Creme fraiche und Trockenmauer…

Nachdem Tigran I. (mein Milchkefir) unauffällig aber ausdauernd arbeitet, habe ich seine Mikroorganismen gleich eingesetzt, um ein weiteres Produkt selbst herzustellen: Creme Fraiche:D
Auf die Idee kam ich über eine Seite bei Bioweisheiten; hier wird die Creme Fraiche mit Sahne und Buttermilch hergestellt. Ich dachte mir, was die Buttermilch kann, dazu ist mein Tigran bestimmt auch in der Lage – und ich hatte Recht!
Mengenmäßig übernahm ich die Angaben des Buttermilchrezepts, also

500g Biosahne (aus dem Glas…)
60g Milchkefir
verrühren.

Da es momentan nicht so wahnsinnig warm ist, versuchte ich den Fermentationsprozess etwas zu beschleunigen, indem ich zwei Mal ein warmes Körnerkissen um das Weckglas wickelte.
Die Milch mit dem Kefir verrührte ich morgens; tagsüber zwei Mal einen „Körnerwickel“ (das geht auch ohne, entweder mit Sonne, bzw. auf der Heizung. Nachmittags war es bereits säuerlich; abends stellte ich das Glas in den Kühlschrank. Bis dahin war das Ganze zwar sehr wohlschmeckend, aber auch sehr flüssig. Heute morgen nun ist sie „schnittfest“, also fast genau so, wie man sie aus dem Geschäft kennt:

Creme fraiche selber herstellen klappt also mit Milchkefir; vermutlich kann man die anderen Milchprodukte (Schmand, sauere Sahne…) genauso einfach herstellen, indem man den Fettgehalt der Sahne durch Zugabe von Milch entsprechend verändert…
So kann man eine ganze Menge Plastikmüll sparen :DD !!!

Gescheitert bin ich allerdings das zweite Mal bei der Herstellung von Milch-Honig-Creme… Sie wurde wieder nicht fest, obwohl dieses Mal die Milch Zimmertemperatur hatte :## .

Aus Frust braute ich dann eine Rosensalbe zusammen… Das hat geklappt, ist allerdings keine Creme (weil kein Wasseranteil), sondern eine Salbe, also recht fetthaltig – aber immerhin; sie hat einen tollen Duft!!!

Und weil mein Tatendrang noch beinahe ungebremst war, ging es in den Garten, eine Trockenmauer bauen… :p Dieses Jahr – endlich – ließen wir um unser Kräuterbeet eine Trockenmauer fachgerecht von einem Freund machen, der von so was `ne Ahnung hat (das Kräuterbeet muss noch fertig angelegt werden).

Da noch genügend (Sand-)Steine (übrigens von einer alten, abgerissenen Scheune) übrig waren, kamen mir noch weitere Ideen, wie diese einzusetzen sein könnten ;)!
„Meine“ Trockenmauer muss keinen Hang, keine Erde etc. halten, ist just for fun, der Optik wegen

und noch eine Option mehr in Richtung naturnaher Garten… Es wäre toll, wenn sich da im Laufe der Zeit Eidechsen etc. ansiedeln würden…!!!
Im Garten meiner Eltern war ein großer Wacholder, in dessen Wurzelwerk viele Eidechsenlöcher waren. Als Kinder saßen wir dort, aber auch auf auf der gegenüberliegenden Wiese und haben Eidechsen gefangen – und wieder freigelassen… Ja, ja, ich weiß, ein völliges No-Go heutzutage! Aber diese Tierchen sind einfach toll, und vielleicht kann ich ihnen ja mit den Trockenmauern einen Lebensraum bei uns im Garten anbieten?!

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Milchkefir – Tigran I.

Seit vier Tagen habe ich ja einen neuen Mitbewohner, ein Milchkefirpilz / bzw. -knolle: Nennen wir ihn Tigran I. (ich neige dazu, meinen mikroorganistischen Mitbewohnern Namen zu geben; man fühlt sich gleich viel vertrauter… ;) ).

Tigran kommt usprünglich aus den Weiten des des Kaukasus oder auch Tibet, da ist man sich nicht so schlüssig und er selbst sagt nix dazu; er ist noch etwas „maulfaul“ – vielleicht versteht er mich ja noch nicht so gut…B)

Wie auch immer: Ich bin sehr froh, dass er nicht noch weiteren Platz in meinem Kühlschrank einfordert. Er verlangt ein ruhiges, dunkles Plätzchen bei Zimmertemperatur (zwischen 10 – 25 Grad) und etwas Milch (kann Kuh-, Ziegen-, Kokos-, Sojamilch sein…; frische Kuhmilch vorher abkochen!)
Er sieht übrigens „blumenkohlartig“ aus, vermehrt sich (angeblich alle 14 Tage auf die doppelte Menge, die man entweder verschenken, oder auch entsorgen kann. Irgendwo hab ich sogar gelesen, dass die überflüssige Menge einfach bei einem Shake mit püririert und getrunken wird 8|).

und macht sich dann dann unauffällig an die Arbeit.
Nach 24 Stunden kann man den Kefir „ernten“.
Man seiht die Milch ab, zurück bleiben die Kefirknöllchen, die man wiederum mit Milch ansetzt und zurück auf das gewohnte Plätzchen setzt.
Zu Beachten hierbei ist, dass die Kefirknöllchen nicht mit Metall in Berührung kommen (kein Metallsieb, – löffel).

Er schmeckt so ählnlich wie Buttermilch, also etwas sauer, prickelt dann ziemlich auf der Zunge, weil Alkohol drin ist. Wenn man ihn aber noch ein paar Stunden im Kühlschrank stehen lässt, ist er (bilde ich mir ein) etwas „sanfter“, das Prickeln und die Säure wird etwas weniger.
Er soll ja sehr gesund sein :D !

Interessante Infos u.a. zum Milchkefir, sowie eine Liste von Leuten, die bereit sind, von ihrem überschüssigen Kefir abzugeben, findet ihr hier: kefir.at

Bin gespannt, wie wir uns auf die Dauer vertragen…?!
Und ich liebäugle schon mit seinem wässrigen Verwandten, dem Wasserkefir… Mal schaun:!:

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Erste Testergebnisse

Also: Von dem selbstgemachten Deo hab ich ja schon berichtet und ich bin nach wie vor davon begeistert! Dass der Duft des ätherischen Öls nicht mehr da ist, hat vermutlich damit zu tun, dass ich dieses in die Grundmasse rührte, als sie noch zu warm war… Beim nächsten Mal warte ich etwas länger…;)

Ok, als nächstes habe ich dieses Duschgel gemacht.
Dazu „badete“ ich drei Wochen lang Rosenblätter, Lavendel, Ringelblumen und Rosmarin in Rapsöl (täglich einmal schwenken…). Das ergab einen wirklich sehr angenehmen, aber sehr dezenten Duft; so dezent, dass er, um dem Duschgel eine Duftnote zu geben, nicht ausgereicht hätte, so dass ich es unterstützte mit ein paar weiteren Tropfen gekaufter ätherischer Öle: Rosen-, Lavendel-, Bergamotteöl. Der Duft ist jetzt wirklich genial! Überhaupt nicht aufdringlich aber total frisch und angenehm! Er hält am Körper aber nicht allzu lange vor…


Wie ist das Duschgel von der Anwendung?

Also zunächst mal ist die Konsistenz nicht so, wie man es von gekauften Duschgels kennt: Es schäumt nicht so (is´ ja nur Kernseife und sonst keine anderen Tenside drin); obwohl ich beim Zubereiten die Masse mit dem Pürierstab zerkleinerte (die Kernseife ist also nicht nur gerieben), ist die Duschgelmasse nicht komplett in sich verbunden, eine Einheit. Sie ist ja auch sehr ölhaltig. Das hat zu Folge, dass sie sich auf der Haut anders verteilt, als man das von gekauften Duschgels gewohnt ist. Es ist schon ein anderes Gefühl, damit zu duschen, aber als absolut genial halte ich den Duft und die durch das Öl geschmeidige Haut! Letzteres ist echt der Hammer! Wenn man eher trockene Haut hat, eine Wohltat! Kein Eincremen nach dem Duschen mehr nötig!
Schade, dass es kein Duft-Internet gibt…:'(B)!

Abgefüllt habe ich das Ganze in eine leere Shampooflasche; und vor dem Gebrauch schüttle ich das Duschgel, damit sich alles besser vermischt.
Unterm Strich: Es ist anders, aber ich kann es nur weiterempfehlen!!!

Dann hatte ich ja vor, noch eine Salbe machen; als ich mich genauer einlas, merkte ich, dass ich keine Salbe (=eher fetthaltig und für Arzneimittel geeignet, z.B. Arnikasalbe), sondern eine Creme fabrizieren wollte. Hierzu fand ich folgende sehr aufschlussreiche Website: Naturkosmetik selbstgemacht.
Hier wird erstmal Grundlegendes zur Cremeherstellung erklärt und dann viele Rezepte vorgestellt. Beim Durchlesen der Rezepte merkte ich, dass mir immer irgendeine Zutat fehlte :## !!! Bis auf die Milch-Honig-Creme. Dazu opferte ich 100 ml meines fantastischen selbsthergestellten Duftöls ;) – doch leider ist sie nicht verdickt; ich konnte rühren, solange ich wollte… Beim nächsten Versuch verwende ich einfaches Rapsöl; wenn´s nix wird, ist es nicht so schlimm, und wenn´s klappt, kann ich am Ende noch etwas ätherisches Öl dazukippen…

Seit gestern bin ich übrigens stolze Besitzerin einer
Milchkefir-Knolle; bekam ich aufgrund ständiger Vermehrung geschenkt – danke nochmals!!! Heute morgen habe ich bereits den ersten halben Liter Kefir „geerntet“ und aus einem Teil davon ein Kefirbrot aus dem Plötzblog gebacken. Allerdings mit meinem Wildhefewasser statt mit Trockenhefe. Ich weiß nicht, ob sich das Hefewasser mit dem Kefir nicht vertrug, aber während der Gare ging da Brot gar nicht auf…8|; im Ofen war dann aber etwas Ofentrieb da. Es sieht aus wie eine Bombe, die gleich platzen will:o … Insgesamt hat mit der Teig von der Konsistenz und Handhabung her nicht wirklich überzeugt… Auch nicht so sehr vom Geschmack. Es ist ja ein „schnelles Brot“, das man machen kann, wenn man keinen Sauerteig oder Hefevorteig am Vortag angesetzt hat – aber das merkt man dann halt auch am nicht sehr eindrucksvollen Aroma… Dennoch: zum Frischessen passt es allemal

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Kuchen im Glas?!

…dieses Thema geisterte vor Kurzem im Sauerteigforum herum!

Davon hatte ich zuvor absolut noch nichts gehört :roll: … Und heute morgen musste das mal ausprobiert werden… Glücklicherweise hatte ich genügend Gläser da, die für dieses Unternehmen geeignet sind – um den Kuchen wieder aus dem Glas rauszukriegen, ist die erste Voraussetzung, dass man ein „Sturzglas“ verwendet, also ein Glas, das sich am Deckel nicht verjüngt…

Ob die Kuchen allerdings trotzdem rausgehen, liegt auch am Einfetten… Bisher habe ich den Teig nur in die Gläser verfrachtet…
Als Rezept kann man wohl jeden Rührteig, aber auch Käsekuchen, sogar mit Früchten, verwenden.
Ich habe folgendes gewählt: Butter-Vanille-Haselnusskuchen.

Über die Haltbarkeit liest man sehr unterschiedliche Zeiträume: Von einem bis sechs Monaten ist alles möglich…;)

Ansonsten gab´s noch eine super leckere Birnenkonfitüre mit echter Vanille und Pinienkernen.

Eine auf den ersten Blick recht seltsame Kombi, aber nachdem ich ein Gläschen letztes Jahr geschenkt bekam, selbiges von extrem kurzer Haltbarkeit war… :oops:, musste ich es selber machen.

Wir haben selbst Birnen im Garten, aber dieses Jahr werden sie schneller faul als reif…>:-[

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Deo – wir fahrn gen Süden…!

Wie ich bereits beschrieb, habe ich mir ja ein Deo „gebastelt“ (s.u.)- das ist jetzt ca. eine Woche im Einsatz, bei wirklich heiß-schwülem Wetter…

Ich bin von seiner Wirkung total begeistert!!!:DD Ich rieche überhaupt keinen Schweiß, den ganzen Tag nicht (und das bedeutet nicht, dass ich nicht schwitzen würde…!)!!! 8|
Das einzige, was noch verbesserungswürdig sein könnte, ist die „Grisseligkeit“ der verwendeten Stärke, wobei man dies unter den Achseln eigentlich so gut wie gar nicht merkt. Doch wie man diese als Trägerstoff ersetzen könnte, ist mir nicht klar, zumal sie ja schon quasi pulverisiert ist.

Ich mag auch sehr den Duft des Deos, obwohl ich da total skeptisch war, denn jeglicher (offensichtlich synthetischer) Kokosduft in der Kosmetik ist mir wirklich verhasst! Eigentlich wollte ich meinem Deo ja auch eine „Sandelholznote“ geben und in noch nicht erkalteten Zustand roch es auch danach, doch jetzt duftet es nur noch sanft und unaufdringlich noch Kokos und auch nur, wenn man bewusst schnuppert (ist dann manchmal -noch- irritierend, weil ich zumindest diesen Duft mit Kokosmakronen an Weihnachten in Verbindung bringe B) )

Unterm Strich bin ich aber komplett positiv überrascht und begeistert, wie einfach ein wirkungsvolles Deo herzustellen ist!

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Dieses Deo ist garantiert ohne ALUMINIUM… Schaut mal nach auf eurer Deoflasche, ob bei den Inhaltsstoffen Aluminium dabei ist! Gerade als Frau sollte man auf aluminiumhaltige Deos wegen der Brustkrebsgefahr verzichten. Und das Rezept dieses Deos ist einfach, das Deo wirkungsvoll – was will man mehr 🙂 ?!

Hier ein Film (Aluminium – die geheime Gefahr) auf youtube der sich mit Aluminium allgemein, und ab Minute 21 auf Aluminium im Deo eingeht.

Hier eine Liste von aluminiumfreien Deos, die im Handel zu kaufen sind.

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Fleischliche Genüsse

Gestern hab ich mal was ganz anderes für den Brotbackofen (nach dem Brotbackgang) vorbereitet:

Ein Mordsdrumm von Krustenbraten… 8| !

Die Kruste eingerieben mit grobem Salz und Knofel, die Unterseite mariniert mit „heißen“ Kräutern, Knoblauch und Wein (über Nacht, gelagert auf Suppengemüse, ein paar Kartoffeln und Tomaten

Und das ist das Ergebnis nach 2 1/2 Stunden schmurgeln…

War mein erster Versuch… hat seeeehr gut geschmeckt!!! Wenngleich ich nicht viel davon essen kann! Aber ich war ja nicht allein B)

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My Way…

Nachdem ich – was das Brotbacken betrifft – unabhängig von Bäckereien bin (was mich immer wieder heftigst freut, wenn ich an den Schlangen der Kaufwilligen vorbei laufe in dem Wissen, dass mein Brot wirklich viel besser schmeckt – auch noch am 2. Tag und danach und ich weiß, was da drin ist), bin ich am Überlegen, in welchen Bereichen das auch noch möglich sein könnte…:?::!:

Auch wenn ein autarkes Leben für mich Utopie ist, befriedigt es mich doch immer sehr, der Konsumgesellschaft ein Schnippchen zu schlagen, indem ich mich in bestimmten Bereichen versuche auszuklinken…
Meistens geht das ja auch noch einher mit Müllverringerung oder -vermeidung.

Ok, Joghurt/Frischkäse produziere ich seit Kurzem wenigstens z.T. selbst („der gekaufte Joghurt schmeckt mir aber besser…“ soviel zum „z.T“) und irgendwie bin ich die Tage über selbstgemachtes Duschgel und dadurch generell über selbstgemachte Kosmetik gestolpert!8|

Was das Duschgel betrifft, so hatte ich im Garten gerade Duftrosen, Lavendel, Rosmarin, Ringelblume und hab diese Mischung nach Vorschrift in (Raps-)Öl eingelegt.

Die Blumen / Kräuter baden jetzt schon eineinhalb Wochen darin.
Drei Wochen sollen es insgesamt sein. Schon jetzt hat das Öl einen feinen Duft!
Daraus mache ich allerdings nicht nur Duschgel, sondern auch Salbe!

Außerdem habe ich gestern, obwohl mein Salbeiöl

erst frisch angesetzt ist, Deo gemacht

– nach diesem Rezept – heute ausprobiert und trotz schwül-heißem Wetter nicht unangenehm aufgefallen…8|:D
(statt Pfeilwurzmehl und Tapiokastärke nahm ich ganz profane Maisstärke, außerdem andere Öle; riecht aber nur noch sanft nach Kokos :o )

Ach ja, hätt ich fast vergessen: Suppengrundstock nach dem TM Rezept gab´s auch noch:

Das waren aber mehr als ein Glas und da mein Kühschrank von „triebforschen“ Mitbewohnern schon gut ausgelastet ist, habe ich das meiste davon im Backofen bei 75 Grad 2 – 3 Stunden getrocknet, im TM wieder pulverisiert, noch Salz ergänzt…

Hab allerdings noch keine Erfahrung damit…

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Madame LM hält Einzug…

Ein neues Teigtriebmittel hat sich zu seinen „männlichen“ Kollegen dazugesellt!
Darf ich vorstellen: Lievito madre (Mutterhefe):

Zunächst bei boulancheriechen und darüber bei Stefanie (Hefe und mehr) stieß ich erneut darauf!

V.a. die Aussage von Cheriechen: „An fast jeden Hefeteig, Brotteig, Pizzateig etc. gebe ich grundsätzlich ein Stück kühlschrankkalten LM, der ungefähr 10 % der verwendeten Mehlmenge ausmacht. Das ist wie eine Versicherung! Quasi ein “Push-up” für den Teig!“ – faszinierte mich! Will ich so was auch haben??? Ja!!!

Wenn LM zum Teig gegeben wird, soll sie einen späten, aber heftigen Ofentrieb entwickeln!

Erstaunlich, dass – nach Cheriechen und Stefanie – die Spontanverhefung ja wohl hauptsächlich durch die Nektarhefen passiert (deshalb sollte man eher einen Honig von einem Hobbyimker nehmen, keinen sterilisierten „Fabrik“honig).

Die ersten beiden Tage tat sich das Mehl-, Honig-,Öl- Wassergemisch etwas schwer, v.a. am 4 Tag ging dann aber die Post ab! Jetzt geruht Madame LM ihre erste Kühlschrankpause einzulegen, was sie aber nicht abhält, sich weiter nach der Decke (also: dem Deckel…;) ) zu strecken. Glücklicherweise fällt sie beim Öffnen des Deckels wieder etwas in sich zusammen…B)

Man erkennt unschwer, dass es sich bei Madame LM um eine Dame handelt, betrachtet man nur die weiblichen Rundungen :DD :p !

Darf ich vorstellen, meine triebstarken Mitbewohner:

Wil(d)fried Hefewasser, Madame LM, Monsieur Weizensauer (ASG), Monsieur Roggensauer (ASG)

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Präsidentenbaguettes mit Wildhefe

Gestern musste mal wieder mein Wil(d)fried (seines Zeichens Wildhefewasser) zum Backen antreten, der seit seinem Einsatz bei den römischen Mostbrötchen im Kühlschrank vor sich hindöste…

Es sollten mal wieder Lutz‘ Präsidentenbaguettes gebacken werden – aber halt eben mit Hefewasser… Dafür ersetzte ich fast die gesamte Schüttflüssigkeit mit dem Hefewasser. In den Kühlschrank darf man die Wildhefe ja nicht tun, also blieb sie über Nacht einfach bei Zimmertemperatur in der Küche. Am nächsten Morgen hatte sich der Teig mindestens verdreifacht!:

Von der Küche ginge dann in den Kartoffelkeller, wo er noch weitere 6 Stunden ausharrte:

Das Formen der Baguettes ist nicht wirklich mein Spezialgebiet :oops:

:...

aber das Innenleben kann sich sehen lassen…:D

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