Eingelegte Auberginen + Zucchini, gegrillt

 

Mit zwei Auberginenpflanzen und einer Zucchini bin ich echt beschäftigt mit Einmachen… Die Zucchini macht mich dieses Jahr echt ferdisch!!! Sie produziert dermaßen ununterbrochen, dass ich echt – mit nur einer Pflanze!!! – kaum nachkomme mit Kochen oder Einmachen.

Die zwei Auberginenpflanzen sind auch super! Eine Aubergine hatte ich übersehen – sie wohl allein knapp 700 g 😳

Heute wurden1,5 kg Auberginen und 1,2 kg Zucchini verarbeitet:

Gehalten habe ich mich Pi mal Daumen an dieses Rezept.

Zunächst: Die Auberginen aufschneiden (Rädchen oder Streifen ist egal, so zwischen 0,5 cm und 1 cm dick, möglicht gleichmäsig), auf beiden Seiten einsalzen und während der Zubereitung des Suds stehen lassen.

Der Sud

  • Gewürze: 4 Nelken, 4 Wachholderbeeren, 7 – 8 Pimentkörner, 1 TL Garam Masala (ungemahlen), 4 Lorbeerblätter, 1 Ästchen Rosmarinblätter, italienische Kräuter (getrocknet) ohne Fett in einer Pfanne bei mäßig starker Hitze rösten, aus der Pfanne nehmen
  • 4 – 5 mittelgroße Zwiebeln würfeln, mit
  • 3 zerkleinerten Knoblauchzehen und
  • 2 TL Öl gut anbraten (Röstaromen…), jetzt
  • 3 EL brauner Zucker darüber geben, karameliseren lassen und mit
  • 200 ml Aceto di Balsamico und
  • 100 ml Rotwein (Weißwein geht auch) ablöschen.
  • 2 TL Salz dazugeben und etwas einkochen lassen

Ölmischung zum Einpinseln

  • 200 ml Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • div. frische Kräuter (Rosmarin, Currykraut, Thymian, Olivenkraut… was gerade da ist)

Kräuter hacken, Koblauchzehe kleinhacken oder druchdrücken, ins Öl geben, verrühren.

Ofen aufheizen auf 220 Grad.

Die Auberginen haben Wasser gezogen, dieses mit Küchenrolle abtupfen, die Scheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und mit der Ölmischung einpinseln.Salz darübersteuen. Durch das Einsalzen nimmt man den Auberginen die Bitterkeit; außerdem schlucken sie nicht so viel Öl.

Die Zucchini – wie die Auberginen – in Scheiben schneiden (sie müssen nicht zuvor gesalzen werden),auf ein Backblech (Backpapier!) setzen  ebenfalls mit Öl einstreichen und salzen.

Die Grillfunktion des Ofens einschalten, die Bleche nacheinander auf der obersten Schiene ca. 12 Minuten grillen (immer mal wieder nachschauen; das Gemüse sollte auf der Oberseite schön gebräunt sein).

Ich habe eine „Umluftgrillfunktion“ – hier habe ich –  bei gleicher Temperatur – drei Bleche eingeschoben; dauert allerdings etwas länger und ich habe die  Bleche immer mal wieder umgeschichtet, weil doch nur das oberste Blech schön bräunt. Insgesamt kamen bei dieser Menge an Gemüse fünf Bleche zusammen.

In ein oder mehrere Bügel- oder Schraubdeckelgläser (sie sollten, samt Deckel, mit kochendem Wasser ausgespült worden sein) Erst etwas Sud, dann abwechselnd Auberginen, Zucchini, Sud… schichten, bis das Glas voll ist. Jetzt mit Olivenöl auffüllen, so dass das Öl über dem Gemüse steht.

Ich habe hier ein Riesen-Bügelglas ( 3 Liter Volumen) genommen, aber nur, weil ich das demnächst auf eine Riesen-Party mitnehme. Für den Hausgebrauch sind mehrere kleine Gefäße sinnvoll.

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Haltbarkeit

Wenn das Gemüse gut mit Öl bedeckt ist, im relativ kühlen Keller 3 – 4 Monate. Wenn es zu lange oder zu warm steht, beginnt es zu gären…

In einem nächsten Versuch werde ich diese leckere Versuchung versuchen einzukochen, um sie haltbarer zu machen; hier habe ich allerdings noch keine Erfahrung.

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Rosenlikör

 

In diesem Frühjahr hatte ich wirklich Glück mit meinen Rosen!

Es gab unglaublich viele Blüten, keine Krankheiten, nur ein paar vereinzelte Blattläuse… 😉  Ich habe keine Ahnung, was anders war, jedenfalls war ich schon kurz davor gewesen, manche Rosen rauszuwerfen, weil sie die letzten Jahre immer irgendwie krank aussahen, kaum blühten, etc..

Doch dieses Jahr nicht! Wir konnten uns über eine reichliche Blüte freuen!

In unserem Garten gibt es mehrere sehr alte Rosenstöcke, darunter eine blutrote Edelrose mit einem wahnsinnigen Duft!

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Während sie sonst nur vereinzelte Blüten hervorbrachte, war sie dieses Jahr ganz und gar nicht geizig…

Vor ein paar Jahren pflanzte ich eine englische, gefüllte Kletterrose, die ebenfalls einen verführerischen Duft hat.

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Aus diesen beiden Rosensorten entstand der Rosenlikör!!!

REZEPT:

Schritt 1:

  • ca. 300 – 400 g Rosenblätter (ich nahm sie von den Rosen, die kurz davor waren zu verblühen)
  • 700 ml Wodka
  • KEIN Zucker!!!

Die Blüten in ein weithalsiges Glas geben, den Wodka darüber gießen, im Haus ans Fenster stellen – drei bis vier Wochen warten. Dabei das Glas immer wieder schütteln. Mit letzterem hatte ich zeitweise ein Problem, da ich unseren Urlaub nicht eingerechnet hatte… Um Schimmel zu vermeiden, legte ich in dieser Zeit meine Fermentiergewichte auf die Blüten, so dass diese vollkommen mit dem Alkohol bedeckt waren.

In dieser Zeit entfärben sich die Blüten völlig, und geben ihren Duft an den Alkohol ab. Ich habe gelesen, dass dies besser klappt ohne Zuckerzugabe.

Schritt 2:

Nach drei bis vier Wochen die Rosenblätter abseihen (ein absolut intensiver Duft steigt dir dabei in die Nase!!!), nochmal durch ein Teesieb filtern. Bei mir blieben so 400 ml aromatisierter Alkohol übrig. Ich füllte mit Wodka auf auf 500 ml.

150 g Zucker dazugeben (ich mag es nicht so süß, das ist aber Geschmackssache).

1/2 TL Vanillepulver.

Alles gut verrühren und in Flaschen abfüllen.

Schritt 3:

Den Likör dunkel stellen (Keller) und noch fünf bis sechs Wochen reifen lassen.

Das muss er bei mir noch tun! Bin gespannt.

Momentan ist der Likör so intensiv, dass ich ihn eher zum aromatisieren von Nachspeisen verwenden würde.

Den Duft meiner Rosen habe ich definitiv einfangen können!!! 😀

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Garten im Mai 2018 …

Komme momentan zu kaum was, daher ein paar Fotos aus dem Garten…

Mein Hochbeet produziert schon lecker Salat, Ruccola und Radieschen.

Meine Tomaten blühen bereits… Bin echt mal gespannt, wie hier die Ernte ausfällt!

Und dann noch die „Romantik-Ecke“, bei der die englischen Rosen blühen und vor sich hinduften…

Ich liebe diese Jahreszeit Bild !

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Wilde Hecke

 

Vor drei oder vier Jahren habe ich an der Grundstücksgrenze den Versuch einer „wilden Hecke“ begonnen:

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Sie besteht aus

1   Heidelbeeren 2   Hundsrose    3   Kornelkirsche 4   Aroniabeere
5   Kupferfelsenbirne (6 Feige) 7  Holunder

Die die Feige hat hier nur ihren Platz, weil absolut kein anderes Eckchen im Garten mehr vorhanden war…

Zählt also nicht… 😳

Als ich damals die Sträucher herausgesucht habe, sollten folgdende Vorgaben erfüllt werden:

  1. Heimische Gewächse – für die heimische Fauna
  2. Gartentauglich – sie sollten nicht wuchern ohne Ende (ok, wer Holunder kennt, weiß, dass das hier nicht so ist – aber ich liiiiebe Holunder…!), man sollte sie ggf. auch wieder aus dem Garten entfernen können.
  3. Sie sollten nicht nur für die liebe „Fauna“ Futter bieten, sondern auch für den lieben Gartenbesitzer…

Die Heidelbeere links kam auch erst nachträglich dazu (in einer Maurerbütte mit entsprechender Erde).

Unterm Strich – mal davon abgesehen, dass ich mir die Hecke schon viel höher wünsche – ist die Zusammenstellung wirklich klasse (das hab ich aber erst jetzt gemerkt):

Von der Blühzeit wechseln sich die Sträucher richtig gut ab:

Zuerst kommt die Kornelkische – so ab Februar; sie ist ja auch mein Joghurtstrauch. Die Früchte kann man auch ernten, sie blühte jetzt aber erst zum zweiten Mal und die „Ernte“ wird noch überschaubar.

Dann kommt die Kuperfelsenbirne – hier habe ich noch nie Früchte abgekriegt – die „Fauna“ war immer schneller 😉  – auch gut!

Als nächstes die Aroniabeere – letztes Jahr gab das schon 2,5 Kilo Beeren, die entsaftet und mit anderen Früchten zu Marmelade verarbeitet wurden.
Wenn sie blüht, ist sie über und über bevölkert mit den schwirrenden grünen Edelsteinen, den Rosenkäfern:

Mit ihr zusammen blüht die Heidelbeere – für den kleinen Strauch gab es letzes Jahr schon eine erkleckliche Ernte!

Gerade – und noch eine ganze Weile – blüht die Hundsrose – in ihren großen Kelchen findet man auch die Rosenkäfer, aber auch die Riesenbrummer von Holzbienen (leider nicht auf´s Bild gekriegt) „baden“ darin! Angeblich soll man die Samenstände wie Hagebutten verarbeiten können – hab ich noch nicht gemacht, weil Hagebutten dann doch anders aussehen… Ich glaube, ich hab unter dem Namen „Hundsrose“ was anderes gekauft…

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Der Rosenkäfer teilt sich die Blüte mit einer Biene?!

Und die nächsten Tage wird der Holunder anfangen zu blühen. Ein Holunder ist ja ein absoluten Insektenparadies! Sowohl bei der Blüte, als auch bei den Beeren.
Nachdem ich letztes Jahr wegen Lausbefall zum ersten Mal Marienkäferlarven einsetzte (die Äste waren komplett schwarz, es war richtig eklig, Blüten konnte man kaum welche ernten), hält es sich dieses Jahr sehr in Grenzen…

Gerade für die Bienen ist diese Zusammenstellung der Hecke nicht schlecht, glaube ich. Bin jedenfalls sehr zufrieden – nur größer dürfte sie schon sein…

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Tomaten 2018

 

So, Tomaten ein euer Versuch…

Nachdem wir zwei Jahre 5 Tomatenkästen überdacht am Rand des ehemaligen Hühnerstalls gezogen haben, sie hier zwar überdacht waren, aber zu wenig Sonne an die Tomaten kam, wollen wir dieses Jahr ein neues Setting ausprobieren:

Dazu opfern wir eine Bahn Rasenfläche. Auf diese haben wir eine Mulchplane ausgerollt, mit Steinen beschwert und die Tomatenkübel draufgestellt.
Die Kübel waren weitestgehend ja vorhanden. Auch wenn Tomaten mehr Ertrag bringen, wenn sie im Erdreich gepflanzt werden – wir werden es jetzt mal so ausprobieren. Im nächsten Jahr wird es an dieser Stelle eh keinen Rasen mehr, geben, vielleicht disponieren wir dann um…

Es gibt verschiedene Sorten: „Russen“, Cocktailtomaten, Fleischtomaten, „normale Runde“ und gelbe Datteltomaten. Das Positive: Ich habe hier viel mehr Platz und kann wesentlich mehr Stöcke stellen 😀 !

Gemulcht habe ich mit Rasenschnitt.

Neben unserem Hochbeet, in dem es schon ordentlich grünt, werden sich die Tomaten hoffentlich wohlfühlen (das Beet liegt in Süd-Nord-Richtung).

Und weil Eigenanbau ein Beitrag zur Resourceneinsparung ist – ab zu EiNaB

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Besuch im Garten: Der Wollschweber

 

Auf meiner heutigen Garteninspektion flog mir ein seltsames Insekt über den Weg: Der große Wollschweber (Bombylius major), eine Hummelfliege, ausgestattet mit einem Saugrüssel, der zu den Nektartöpfchen der Vergeismeinnicht extrem gut zu passen schien:

Hier beim Sonnenbaden:

Und hier nochmal als verwackelter Clip… 😳

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://youtu.be/_Zd3v9eugpw

Der Wollschweber ist gehört nicht zu Familie der Bienen oder Hummeln – obwohl er auch „Hummelfliege“ genannt wird – sondern zur Familie der Fliegen.

Seine Larven sind u.a. auf Parasiten von Solitärbienen spezialisiert – hm! Soll ich mich über den Besuch jetzt freuen, oder nicht?

Sie ist ein „Kuckuck“ unter den Flliegen. Echt interessant, wie das funktioniert:
„…Auch sie nehmen mit ihrem Hinterteil etwas Sand auf, um dann im Schwirrflug durch ruckartige Bewegungen des Hinterleibs den ausgewählten Nesteingang mit einem Eier-Sand-Gemisch zu bombardieren. Sobald die Larven geschlüpft sind, krabbeln sie auf ihren fünf Beinchen in das Gastnest.“

Ich kann mich echt nicht erinnern, diesem Brummer jemals bewusst registriert zu haben!
Letztes Jahr ist mir zum ersten Mal ein „Rüsseltier“ in unserem Garten aufgefallen, das Taubenschwänzchen.

Ist jedoch ein Falter und pflegt kein Verwandtschaftsverhältnis zum Wollschweber, der übrigens nicht gefährdet ist… 😉

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Nun will der Lenz uns grüßen…

… von Mittag weht es lau;
aus allen Wiesen sprießen
die Blumen rot und blau…


Die Säulennektarine – mal gespannt, ob es diesmal „fruchtet“?!


Märzenveilchen

und gelb…

und weiß…


Felsenbirne


Birne

und grüne, leckere Blätter gibt es auch…


auch der Miniteich erwacht

Eine Momentaufnahme aus dem Garten heute 😀

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Mit Nelken gegen Katzenkacke Teil II

 

Sooo, ein erster Erfahrungsbericht ist fällig…

Sieben Tage im Garten war Ruh –
am achten Tage spürest du…
wieder einen Hauch 👿

Also nochmal auf nicht-lyrisch: Eine ganze Woche (!!!) hatten wir Ruhe – trotz Regentagen! – vor Katzenkacke (während sich der Nachbar beschwerte… Bild )

Dann habe ich gestern – ABER NICHT AUF DEM RASEN- , wo die Nelken ausgebracht waren, sondern im Beet daneben Katzenkacke entdeckt.

Für mich ist das ein erstes Indiz, dass die ätherischen Öle, die die Gewürznelken ausströmen, wirken könnten!

Nachdem gestern der Rasen vertikutiert wurde, habe ich eine neue Runde Nelken ausgebracht – nicht mehr nur auf den Rasen…

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