Archiv (Tag): Allgemein

Corona-Gedanken l.

Es wirkt alles noch so unwirklich! Noch kennen die meisten von uns keine Todesopfer – ich glaube, erst dann trifft uns die Wucht des Virus‘ mit Macht!

Was tun, wenn dem Rad in die Speichen gegriffen wurde, so dass es von jetzt auf nachher anhält (zumindest, wenn man nicht in systemkritischen Berufen tätig ist)?

Bei uns hat sich das „leere Nest“ wieder ziemlich gefüllt… Zwei Jungs wohnen momentan weitgehend zuhause, zwei meiner Männer sind im Home Office, ich bin auch zuhause. Ich habe die Einkaufsaktivitäten für unsere vier „Alten“ übernommen (grundsätzlich mit weißen Baumwollhandschuhen, die ich abends auskoche. Sie gehen nicht aus und ich kriege sie immer wieder virenfrei…); auch sonstige Dienste, damit sie möglichst wenig raus müssen.

Wer weiß, ob es auch bei uns zu einer Ausgehsperre kommt? Ich habe heute jedenfalls nochmal alles für das Hochbeet gekauft, damit ich hier – und darüber hinaus – einsäen kann. Ist ja egal unter welchen Umständen nicht verkehrt, ein bisschen was im Garten zu haben, das man ernten kann.

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Und sonst? In unserer Familie gibt es momentan noch keine Kinder – das entspannt die Lage natürlich.
Gerade für unsere erwachsenen Jungs ist es schon eine Umstellung, sich nicht mehr oder sehr wenig mit Freunden zu treffen.

Und ja, das Virus kommt näher: Ein Freund eines unserer Jungs ist auf Corona getestet, hat aber noch kein Ergebnis…

Schritt für Schritt wird das öffentliche Leben eingeschränkt – wie werden wir damit umgehen? Neben allem, was vermutlich noch ziemlich heftig wird – vielleicht merken wir in dieser Zwangspause, was wirklich wichtig ist und was nicht und vielleicht hat das Auswirkungen für uns, wenn das Rad wieder beginnt zu rollen…

Wie geht es euch gerade? Wie geht ihr mit der Situation um?

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Bunte Karottenernte 😍

 

Normale Karotten kann man überall kaufen, deshalb möchte ich im Hochbeet „besondere“ anbauen.

Das letzte Jahr hatte ich Samen von einer alten, lilafarbenen Sorte – klang gut, das Ergebnis war aber eher mau, weil fast alle Pflanzen geblüht hatten… Als Samengewinnung ja nicht schlecht, aber eigentlich wollte ich auch ein paar essen…

Dieses Jahr habe ich einen farblichen Karottenmix eingesät (allerdings F1-Hybride) – und heute zum ersten Mal geerntet 😀:

Hier gibt es auch einzelne Pflanzen, die blühen, der Großteil produziert aber Karotten.

Samenfeste Sorten wären mir ja am liebsten gewesen, aber leider war mir ja hier kein Erfolg vergönnt… Hat irgendjemand Vorschläge für samenfeste Sorten?

 

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Nachgekocht: Kartoffelwaffeln und Co.

 

Bei Steph vom Kleinen Kuriositätenladen gab es mit vor kurzem Waffeln aus “Kartoffelteig”, also komplett ohne Mehl, dafür mit Spinat, Schafskäse und Füllsel einer Merguez (Bratwurst). Das las sich sehr lecker und ein eintsprechender Anlass war auch geboten, so dass ich das Rezept zu 2/3 nachkochte…

Meine Modifikationen am Waffelteig: 1/3 des Spinates wurden durch frischen Bärlauch ersetzt, die Bratwurst war eine “Normale” und es gab – für die Vegetarier – einen Waffeltteig ohne Bratwurst, stattdessen noch etwas Bergkäse mit reingerieben.

Die Waffeln waren wirklich suuuuper!!!

Die Kombination mit Feldsalat war auch geglückt (das war jetzt mein Drittel…)!
Wichtig hier eine fruchtbetonte Salatsauce:

  • Abrieb einer Bioorange
  • Saft einer halben Orange
  • etwas Himbeeressig
  • ca. 70 ml Sahne
  • Salz, Peffer

Diese Salatsauce hat sehr gut zu den Granatapfelkernen gepasst, die als Topping über den Salat gegeben wurden!

Dazu noch ein Spiegelei – absolut leckere Kombi!!!

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Milch – im Auto! Help…

Milch gibt´s bei uns nur noch in Flaschen – von wegen Plastikmüll sparen… Im Dezember habe ich mehrere Flaschen Milch gekauft und war wegen des Großeinkaufs ausnahmsweise mit dem Auto unterwegs – vor der Arbeit, hatte es also eilig…

Als ich den Rucksack mit den Milchflaschen ganz normal, ohne “zu werfen”.., ins Auto stellte, machte es “Krks” und ich dachte noch: “Wenn mal eine Milchflasche kaputt geht, wäre das sehr unangenehm!”.

Als ich nach Hause kam, war tatsächlich bereits ein Liter Milch ins Auto gelaufen – in den Fußraum hinter dem Fahrersitz…
Panisch, weil keine Zeit, tunkte ich erst mal die Milch mit Handtüchern auf, während ich gleichzeitig das weltweite Netz durchsuchte, was in einem solchen Fall zu tun sei. Dort gab es dann so Tipps: “Auto verkaufen, und zwar schnell.” – Oder: “Dann hast du ein Problem!”
Das konnte doch nicht wahr sein, dass das geballte weltweite Wissen hier keine sinnvolle Ratschläge gab – war aber so!

Nachdem der nicht versickerte Teil der Milch einigermaßen aufgesaugt war, streute ich in der Eile (wir erinnern uns: ich musste dringend zur Arbeit und würde erst spät abends wieder heimkommen…) Natron über die Fußfläche, legte neue Handtücher und eine schwere Tasche darauf. Die Überlegung war: Natron ist geruchsbindend und ich habe es in großer Menge sowieso im Haus, weil ich es für alles Mögliche brauche.

Im Sommer hätte ich keine Chance gehabt, bis Abends hätte das Auto wohl bestialisch gestunken! So aber kam ich – geruchstechnisch relativ unbelastet nach Hause.

Abends war dann Krisensitzung mit meinem Herzallerliebsten und wir beschlossen folgende Strategie: Am nächsten Tag löste ich ca. 4 EL Waschsoda (ist ja “stärkeres Natron”) in knapp 1 Liter Wasser auf, leerte die Flüssigkeit auf den Boden – in der Hoffnung, dass die im Fußboden aufgesaugte Milch dadurch verdünnt und geruchlich “neutralisiert” würde. Um diese mit Milch “kontaminierte” Feuchtigkeit wieder aus dem Auto rauszukriegen (das war nun die geniale Idee meines Mannes), leerte ich gut 5 cm Katzenstreu über die gesamte Fläche. Darauf erneut Handtücher und zum Beschweren unter dem Sitz ein mit Wasser gefüllter Kanister, der liegend gut unter den Sitz passte und hinter den Sitz ein kleiner Kasten Bier…

So fuhr ich – bei kühler Witterung – eine Woche durch die Gegend, bis es anfing, zu müffeln. In der Hoffnung, dass dies nun das Katzenstreu sei, entfernte ich dieses – mit gutem Erfolg -uff! Anfangs roch es ein bisschen beim Einsteigen, doch sobald die Klimaanlage eingeschaltet war, verflog dies recht schnell.
Mittlerweile rieche ich nichts mehr… 😀

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Mit Nelken gegen Katzenkacke Teil II

 

Sooo, ein erster Erfahrungsbericht ist fällig…

Sieben Tage im Garten war Ruh –
am achten Tage spürest du…
wieder einen Hauch 👿

Also nochmal auf nicht-lyrisch: Eine ganze Woche (!!!) hatten wir Ruhe – trotz Regentagen! – vor Katzenkacke (während sich der Nachbar beschwerte… Bild )

Dann habe ich gestern – ABER NICHT AUF DEM RASEN- , wo die Nelken ausgebracht waren, sondern im Beet daneben Katzenkacke entdeckt.

Für mich ist das ein erstes Indiz, dass die ätherischen Öle, die die Gewürznelken ausströmen, wirken könnten!

Nachdem gestern der Rasen vertikutiert wurde, habe ich eine neue Runde Nelken ausgebracht – nicht mehr nur auf den Rasen…

EDIT 27.12.2019:

Das Gewürznelkenexperiment läuft ja jetzt schon über ein Jahr – ich bin nach wie vor begeistert! Ich habe sogar den Eindruck, dass unser Garten generell nicht mehr so häufig von Katzen heimgesucht wird; jedenfalls werden ihre Hinterlassenschaften unterm Strich wirklich weniger.

Im Jahr brauche ich nicht ganz ein Kilo Gewürznelken, das mich so zwischen 16 und 20 Euro kostet; nicht zu viel für den wenigen Aufwand, denke ich…

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Mit Nelken gegen Katzenkacke…

 

Wir hatten mal einen Stubentiger – in dieser Zeit hatten wir damit kein Problem… Vermutlich aber unsere Nachbarn.

Wir haben nun keine Katze mehr – und jeden Tag finden wir mindestens einen Haufen Katzenkacke mitten auf dem Rasen – wie auf dem Präsentierteller – nach dem  Motto: “Mein Revier!”. DAS IST ECHT EKLIG!!!

Wir wollen aus unterschiedlichen Gründen keine Katze mehr – ein Grund ist, dass wir mittlerweile den Garten in einen naturnaheren Zustand versetzt und uns uns über “wildere Tiere”, z.B. Eidechsen freuen würden…

Was tun? Auf energiefressende Geräte habe ich noch keine Lust; in den Weiten des Netzes las ich, dass Nelkenduft für Katzen sehr unangenehm sei. Ich habe mir jetzt mal 1 kg Gewürznelken bestellt und nun zum ersten Mal einen Teil über den Rasen verteilt – bin gespannt, ob das was bringt. Wenn nicht, habe ich bis zum Lebensende genügend Gewürznelken… 😉

Hier ist ein Faden, der Erfahrung mit Gewürznelken gegen Katzenkacke teilt.

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Frühlingsdeko – Natür pür ;-)

 

Gerade weil uns die Kälte total im Griff hat, brauche ich jetzt für die Wohnung wenigstens die Illusion des Frühlings…!!!

Und so habe ich mir ein Stück Frühlingswaldboden gebastelt:

Man braucht dazu

  • ein Stück dicke Baumrinde (gabs bei uns zufällig beim “Holz vor der Hütten”)
  • ein paar Mini(zwiebel)pflanzen (ggf. aus dem Garten ausgraben)
  • Moos (habe ich gekauft; hätte ich aber auch im Wald sammeln können)
  • Alufolie / Plastikfolie
  • dezente Frühlingsdeko…

Da die Rinde nicht “dicht” ist, habe ich eine Lage Alufolie darauf gelegt, so dass man sie nicht sieht.

Dann die Rinde gut mit dem Moos ausgelegt, darein die Pflanzen gestellt und mit der Deko (Eier…) verziert.

Die Rinde habe ich noch – als Schutz – auf eine Pappe gelegt, die so klein geschnitten wurde, dass man sie kaum sieht.

Die Pflanzen gieße ich vorsichtig täglich ein bisschen und das Moos besprühe ich – ebenfalls vorsichtig – mit Wasser, damit es nicht so austrocknet.

Ist natürlich “nicht für die Ewigkeit”…

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Zimthähnchen mit Kastaniensauce

 

Beim Metzger meines Vertrauen konnte man vor Kurzem Hähnchem bestellen – da erinnerte ich mich an ein Rezept, das ich schon ewig nicht mehr kochte… und das absolut lecker ist:

Zimthähnchen! Im Römertopf. Mit einer Zimt-Kastaniensauce… zum Reinknieen!

Zutaten Füllung:

  • 2 geschälte Zwiebeln
  • 20 Nelken

Die Zwiebeln mit den Nelken spicken.

Zutaten Rub:

  • 1 junges Hähnchen (ca. 1,5 kg)
  • 1 TL Salz
  • 1TL Zimt
  • 1 TL Cayennepfeffer
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 Prise gemahlene Nelken
  • schwarzer Pfeffer

Die Gewürze mischen und das Hähnchen außen und innen damit einreiben. Kann gern auch über Nacht stehen gelassen werden.

Die mit Nelken gespickten Zwiebeln in das Hähnchen geben und dieses “bridieren / dressieren”, also “verschnüren”.

Sauce zum Einpinseln des Hähnchens (gibt es dafür einen Spezialausdruck  😯 ???)

Zutaten:

  • 2 EL flüssiger Honig
  • 2 EL scharfer Senf
  • 2 EL Aceto Balsamico
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Cayennepfeffer
  • 1 TL Paprikapulver

Zutaten verrühren, das Hähnchen ringsum gut mit der Sauce bestreichen.

Das Hähnchen jetzt in den gewässerten Römertopf legen und bei 225 Grad in den kalten Ofen schieben.

50 – 60 Minuten bei geschlossenem Deckel garen, dann Deckel abnehmen, nochmals bestreichen und bei 200 Grad nochmals gut 30 Minuten braten, damit das Hähnchen knusprig wird.
Ich habe das Hähnchen jetzt aus dem Römertopf genommen und auf einen Rost / Grillpfanne gelegt, damit es ringsrum knusprig wird. Im Römertopf liegt eine Seite ja immer in etwas Brühe.

Man sollte allerdings diesen Vorgang im Auge behalten, damit es – nicht wie bei mir – zu dunkel wird (war gerade noch essbar)…. 😳

Während das Hähnchen im Backofen “weilt”, geht es an die Zubereitung der Sauce.

Zutaten für die Sauce:

  • 5 EL brauner Zucker
  • 1/2 Glas Geflügelfond
  • 1/2 Glas Kalbsfond
  • 1/2 Glas Weißwein
  • 1/2 Glas Aceto Balsamico
  • 1 Prise gemahlene Nelken
  • 1 Prise Zimt

Den Zucker in einem Topf karamelisieren lassen.
Die Fonds, den Wein und Aceto Balsamico dazugeben, den Zucker aufkochen lassen, so dass er sich auflöst und dann das Ganze etwas einkochen lassen. Mit Zimt und Nelkenpulver abschmecken.

Zum Schluss entweder mit kalter Butter montieren, ODER etwas Stärke mit Sahne verühren, dazugeben und kurz aufkochen lassen – beides dient dazu, die Sauce sämig zu machen.

Optional: Kastanien für die Sauce

  • 250 g gekochte Kastanien
  • 1 EL brauner Zucker
  • 1 EL Butter

Butter und Zucker in einen Topf geben, schmelzen lassen, die gekochten Kastanien darin glasieren. Wenn die Sauce fertig ist, zur Sauce geben.

Dazu passt: leckeres selbstgebackenes Baguette!!!

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Must go: Grotto Baldoria in Ascona

 

Wenn in Ascona dienstags Markttag ist und ich genüsslich über denselben schlendere (ich genieße das auch komplett ohne etwas kaufen zu müssen), dann zieht es mich seit unserem letzten Besuch im Anschluss magisch in die Grotto Baldoria, über die ich zufällig gestoßen bin und die in ihrer Originaliät einfach ein “must go” ist… Von der Strandpromenade in Ascona ist übrigens ein Schild zur Grotto aufgestellt.

Dieses Jahr sah es vor dem Eingang so aus:

Wenn man das Schild genauer betrachtet, werden keine Speisen aufgeführt, sondern man soll doch bitte in der Küche nachfragen was es gibt…
Geben tut es täglich nämlich nur ein Gericht – und entweder will ich das – oder ich gehe wieder: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt!
Man kann beim Menü höchstens den Salat weglassen…

Der erste Gang sind immer verschiedene Salami-/ Mortadellasorten. Von diesem Brett schneidet man sich großzügig (oder auch nicht) etwas runter, dann wandert das Brett sammt Wurst und Messer zum nächsten Tisch.

Der nächste Gang ist der Salat – habe ich vergessen zu knipsen: Ein kleines Tellerchen mit etwas Grünzeug, einer aufgeschnittenen Tomate – und dieses Jahr etwas Thunfisch.

Als Hauptgang gab es ein absolut schlotziges Risotto – zu dem Schinkenscheiben serviert wurden. Der Käse (geriebener Parmesan) wurde in der original Plastiktüte (!) von Tisch zu Tisch gereicht…

Cheffe hatte nicht mitgekriegt, dass mein Tischnachbar Vegetrarier war und stellte ihm auch eine Platte mit Schinken hin. Sein Blick auf den Hinweis, er sei Vegetarier – sprach Bände… “Bischt du das schon immer?”
Bestätigung – Kopfschütteln…
Cheffe: “Es gibt Vegetarier, Veganer – Veganer bischt aber nid? und Kinder!”

Während des Hauptgangs kam auf einmal eine Bedienung angerannt und bat meinen Tischnachbarn, kurz aufzustehen – dann warf er eine Münze in den Stromzähler – damit wieder Strom zum Kochen da war (vermute ich mal?!). So konnte in der  Küche lustig weitergewerkelt werden 😀 !

Der nächste Gang sind verschiedene Käsesorten, auch sie werden von Tisch zu Tisch gereicht, von ihnen schneidet man sich ebenfalls nach Gusto runter.

Dann kann man einen Espresso bestellen, dazu gibt es einen ganz einfachen Blechkuchen, eine Art Mürbteig mit Marmelade bestrichen.

Außerdem werden noch drei interessante hochgeistige Flaschen hingestellt:

Ein super leckerer Grappa, Walnusslikör (der viel besser, runder schmeckt, als den, den ich gemacht habe, muss ich zugeben!) und ein guter Limoncello (Zitronenlikör). Ich gestehe, ich hab sie in kleinen Dosen alle drei durchprobiert… Bild

Es war wieder einmal ein großartiges Erlebnis!

Was genau im Menü drin ist, erschließt sich mir nicht wirklich, weil etliches dazugerechnet wird (man könnte natürlich auch fragen 😳 )… Mit Getränken und allem muss man so mit ca. 30 Franken rechnen.

Öffnungszeiten:

12:00 Uhr bis 14:00 Uhr
19:00 Uhr bis 23:00 Uhr

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