Fermentierte Früchte – Kurzferment

Letztes Jahr entdeckt – weiß aber nicht mehr wo – und seither fast durchgehend umgesetzt: Fermentierte Früchte als Zutaten für Müsli, Shake o.ä.

Mein Ziel ist es, immer ein paar fermentierte Lebensmittel zu mir zu nehmen – einerseits wegen der „gesunden Mikroorganismen“, andererseits, weil ich den Geschmack immer wieder sehr spannend finde. Nur steht mir nicht immer der Sinn nach milchsauer Vergorenem, also salzig saure Vermente von Gemüsen, während ich Müsli… immer esse.

Deshalb finde ich die Idee mit den fermentierten Früchten so klasse!

Wie funktioniert das also?

In ein (nicht zu großes) Glas* Beeren oder kleingeschnittene Früchte hineingeben, 1 TL Honig + 1 Prise Salz dazu und mit Wasser auffüllen.
Ein Fermentiergewicht darauf legen – fertig.

Der Honig mit den Früchten beginnt in dieser Kombi – je nach Zimmertemperatur – recht schnell zu gären. Bei der aktuellen Hitze ist das Früchteferment in knapp einem Tag fertig.
Wie merkt man das? Man öffnet das Glas und probiert die Flüssigkeit: Sie sollte süß-sauer schmecken. Dann stelle ich das Glas (ohne Fermentgewicht) in den Kühlschrank, damit es nicht zu sauer wird (also nur noch langsam fermentiert).

Sollte es doch mal zu sauer geworden sein, einfach etwas Honig oder ein anderes Süßungsmittel dazugeben.

Jetzt kann ich die Früchte weiterverwenden, z.B. im Müsli oder als Smoothie mit Milchkefir, wie hier. Dann ist das ein „Doppelbooster“ an Mikroorganismen…

Zum Glas: Es ist definitiv nicht nötig, ein solches Glas wie oben mit Fermentierverschluss zu nutzen, ein einfaches Bügelglas mit Gummiring ist völlig ok. Ich hatte die Fermentierverschlüsse  noch „rumliegen“.
Wichtig ist nur die Glasgröße: Oben fasst etwa 300 ml und ich allein verbrauche die Früchte in maximal drei Tagen. Es ist ja ein „Kurzzeitferment“, weil es sonst zu sauer und die Früchte zu weich werden. Je nach Temperatur setzte ich mit einem Teil der Flüssigkeit aus dem Vorgänger-Glas das neue an (das ist quasi „impfen“ – so geht es schneller).

Wenn mehrere Personen davon essen, ist ein größeres Glas sinnvoller.

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