Gartentag…

Gestern war – trotz letzter Sturmausläufer und Kälte – Gartenarbeit angesagt.

Bevor ich mich zu dem Konzept eines naturnahen Garten entschloss, setzte ich als Hecke (Sichtschutz) zum Nachbargrundstück mehrere kleine, horstbildende Bambussträucher. Optisch gefällt mir das nach wie vor ganz gut – hat aber mit einem naturnahen Garten nicht viel zu tun (keine Blüten, kein Nektar, keine Möglichkeit, für Vögel zu brüten…).

Jetzt hätte ich den Bambus schon wachsen lassen – wenn er denn gewachsen wäre… Seit mindestens drei Jahren warte ich darauf, dass dieser größer wird. Stattdessen hat man jedes Jahr den Eindruck, dass der „Infarkt“ nicht weit ist: Der Bambus weigerte sich zu wachsen, sah – trotz Düngergaben – sehr verkümmert aus, kam also gar nicht in die Gänge 👿 !

Als mir neulich eine Freundin erzählte, diese Bambusart habe „kürzlich“ geblüht und seither sei mit ihm nix mehr anzufangen… hatte ich einen guten Grund, die Bambuspflanzen rauszuwerfen (die waren immer noch nicht richtig verwurzelt, war also kein großes Problem).

So fuhr ich gestern in eine Baumschule und besorgte mir verschiedene einheimische Heckenpflanzen, von denen ich hoffe, dass sie das naturnahe Konzept unterstützen und sowohl Bienen, Vögel, wie auch Menschen „bedienen“:

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auf die Hagebutten bin ich schon sehr gespannt! Als Kinder habe wir ihr Innenleben als „Juckpulver“ benutzt… 😳

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  • Eine Kupfer-Felsenbirne hatte ich mir bereits im letzten Herbst besorgt, die wurde jetzt umgesetzt.

  •  Ebenfalls bereits im Garten – an einer ziemlich ungünstigen Stelle – befand sich ein „Schneeball“, dessen genauen Name ich leider nicht kenne, und den ich ebenfalls in die Heckenreihe pflanzte…

Jetzt bin ich schon sehr gespannt, wie sich die Hecke entwickelt?!

Das Gute an der Auswahl der Pflanzen ist ja, dass sie alle leckere Früchte abwerfen, die Marmeladen, Gelees, Liköre etc. verarbeitet werden können (sofern die Vögel – oder die Kirschessigfliege…) nicht schneller sind.

 

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