Wiederverwendbare Obst- und Gemüsesäckchen

 

Auf den Seiten eines Umweltversandtes habe ich sie gefunden: Netze, in die man im Supermarkt sein Obst und Gemüse reintun kann, um diese dünnen Einwegplastiktaschen zu sparen. Mich nerven dies Tüten schon die ganze Zeit und als ich die Netze sah, dachte ich zunächst: super! Aber dann sah ich den Preis und wusste, dass ich 1. nur Netze und keine Taschen und 2. viel mehr brauchen würde, um die in die verschiedenen Taschen, mit denen ich einkaufen gehe, zu verteilen…

Der Entschluss stand schnell fest: selber machen.
In “der Bucht” fand ich Netzstoff, HIER Zugband (ein Baumwollband mit einem “Kern”, der sich zum Zusammenziehen eignet).

Der Stoff war knapp 150 cm breit. Zunächst bestimmte ich die Höhe der größeren Säcke. Sie sollte so gewählt sein, dass aus dem oberen Rest noch kleinere Säckchen dabei herauskommen – abschneiden.

Bild

Dann wurde dieser Stoff in vier gleichgroße Stücke geteilt.
Aus dem restlichen Stoff sprangen noch drei kleiner Säckchen heraus.

Ursprünglich wollte ich die Säcke mit der Maschine nähen – nähen ist nun nicht mein größtes Steckenpferd… Ich kriege zwar eine gerade Naht hin (mehr wäre es hier ja auch nicht gewesen), aber es stresst mich total. Außerdem war mir nicht ganz klar, mit welchem Stich ich die relativ großen Maschen des Netzes fassen könnte. Und wie ich so die Nähseiden betrachtete, fiel mein Blick auf die Häkelnadeln… Ich gehöre ja noch zu der Generation, in der man als Mädchen in der Schule Handarbeit hatte, so dass mir Häkeln und Stricken nicht unbekannt sind. Und im Gegensatz zum Nähen entspannt es mich total 😀 !
Der nächstbeste Rest einer Sockenwolle musste als Garn herhalten – und los ging es.

Völlig problemlos und flott waren die Seiten zusammenzuhäkeln (alles nur mit festen Maschen). Bei dieser Maschengröße und meinem Garn häkelte ich pro 2 Netzmaschen 3 Garnmaschen, also in eine Netzmasche 2 und in eine 1 Masche.

🙁 Leider kein Bild…

Dann ging es an den Hohlsaum für die Schnur. Dazu habe ich den oberen Rand der Säckchen ca. 1 cm umgeklappt. Man sollte sich auch vorher überlegen, ob man die Seitennähte und auch die Hohlsaumnaht innen oder außen haben möchte.
Beim Häkeln der Hohlsaumnaht muss man darauf achten, dass der Faden nie hinter dem Stoff, sondern immer davor ist, damit man den Hohlsaum nicht zuzieht.

Das war immer etwas tricky, bis ich angefangen hatte, dann läuft es aber. Hier ist es zu empfehlen, die Kanten vorher gerade zu schneiden. Dann immer darauf achten, dass man Vorder- und Hinterteil des Stoffes auch zusammenhäkelt – mit einer Reihe festen Maschen. Auch hier wieder: in eine Netzmasche 2 und in eine 1 Masche.

Wenn der Hohlsaum fertig ist, kann man die Kordel durchziehen. Dazu nimmt man eine nicht zu kleine Sicherheitsnadel befestigt sie an der Kordel und zieht die Nadel mit der Kordel so vorsichtig durch den Saum.

Jetzt auf jedes Ende einen Doppelknoten knüpfen.

Dann habe ich zum Schutz vor Durchscheuern noch die Netzmaschen mit festen Maschen umhäkelt, durch die die Kordel gezogen wird.

Unterm Strich wäre es vermutlich mit der Nähmaschine schneller gegangen – wenn man sich da auskennt… Für mich war es auf diese Weise stressfreier.

Kosten: Knapp 15 Euro für 7 Beutel.

Wird bei EiNab eingereicht von wegen Müllvermeidung…

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“Bienenkiller-Appell” vorgelegt

 

Vor kurzem habe ich hier auf die Petition gegen “Bienenkiller” verwiesen. Hier nun ein Zwischenergebnis:

400.000 stellen Bienenkiller bloß –
in 3 Zeitungen

22. April 2016 von Chris Methmann

Tausende Campact-Aktive machen es möglich. Mit einer großen Anzeige in 3 bayerischen Zeitungen erklären Sie den CSU-Wähler/innen, was ihr Minister in Berlin plant: Eine Erlaubnis für Bienenkiller!

Kaffeeduft in der Nase, das frische Brötchen in der Hand, die Süddeutsche Zeitung auf dem Tisch – so gut könnte der Morgen für Agrarminister Christian Schmidt (CSU) heute angefangen haben. Doch kaum ist die Zeitung aufgeschlagen, der große Schreck: Auf Seite 7 fordern 426.386 Bürger/innen: „Herr Minister Schmidt, keine Erlaubnis für Bienenkiller!“

Der Bayernkurier lehnte die Anzeige erst ab.

Der Schock mag umso größer gewesen sein, als Herr Schmidt möglicherweise gehofft hatte, die Anzeige würde nicht erscheinen. Ursprünglich wollten wir die Anzeige im Bayernkurier, dem Hausblatt der CSU, veröffentlichen. Doch die Kritik an Minister Schmidt ging der Zeitung offenbar zu weit. Sie lehnte die Anzeige ab.

Tausende Campact-Aktive bringen unseren Appell doch noch in die Zeitung

Den Spenden von tausenden Campact-Aktiven ist es zu verdanken, dass unser Appell es doch noch in die Zeitung geschafft hat – in gleich drei Zeitungen sogar. In Süddeutsche Zeitung, Münchener Merkur und den Fürther Nachrichten, der Regionalzeitung in Schmidts Wahlkreis, ist heute zu lesen, dass Schmidt das Verbot bienenschädlicher Pestizide lockern will.

Weiter…

Quelle: https://blog.campact.de/2016/04/400-000-stellen-bienenkiller-bloss-in-3-zeitungen/

 

Vielen Dank an alle, die sich daran beteiligt haben!!!

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Petition gegen Bienenkiller

 

“Neonikotinoide sind für Bienen tödlich. Letztes Jahr noch hat Agrarminister Schmidt die Pestizide deswegen verboten. Jetzt gibt er dem Druck von Bayer, BASF und Co. nach – und könnte die Bienenkiller schon in den nächsten Tagen wieder erlauben.”

Zur Petition geht´s HIER lang

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Sieben Wochen ohne … Enge!

 

Es stürmt, es ist kalt und nass – wie gut, dass ich ein Dach über dem Kopf habe! Und nicht nur das – ich habe mehr zum Leben, als ich brauche, ich darf ohne Angst zu haben, meine Meinung sagen,…

Angesichts der Flüchtlinge, deren Häuser und Dächer zerbombt werden, die in ihrem Zuhause nicht mehr oder nur schwer überleben können, die sich trotz des Winters nicht aufhalten lassen und sich auf die Flucht machen, finde ich die Fastenaktion der EKG “Sieben Wochen ohne Enge! Großes Herz!” – sehr ansprechend:

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“[W]enn etwas von Herzen kommt, dann geht es meistens ums Ganze: aus vollem Herzen singen, von ganzem Herzen lieben, mit ­ganzem Herzen bei der Sache sein… Das Herz ist als Organ der Kleinlichkeit nicht geeignet, es lebt die Fülle und die Weite! Und es gibt der Barmherzigkeit ihren Namen.
Unser Herz bleibe der offene Ort des Mitmenschlichen. Wenn es sich nicht verhärtet und verschließt, hat es viel Platz für andere. So können wir einander ins Herz schließen, können teilen, gönnen und verzeihen.
Diesem leidenschaftlichen Organ wollen wir in der Fastenzeit unsere Aufmerksamkeit widmen…” weiter

Wer sich in dieser Passionszeit auch Zeit nehmen will, kann sich wöchentliche Impulse dazu von der verlinkten Seite schicken lassen.

Ansonsten habe ich letztes Jahr (u.a. aus dietätischen Gründen) komplett auf Zucker verzichtet und nur Vollkornprodukte gegessen. Das will ich dieses Jahr wiederholen, denn es hat mir gut getan – und dieses Mal darf ich den Sonntag ja ausnehmen 😉 , denn dieser  wird – in Erinnerung an den Ostersonntag – von der  Fastenzeit ausgenommen 😀 …

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Blogger für Flüchtlinge

Täglich werden wir überrollt von Nachrichten über Flüchtlinge – vielleicht Bild schon in einem solchen Ausmaß, dass man abstumpft oder ohnmächtig mit den Schultern zuckt, weil die Vorstellung nicht ausreicht, wo man helfen kann…

Wenn ich sehe, wie die Menschen hier ankommen, was sie durchgemacht haben – und dann den rechten Mob der Flüchtlingsheime anzündet, oder die sog. “besorgten Bürger”, die Angst haben, diese Menschen nehmen ihnen irgendwas weg – dann kann ich nur fassungslos den Kopf schütteln!

KEINER, KEIN EINZELNER MENSCH, VERLÄSST SEINE HEIMAT UND BRICHT IN EINE UNGEWISSE ZUKUNFT AUF AUS JUX UND TOLLEREI !!! SONDERN NUR, WENN ER ZUHAUSE NICHTS MEHR ZU VERLIEREN HAT!

Und wir Deutsche müssten das eigentlich nur zu gut wissen!

Aber es gibt ja auch die anderen, die den Flüchtlingen helfen wollen oder in den unzähligen freiwilligen Initiativen schon helfen – dafür bin ich sehr dankbar!

Wir werden so nicht die Welt retten können, aber einzelnen Menschen aus ihrer Not helfen.

Wenn ihr helfen wollt, aber noch keine Idee habt, WIE, dann schaut euch auf “Blogger für Flüchtlinge” um – hier könnt ihr zum einen spenden


#bloggerfuerfluechtlinge

aber es werden auch darüber hinaus Möglichkeiten vorgestellt, virtuell und analog Flüchtlinge zu unterstützen…

Wer vor Ort aktiv werden will, hat über die Website Pro Asyl die Möglichkeit, sich zu vernetzen:

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“So wie ihr von den Menschen behandelt werden wollt, so behandelt sie auch!” Mt. 7,12

 

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Du kriegst dein Fett weg…

Sodareiniger gegen Fett

(super geeignet für Herd, bzw. Küche)

1 EL Waschsoda
1/2 l warmes / heißes Wasser

Waschsoda in das Wasser geben, gut durchrühren, bis sich das Soda im Wasser aufgelöst hat. Wenn die Mischung erkaltet ist, in eine leere Sprühflasche umfüllen. Sprühflasche beschriften!!!

Waschsoda (Na2Co3 – und es muss Waschsoda, nicht Backsoda sein!) gibt´s für wenig Geld im Drogeriemarkt!

Mit diesem Reiniger habe ich schon erfolgreich meinen fettverspritzten Herd gereinigt – funktioniert super!

Zitrusreiniger (gegen Kalk)

Mein Hausfreund der Wasserkefir fordert ja täglich seine Zitronenscheiben;

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diese sind ja nur 24 Stunden in besagtem Gebräu und so überlegte ich mir, sie weiterzuverwenden, um Zitrusreiniger mit Essig herzustellen…

Ich folge dabei diesem “Rezept” – letzten Endes werden nur Schalen von Zitrusfrüchten (also auch Orangen-, Grapefruit-, Mandarinenschalen) mit Essigessenz (1 Teil) und Wasser (4 Teile) übergossen und zwei Wochen in einem Schraubdeckelglas stehen lassen.

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Dann absieben und in eine Sprühflasche schütten.
Sprühflasche beschriften!

Es riecht jetzt – nach drei Tagen – schon supergut! Durch die konservierende Kraft des Essigs soll das Ganze “ewig” haltbar sein.

Einsatzgebiete von Zitrusreiniger (es ist ja ein Essigreiniger mit Zitrusduft):
Bad, Küche – überall, wo Kalkflecken verschwinden sollen.

Erfahrungen kann ich noch nicht mitteilen, die Schalen “baden” noch in Essigwasser.

Generell gilt: Soda gegen Fett und Essig / Zitronensäure gegen Kalk!

Achtung: Soda greift auf Dauer Aluminium an, Essig greift auf die Dauer Gummi(-dichtungen) an.

 

 

 

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Deo Marke Eigenbau

Im Juli diesen Jahres habe ich zum ersten Mal ein Deo selbst gemacht

Heute war es wieder notwendig…

Das Rezept, das im Netz herumgeistert ist recht einfach; man braucht nur Bienenwachs, Kokosöl, Natron, Stärke…und ein paar ätherische Öle.

Wirkungsweise der Zutaten:

  • Kokosöl wirkt antibakteriell und pilzfeindlich und trägt bei diesem Deo zusammen mit dem
  • Bienenwachs zur Konsistenz bei. Die Bienenwachszugabe benötigt man, da der Schmelzpunkt von Kokosöl schon bei 20 -25 Grad liegt und sich das Deo ohne das Bienenwachs bei hohen Temperaturen verflüssigen würde.
  • Natron ist geruchsneutralisierend und ein geniales Allroundmittel, auch als Spülmittel für die Maschine oder Waschpulver geeignet!
  • Stärke fungiert als Trägerstoff. Statt haushaltsüblicher Stärke kann man auch Tabioka- oder Pfeilwurzmehl (-> Bioladen) benutzen, was angeblich die Haut weniger “irritiert”. Da ich mit der normalen Stärke aber kein Problem habe, ließ ich es dabei… 😉
  • Salbei wirkt schweißhemmend und antibakteriell – ich habe es im Sommer als Ölansatz (3 Wochen in Rapsöl auf einem sonnigen Plätzchen, täglich schütteln…) angesetzt
  • Teebaumöl als antibakterieller Ersatz für Salbeiöl
  • ggf. ein weiteres ätherisches Öl als Duftzugabe

Fast alles Mittelchen, die man überwiegend im Bioladen erhält.
Das Bienenwachs habe ich mir im Internet bestellt, bei Jean Pütz. Es funktioniert aber auch mit einer normalen Bienenwachskerze, die man zerkleinert (hatte ich aber nicht…).

Zunächst erhitzt man das Kokosöl zusammen mit dem Bienenwachs in einer Schüssel im Wasserbad:

Das Kokosöl schmilzt sehr viel schneller als das Bienenwachs; keine Panik…!!!

Da mein Bienenwachs – warum auch immer – weiß ist, genau wie das Kokosöl, ist die geschmolzenen Masse dann komplett duchsichtig:

Wenn beide Stoffe geschmolzen sind, soll man – laut dem Rezept, nach dem ich arbeitete – 5 Minuten zum Abkühlen einberechnen und im Anschluss die ätherischen Öle zugeben.
Beim ersten Versuch habe ich nur kurzzeitig etwas davon gerochen, nach drei bis vier Stunden nur noch einen sanften Kokosduft. Meine Vermutung war, dass die Masse für die ätherischen Öle noch zu heiß war… So rührte ich jetzt erst mal Stärke und Natron unter

im Anschluss die Öle. Aber stark duften tut es nicht, mag ich auch nicht sehr… lieber ein tolles Parfum als Duft!!!

Abgefüllt – weil nur für mich – in einem Eierbecher eines bekannten “Plastikschüsselherstellers”…

Von der Wirkung her hat mich dieses Deo absolut überzeugt, es enthält kein Aluminium und spart (ein bisschen) Müll, ist ohne großen Aufwand herzustellen… Was will man mehr…???

Und hier nun das Rezept:

3 EL Bio-Kokosöl
2 EL Bienenwachs
2 EL Stärke
1 EL Natron (z.B. Kaisernatron)
20 Tropfen Salbeiöl
alternativ: 2 Tropfen Teebaumöl
10 Tropfen Limettenöl

Edit Dezember 2014: Obwohl ich das gleiche Rezept verwendete, ist mir das Deo jetzt, im Winter, etwas zu fest…
MERKE: Für die “Deo-Produktion” in der kalten Jahreszeit etwas weniger Bienenwachs benutzen!!!

Dieses Deo ist garantiert ohne ALUMINIUM… Schaut mal nach auf eurer Deoflasche, ob bei den Inhaltsstoffen Aluminium dabei ist! Gerade als Frau sollte man auf aluminiumhaltige Deos wegen der Brustkrebsgefahr verzichten. Und das Rezept dieses Deos ist einfach, das Deo wirkungsvoll – was will man mehr 🙂 ?!

Hier ein Film (Aluminium – die geheime Gefahr) auf youtube der sich mit Aluminium allgemein, und ab Minute 21 auf Aluminium im Deo eingeht.

Hier eine Liste von aluminiumfreien Deos, die im Handel zu kaufen sind.

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GeDOpft!!!

Schelli hat´s getan, Ketex auch, Sandra von Snuggs-Kitchen tut´s immer wieder, dieses Jahr hat sie es sogar beim Bread-Baking-Day #63 ausgerufen: Das “Topfbrot-Backen”!

Und mit fast einem Jahr Verspätung – bin ich jetzt auch auf den Topf gekommen…
Genauer: auf den DOpf, den Dutch Oven!

Ich wusste gar nicht, dass ich so was besitze 😯 .
Auch mein Liebster hat ihn nicht “mit in die Ehe gebracht”.  Vielleicht haben wir ihn damals, wie manch andere Dinge, mit dem Haus zusammen gekauft?

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Beim Rumräumen im Keller fiel er mir jedenfalls diese Woche ins Auge. Und dann war eigentlich kein Halten mehr…

 

Der “richtige” Dutch Oven ist ein gußeisener Topf, der zum Kochen, Backen für draußen konzipiert war und wurde v.a. von den Siedlern, die mit ihren Planwagen Amerika durchkreuzten, benutzt wurde. Ein geniales Gerät, denn es hat einen Deckel mit Rand, so dass unter dem Topf und auf dem Topf Glut plaziert werden kann und somit Ober- und Unterhitze entsteht. Das lässt natürlich für das Outdoor-Cooking ganz neue Möglichkeiten entstehen… Insbesondere Eintopf-Schmorgerichte, aber eben auch Brot und Kuchen sind wohl sehr gut machbar (oh Mann, ich glaub´, so ein Teil will unbedingt zu mir…)!

 

Für´s Brotbacken im heimischen Herd sollte es auch ein gußeisernes oder emailliertes Teil ohne jeglichen Kunstoff-Schnickschnack sein, der mit dem Ofen zusammen (also Topf und Deckel) auf höchste Hitze aufgeheizt wird. Darein lässt man das Brot – nach Möglichkeit nicht plumpsen – sondern gleiten (Vorsicht!!! Verbrennungsgefahr!!! Unbedingt Topflappen-Handschuhe anziehen!!!). Falls der Brotschluss nicht oben landet, noch einschneiden, Deckel drauf, wieder in den Ofen!
Vor dem “Umtopfen” (also vom Gärkörbchen in den Topf) hatte ich etwas “Moores”, aber es ging recht problemlos, da ich mir alles im Vorfeld zuechtlegte.
Es war eher “suboptimal”, dass mein DOpf oval und mein Gärkörbchen für diese Größe (1,5 kg) rund ist… Doch ich hoffte darauf, dass das Brot sich entsprechend ausdehnt 😯 …

Schwaden ist nicht mehr notwendig, da im DOpf das “Mikroklima” des Backen im Backhaus nachgeahmt wird.

– Das Schlimmste am DOpf-Backen ist, dass man die ganze Zeit nicht reingucken kann!!!! – Kein Brot-Fernsehen!!!

Und nach über einer Stunde warten …Tataaa… hier ist das Ergebnis:


Am Rand sieht man hier, dass das Brot, als es vom Gärkörbchen in den Topf umgetopft wurde, etwas zu breit war…

Kann sich sehen lassen –  oder?!
Hier zwei Brote gleichen Rezeptes, die ich im gleichen Backgang ohne DOpf gebacken habe…

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Sie sind etwas flacher als sonst; aber sie wurden ja auch von keinen DOpf gehindert, sich frei zu entfalten…
Der Unterschied in der Kruste ist schon  “bemerkbar” , obwohl auch sie gut gebacken sind.
Das Topfbrot hatte ich etwas länger im Rohr (ist ja auch doppelt so groß), und die letzte halbe Stunde ohne Deckel.

Ach so, ja, das Rezept… Unser “täglich-Brot-Standart-Rezept”, das Bauernbrot von Marla aus dem Sauerteigforum, als Kümmelvariante und mit Wildhefe.
Krume kann ich leider nicht zeigen, da es nicht für mich ist…

Unterm Strich: Es wird nicht das letzte Mal sein, dass ich ich geDOpft habe… 😉

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Der aufmerksame Leser wird  sich nun die Frage gestellt haben, wie das geht: Drei Brote gleichzeitig backen…??? Aaahr… ich gestehe…! Ich backe immer die doppelte Menge – und das dann mit Umluft…Ein No-Go für den Hobbybäcker…ich weiß! Aber aus Energiespargründen sterbe ich diesen Tod… Und bisher war´s für die “Mitesser” trotzdem lecker…

 

 

 

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