit dem Alkohol bedeckt waren.

In dieser Zeit entfärben sich die Blüten völlig, und geben ihren Duft an den Alkohol ab. Ich habe gelesen, dass dies besser klappt ohne Zuckerzugabe.

Schritt 2:

Nach drei bis vier Wochen die Rosenblätter abseihen (ein absolut intensiver Duft steigt dir dabei in die Nase!!!), nochmal durch ein Teesieb filtern. Bei mir blieben so 400 ml aromatisierter Alkohol übrig. Ich füllte mit Wodka auf auf 500 ml.

150 g Zucker dazugeben (ich mag es nicht so süß, das ist aber Geschmackssache).

1/2 TL Vanillepulver.

Alles gut verrühren und in Flaschen abfüllen.

Schritt 3:

Den Likör dunkel stellen (Keller) und noch fünf bis sechs Wochen reifen lassen.

Das muss er bei mir noch tun! Bin gespannt.

Momentan ist der Likör so intensiv, dass ich ihn eher zum aromatisieren von Nachspeisen verwenden würde.

Den Duft meiner Rosen habe ich definitiv einfangen können!!! 😀

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Garten im Mai 2018 …

Komme momentan zu kaum was, daher ein paar Fotos aus dem Garten…

Mein Hochbeet produziert schon lecker Salat, Ruccola und Radieschen.

Meine Tomaten blühen bereits… Bin echt mal gespannt, wie hier die Ernte ausfällt!

Und dann noch die „Romantik-Ecke“, bei der die englischen Rosen blühen und vor sich hinduften…

Ich liebe diese Jahreszeit Bild !

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