Bärlauchblüten-Kapern

Die Bärlauchverarbeitung wird sich bald ihrem Ende zuneigen, doch bevor die Blüten offen sind, kann man die Knospen noch ernten und „falsche Kapern“ daraus machen.

Mit 2%iger Salzlake übergießen, eine gute Woche bei Zimmertemperatur stehen lassen, dann ab in den Keller damit und weiter fermentieren lassen.

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Backen gegen Corona ;) …

 

Wie bereits schon erwähnt – das Haus hat sich gefüllt und ein “Betretungsverbot für öffentliche Orte zur Verbreitung des SARS-COV-2” ist in unserem Landkreis verhängt.

By the way: Ich wünschte mir mal eine Definition von Betretungsverbot, Ausgangssperre oder ähnlichen Begriffen… Aber gut: Einfach möglichst wenig aus dem Haus gehen und Abstand halten ist angesagt – egal wie es genannt wird!

Jedenfalls habe ich vorgestern Brötchenteige angesetzt und die wurden gestern morgen gemeinsam verarbeitet und zum Frühstück getestet!…


(Ich hab hier für die hellen Brötchen 900 g Mehl verwendet)

Zunächst mal ein Rezept für Easy-Peasy-Helle-Brötchen:

300 ml Wasser
4 g Hefe
1/2 TL Zucker
in Wasser auflösen

400 g Weizenmehl (550er)
200 g Ruchmehl
alternativ: 600 g 550er
1,5 TL Salz
(optional:1 TL Lievito Madre)

Die Menge lässt sich problemlos halbieren oder verdoppeln…

Das Mehl und Salz zum Wasser geben und gut auskneten

Teig zur Kugel formen, in eine geölte Schüssel legen, übernacht in den Kühlschrank geben.
Am nächsten Morgen den kühlschrankkalten Teig unklimatisiert bearbeiten, d.h. zunächst 100 g Stücke einigermaßen genau abwiegen, Brötchen formen. Hierbei nach Möglichkeit nicht die ganzen Blasen aus dem Teig rausdrücken…
Eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Ofen vorheizen auf 250 Grad.

Vor dem Einschießen die Brötchen einschneiden, einschießen und schwaden.
Nach 5 Minuten auf 230 Grad runterregeln und ca. 15 Minuten weiterbacken.

Die Saaten-Krusties, die ihr hier sehen könnt, sind ein geniales Rezept von Brotbackliebe und mehr -schon allein, wenn ich die Saaten anröste, duftet das Haus auf verführerische Weise!!!
Ich gebe immer etwas mehr Flüssigkeit dazu, dann werden sie noch fluffiger. Daher muss ich auch sie kühlschrank kalt verarbeiten, weil sonst der Teig zu weich wird.
Von der Mehlzusammensetzung musste ich dieses Mal etwas improvisieren, was aber kein Problem darstellt.

Mit den frischen Brötchen auf dem Frühstückstisch konnte schon mal keine schlechte Corona-Laune aufkommen!  😉

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Corona-Gedanken l.

Es wirkt alles noch so unwirklich! Noch kennen die meisten von uns keine Todesopfer – ich glaube, erst dann trifft uns die Wucht des Virus‘ mit Macht!

Was tun, wenn dem Rad in die Speichen gegriffen wurde, so dass es von jetzt auf nachher anhält (zumindest, wenn man nicht in systemkritischen Berufen tätig ist)?

Bei uns hat sich das „leere Nest“ wieder ziemlich gefüllt… Zwei Jungs wohnen momentan weitgehend zuhause, zwei meiner Männer sind im Home Office, ich bin auch zuhause. Ich habe die Einkaufsaktivitäten für unsere vier „Alten“ übernommen (grundsätzlich mit weißen Baumwollhandschuhen, die ich abends auskoche. Sie gehen nicht aus und ich kriege sie immer wieder virenfrei…); auch sonstige Dienste, damit sie möglichst wenig raus müssen.

Wer weiß, ob es auch bei uns zu einer Ausgehsperre kommt? Ich habe heute jedenfalls nochmal alles für das Hochbeet gekauft, damit ich hier – und darüber hinaus – einsäen kann. Ist ja egal unter welchen Umständen nicht verkehrt, ein bisschen was im Garten zu haben, das man ernten kann.

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Und sonst? In unserer Familie gibt es momentan noch keine Kinder – das entspannt die Lage natürlich.
Gerade für unsere erwachsenen Jungs ist es schon eine Umstellung, sich nicht mehr oder sehr wenig mit Freunden zu treffen.

Und ja, das Virus kommt näher: Ein Freund eines unserer Jungs ist auf Corona getestet, hat aber noch kein Ergebnis…

Schritt für Schritt wird das öffentliche Leben eingeschränkt – wie werden wir damit umgehen? Neben allem, was vermutlich noch ziemlich heftig wird – vielleicht merken wir in dieser Zwangspause, was wirklich wichtig ist und was nicht und vielleicht hat das Auswirkungen für uns, wenn das Rad wieder beginnt zu rollen…

Wie geht es euch gerade? Wie geht ihr mit der Situation um?

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Frühlingsboten

Der Februar ist wirklich so mild, dass schon viele Insekten auf Futtersuche sind – hier müssen v.a. Krokusse herhalten:

Und dann kam noch die Holzbiene und der Krokus ging in die Knie 😉:

Auch wenn es unverhältnis warm bei uns in den Wintermonaten war, freue ich mich wirklich auf den Frühling!!!

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ZDF – Reportage „Der Mythos vom deutschen Brot“

ZDF-Reportage “Der Mythos vom deutschen Brot”

Eine eindrucksvolle Reportage über das, was heute unter dem Label „deutsches Brot“ verkauft wird oder: Über die Selbstabschaffung der deutschen Handwerksbäcker…

https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-der-mythos-vom-deutschen-brot-100.html
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Cashew-Miso-“Käse”

 

Im veganen Orbit stehen ja Cashews als Käseersatz hoch im Kurs – und ich muss schon sagen, dass die Brotaufstriche, die ich bisher mit Cashews gemacht habe, v.a. wenn sie fermentiert waren, wirklich nicht schlecht sind, auch wenn man als Nicht-Veganer die Ergebnisse nicht mit Käse gleichsetzen wird – aber darum geht es (für mich) auch nicht.

Wie auch immer: Auf dem Online-Fermentationskongress im Dezember wurde von einem Rezept gesprochen, das aus  Cashew-Paste und Miso bestand. Da mir ein Freund gerade eine Packung “Schwarzwald-Miso” in die Hand gedrückt hatte, also alle Zutaten im Hause waren wollte ich das gleich ausprobieren:

Gerätschaften

Pürierstab / Blender; Eisschrank, Dörrgerät

 

Rezept

300 g Cashewbruch
60 g Wasser
25 g Wasserkefir, Brottrunk, Kombucha, o.ä.
ca. 1/4 TL Salz
Miso

Die Cashews werden über Nacht (oder mindestens 6 Stunden eingeweicht, das Wasser weggekippt, dann mit dem Wasserkefir und dem Wasser und dem Salz püriert (um das ganz fein zu kriegen, kann man vorsichtig noch etwas Wasser dazugeben, so wenig wie möglich). Mit dem Salz eher vorsichtig sein, da ja das Miso noch sehr salzig ist.

Dann nimmt man ein Muffinblech, (oder 5 Muffinformen – ohne gezackten Rand!) verteilt die Hälfte der Cashewcreme  in 5 Formen, stellt sie für mehrere Stunden in den Gefrierschrank, gibt dann eine Schicht Miso darüber, lässt auch dieses gefrieren und dann den Rest der Cashewcreme; auch das stellt man wieder mehrere Stunden in den Gefrierschrank, bis es fest ist.

Da die Cashew-Creme ja sehr weich ist, dient der Gefriervorgang zum Formen.

Wenn die Masse gefroren ist, nimmt man das Blech heraus, entfernt vorsichtig die Cashew”käse”stücke. Damit diese sich leichter aus der Form lösen, könnte man auch Frischhaltefolie vor dem Befüllen unten reinlegen; weil ich nicht unnötig Müll produzieren will, habe ich das nicht gemacht; Silikonformen wären hier am besten… Selbst wenn sich die einzelnen Schichten z.T. wieder etwas lösen, ist das nicht schlimm, beim Dörren verbinden sie sich wieder.

Nun kommt das Dörrgerät zum Einsatz: Die 5 “Käse”stücke setzt man auf Backpapier in das Dörrgerät, wo sie nun zwei Tage bei 40 Grad gedörrt werden; dabei dreht man sie immer mal wieder um.

Ich war sehr gespannt, wie sich der Wasserkefir, der beim Fermentationskongress nicht erwähnt wurde, auswirken würde, denn durch die Wärme würde ja vermutlich die Fermentation in Gang kommen… Das war dann auch so! Eine “Probandin” meinte: “Oh, das schmeckt ja wie Käsefondue!” Unter dem Strich finde ich das eine sehr gute Beschreibung!
Obwohl nicht alle diese Assoziation hatten, war das übereinstimmende Urteil: sehr “käsig”! Das ist kommt von der Reduktion im Dörrgerät. Diese Variante ist  viel jedenfalls sehr viel “käsiger”,  als die anderen “Käse”varianten aus Cashew, die ich eher einfach als Brotaufstrich, nicht als “Käseersatz” beschreiben würde.
Im Abgang wird der Cashew-Miso-“Käse” dann etwas säuerlich, ähnlich eben wie beim Käsefondue. Ohne Wasserkefir würde das sicher auch gut schmecken, vielleicht nicht so “vielschichtig”.

Interessant fand ich die Kombi aus “erst eingefrieren”, dann dörren; aber man muss natürlich sagen, dass der Energieaufwand nicht unerheblich ist. Allerdings lassen die 5 Cashew-Miso-“Käse”teilchen sich gut im Glas aufbewahren. Ich habe sie Ende Dezember gemacht, und das letzte Teil wartet noch auf seinen Verzehr…
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Nachgebacken – Sternbrot (Roggen)

 

In dem Magazin “Brot” in der Ausgabe “Festlich Backen” vom 04.11.2019 fand ich ein sowohl optisch ansprechendes, wie auch spannendes Rezept:

Ein Sternbrot aus ROGGENmischteig!!! Da ich ja generell mehr auf Roggen stehe, wollte ich das unbedingt ausprobieren:

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Wie immer habe ich ein paar Abwandlungen vorgenommen:
Statt Rosinen im Quellstück wählte ich geröstete und eingeweichte Walnüsse und das dazugehörige Einweichwasser. Mein Sauerteig ist – wie immer – meine Lievito Madre, und anstatt 1050er Weizenmehl nahm ich 997er.

Was mich ziemlich stutzig machte war die Tatsache, das 61 % !!! des Mehlanteils von der Gesamtmehlmenge (bei einem Roggenmischbrot sind maximal 50 % üblich) versäuert werden 😮! Auch die Verarbeitung war eher ungewöhnlich.
Heraus kam ein Brot, das sehr würzig schmeckte mit einem deutlichen, aber nicht überwiegenden Säureanteil – und – dank der Walnüsse und dem Walnusswasser – einem lilafarbenen Schimmer der Krume (leider gibt’s kein Anschnittbild)…

Zutaten Sauerteig:
145 g Roggenmehl 997
145 g Roggenmehl Vollkorn
240 g Wasser
25 g Anstellgut

Die Zutaten verrühren (es dürfen keine Mehlnester mehr vorhanden sein!) und 16 – 20 Stunden bei Zimmertemperatur oder nach Marlas Einstufenführung reifen lassen.

Zutaten Quellstück (nach dem Sauerteig zubereiten):
70 g Walnüsse
Wasser

Die Walnüsse in der Pfanne ohne Fett rösten, danach etwas hacken, dann in eine Schüssel geben und mit Wasser bedecken. Über Nacht stehen lassen. Am nächsten Morgen die Nüsse im Sieb abtropfen lassen und das Einweichwasser auffangen.

Hauptteig
Sauerteig
Quellstück (abgetropfte Walnüsse)
95 g Ruchmehl (oder 1050er)
85 g 550er Weizenmehl
85 g Einweichwasser
20 g Honig
9 g Salz

Die Zutaten des Hauptteigs – außer den Nüssen – 5 Minuten auf kleinster Stufe vermischen, jetzt das Quellstück dazugeben und nochmal eine Minute bei kleinster Stufe kneten.
Den Teig 2 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen (Stockgare).

Jetzt den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben – er ist wie jeder roggenlastige Teig ziemlich klebrig…
Erst zu einer Kugel formen, 10 Minuten ruhen lassen, dann vorsichtig etwas platt drücken, auf ein bemehltes Backpapier setzen.

Jetzt wird die Teigplatte zum Stern:


In der Mitte mit einer Teigkarte ein Kreuz einschneiden (nicht bis zum Rand) und dann die Zipfel (Ecken) in der Mitte nach außen klappen – man erhält vier Strahlen – diese teilt man noch einmal, so dass man acht Strahlen hat.

ODER

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man setzt 3 Schnitte, deren Ecken man nach außen klappt und erhält 6 Strahlen.

Den Stern mit einem Handtuch abdecken und etwa 45 Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen (Stückgare). Vor dem Einschießen etwas mit Roggenmehl bestäuben.

Den Ofen und das Blech auf 250 Grad aufheizen, den Stern einschießen und nach einer Minute schwaden.
Nach 10 Minuten den Dampf ablassen und auf 200 Grad herunterregeln und weitere 35 Minuten backen.

Wer auf Roggensauerteigbrote steht, für den ist dieses Brot absolut zum Nachbacken zu empfehlen!!!

Euch einen gesegneten dritten Advent!!!

(zwei Sterne – doppelte Menge…)

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Kürbiskraut-Ferment

Mein Fermentevorrat neigte sich drastisch dem Ende zu und gerade im Winter schätze ich Rohkost in Form von fermentiertem Gemüse sehr…
Zum einen verarbeitete ich einen Weißkohl zu Currykraut nach folgendem Rezept.

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(Im Vordergrund und oben auf sieht man übrigens das 1 Jahr alte Knoblauch-Honig-Ferment, das ich kontrolliert habe…)

Dann fiel mir ein, dass ich noch ein paar nach der Ernte aufgelesene Hokaidos gebunkert hatte… Kürbiskraut also!!! 🎃
Im Gegensatz zum Currykraut sollte es mild aber trotzdem interessant gewürzt sein… Und so geht’s:

Zutaten:
Ca. 1 kg Hokaidokürbis
4 Mejoul-Datteln
1 TL Honig
Salzlake mit Gewürzen (Pulver: Zimt, Koriander, Nelken, Curcuma, Vanille)

Den Kürbis in feine Streifen hobeln.
Die Datteln in kleine Stücke schneiden.
Alles in einer Schüssel vermischen.

Gewürz-/Salzlake:
500 ml Wasser (ich nehme immer Leitungswasser)
10 g Salz
1/2 TL Zimtpulver
1/2 TL Curcuma
1 Prise Koriander, Nelken, Vanille
1 TL Honig
1 TL Honig vom fermentierten Knoblauch (optional)
Gut vermischen und warten, bis Salz und Honig aufgelöst sind.

Die Kürbis-Dattelmischung in die vorbereiteten Bügelgläser füllen (bis 2 cm unter dem Rand), dabei fest hineindrücken, damit möglichst wenig Luft in Zwischenräumen sein kann.
Jetzt ein Gewicht auf das Kraut legen und die Lake über das Kürbiskraut gießen, so dass das Kraut bedeckt ist, Deckel schließen. Gläser mit Datum und Inhalt beschriften…😉

Zwei Tage bei Zimmertemperatur stehen lassen (auf Untersetzer oder in Auflaufform) bis die erste Phase der Fermentation abgeschlossen ist, dann ab damit in den Keller (dunkel stellen) und mindestens 3 Wochen fermentieren lassen.

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Tomaten 3.0 – Fazit und Hochbeetrückblick

 

So, das Gemüsejahr, was die meisten Gemüse, gerade auch Tomaten betrifft, ist fast vorbei, Zeit, ein Fazit zu ziehen, im Hinblick auf die Bewässerung und die Rankhilfe:

Es begann ja damit, dass ich meinem lieben Mann die Winterdenksportaufgabe gegeben habe, sich eine Rankhilfe zu überlegen, die 1. platzsparende (mehr als eine Bahn Rasen wollte ich nicht opfern), stabil, und hoch genug ist.

Heraus kamen Zaunelemente (3 m lang), hochkant gestellt (dadurch 1,80m hoch), an denen ich auf jeder Seite versetzt je 5 Tomatenpfanzen setzte.

Die Pflanzlöcher (Spatenbreit und tief) wurden mit Erde und eigenem Kompost gefüllt. Im Juni etwa düngte ich nochmal nach mit Hornspäne und Steinmehl.

Den Boden habe ich mich einem dünnen Mulchflies abgedeckt und mit Steinen / Holzscheiten beschwert. Das hätte ganz praktische Gründe: 1. sollte übermäßiges Unkrautgewuchert verhindert werden. 2. hatte ich weder Steine noch Lust, eine Rasenkante anzulegen; auf diese Weise konnte ich vor dem Rasenmähen einfach die Mulchfolie etwas zusammenschlagen habe so den Rasen um die Tomatenstöcke gut erwischt. Die Mulchfolie hat aber 3. auch den Vorteil, das bei Regen keine Erde an die Pflanzen spritzt, was wiederum Braunfäule verhindern hilft.

Die Pflanzen flocht ich durch den Zaun; das war problemlos möglich. Nach der Rispenbildung musste ich ein bisschen aufpassen, dass die Tomaten nicht zwischen den Zaunzwischenräumen eingeklemmt wurden.

Die Blätter schnitt ich zumeist auf die Hälfte zurück, damit die Tomaten gut „belüftet“ waren, bzw. abtrocknen konnten.

Zur Bewässerung: Diesen Sommer, der wieder sehr trocken und warm war, habe ich einzig und allein mit der Tonzylinder-Flaschenmethode gewässert – und das hat hervorragend funktioniert!!!

Während ich mich in den Jahren zuvor „totgegossen“ habe, musste ich dieses „kaum“ wässern; die Flaschen hielten etwa drei Tage lang, auch in der größten Hitze. Der Boden unter der Mulchfolie blieb total trocken,

aber die Tomatenpflanzen holten sich genau die Flüssigkeitsmenge, die sie brauchten – das war echt genial! Ich brauchte viel weniger Wasser, es gab keine Verdunstung oder Spritznässe – absolut spitze für Tomaten!

Die Erntemenge war toll, v.a.haben die selbstgezogenen „Russen“ produziert ohne Ende. Veredelte Tomaten (was auch immer das sein soll) würde ich nicht mehr kaufen, die Ochsenherztomaten wurden nicht gut bestäubt… aber unter dem Strich war es ein tolles Tomatenjahr! Ich konnte doch auch etliches einkochen!

Was mein Hochbeet betrifft, so war die Ernte hier – außer den Auberginen – kaum vorhanden…

Nach dem Aushub der Erde von den Tomaten hatte ich eine Schubkarre Erde übrig und im Hochbeet hat Erde gefehlt… Und da dachte ich…

Diese Gartenerde hat Schnecken und Unkraut ins Hochbeet gebracht und – obwohl ich diese Erde ja mit der anderen vermischte – ist die Konsistenz verdichtet…

Also niemals nie nicht!!! diesen Fehler machen… Die Hochbeet-Saison war echt frustrierend dieses Jahr! Aber das nächste kommt bestimmt… Mal schaun, was ich dann mit der Erde mache.

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