Feigenernte – im Oktober…

 

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Seit drei Jahren oder so habe ich für den Feigenast-Steckling, den mir eine Freundin überlassen hatte, der Wurzeln ausbildete und im Topf gut gewachsen war, ein Plätzchen gefunden und ausgepflanzt.

Jetzt wächst ein Feigenbaum ja ziemlich schnell und damit er nicht zu groß würde und wir die Feigen noch immer einigermaßen ernten könnten, habe ich – gerade letzten Herbst – ordentlich zurückgeschnitten…

Ich (kenne) kannte mich mit Feigen nicht wirklich aus, daher war mir auch unbekannt, dass die Früchte nur/ausschließlich??? am einjährigen Holz wachsen – seufz! Die Folge meiner Unwissenheit waren so gut wie keine reifen Feigen im Frühjahr…

Feigen entwickeln ja von Frühjahr bis Herbst Feigen, allerdings wurde die “2. Charge” bei uns nie reif – in diesem Jahr aber doch – und gerade auch jetzt noch! Das ist so klasse, den Baum alle paar Tage nach reifen Früchten für’s Müsli… zu durchforsten und mit einer handvoll Feigen belohnt zu werden! Bin gespannt, wie lange noch!

Die Vögel haben die Feigen auch entdeckt – ihnen schmecken die reifen Früchte – es sei ihnen gegönnt – für uns bleibt noch genug! Sonst ist der Feigenbaum für die hiesige Fauna ja nicht wirklich attraktiv…

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Feigen – Feigensenf

 

Die erste Feigenernte! Toll! Ich bin ganz glücklich!!! 😀
Seit Anfang Juni schleiche ich um das Feigenbäumchen herum und jetzt, Ende Juli, ist es endlich soweit!
Ob ich in nächsten Jahren immer noch glücklich sein werde, wenn der Baum so viel größer ist, dass ich sie nicht mehr zählen kann, wird man sehen… Aber das juckt mich momentan nicht wirklich!

Mit dem Konzept eines “naturnahen Gartens”, in dem ja in erster Linie einheimische Gewächse gepflanzt werden sollen, hat die Feige zugegebenermaßen nichts zu tun – wobei: Der extrem lange und heiße Sommer (eigentlich gab es ja kein Frühjahr) hat ja wirklich Mittelmeerqualität und da gibt es ja Feigen zuhauf… Wer weiß, welche Pflanzen bei uns aufgrund des Klimawandels in 30 Jahren “heimisch” sein werden? Der Klimawandel wirft mit diesem Sommer seine erschreckenden Schatten voraus!

Eine Freundin hat mir vor drei Jahren ein Zweiglein ihrer Feige geschenkt, das sich erfolgreich verwurzelte und nachdem es dann eine gewisse Größe erreicht hatte, kam es halt in die Erde… 😳

Es ist eine selbstbefruchtende Feige, denn auch wenn bei uns klimatisch Feigen schon lange wachsen, gibt es ja hier keine Feigenwespe zum Befruchten. Und es scheint ein sogenannter “Twotimer” zu sein, der mehrere Ernten produziert.


Hier kann man die reifen und die kleinen jungen Früchte gut sehen!

Ob die Früchte der zweiten Generation noch reif werden, sei dahingestellt…

Die Ernte von unserem Bäumchen beschränkte sich auf zwei Hände voll – hiervon habe ich zugegebenermaßen keinen Senf hergestellt. Da ich aber gleichzeitig noch von anderer Seite “beliefert” wurde, nahm ich diese Feigen.

Rezept:

  • 6 Feigen (ungeschält); ca. 300 g
  • 100 brauner Zucker
  • 100 g Senfmehl
  • 100 g roter Balsamico-Essig

Feigen vom Stilansatz befreien, waschen, klein schneiden und mit dem Zucker zusammen ca. 10 Min köcheln lassen (oder im TM bei 80 Grad 5 Minuten).

Abkühlen lassen (-> lauwarm), dann den Balsamico und das Senfmehl unterrühren, in sterilisierte Gläschen abfüllen – und mindestens 3 Wochen reifen lassen!!!

Haltbarkeit: Keine Ahnung, wie sich das mit den Feigen verhält…

 

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Nachgebacken – Feigen-Ziegenfrischkäsetarte…

mit karamelisierten Walnüssen!!!

Wenn man unverhofft zu einer Tüte Feigen kommt – sollte man sich etwas Gutes damit gönnen…

Wie gut, dass über das www schnell leckere Rezepte zu finden sind 😀 !

Für diese Tarte kombinierte ich gleich drei Rezepte… :

1. von “Löffelchen voll Zucker”
2. von Grain de Sel

und die Idee mit den karamelisierten Walnüssen stammen noch von einem dritten Rezept, das ich aber nicht mehr finde… 😳

Letztere waren echt noch der Kick, weil sie dem Ganzen noch einen leckeren Crunch gaben!

Ich habe die mit Thymian, Honig und Walüssen bestreute Tarte noch gratiniert (-> Grill) – da muss man aber extrem aufpassen, dass die Tarte nicht schnell zu dunkel wird!!! (Das Bild ist noch vor dem Gratinieren aufgenommen, danach war die Tarte zu schnell weg…).

Ich hoffe, dass ich meine zwei Feigenstecklinge gut über den Winter bringe, damit ich in absehbarer Zeit selbst Feigen ernten kann!!!

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