Milchkefir – Weiterverarbeitung…

Von Creme Fraiche zu leckerem Sahne-Frischkäse…

Die Creme Fraiche aus dem Milchkefir (s.u.) habe ich über Nacht in eine Mullwindel und mit der Mullwindel in ein Sieb zum Abtropfen gegeben.

War außen relativ fest geworden. Eigentlich wollte ich Frischkäsebällchen in Olivenöls mit ein paar Gewürzen einlegen. Doch beim Abschmecken des Frischkäses war er in der „Mitte“, die sich ja spätestens beim Rumrühren vermischt hat :oops: … noch recht feucht, so dass ich den Frischkäse nur würzte und in eine Dose packte:

Generell ist dieser Frischkäse (weil aus Sahne) sehr fetthaltig; ich habe Frischkäse bereits aus 3,5 % selbstgemachtem Joghurt gemacht – der war auch richtig lecker, da braucht´s nicht so viel Fett… Aber ich musste die Creme Fraiche weiterverarbeiten, weil ich sie die nächsten Tage nicht brauchen werde.

Das „Käsetuch“ (also die Mullwindel ;) ) kochte ich im Anschluss in einem Topf mit Natron aus. Dazu gibt es bei den „Hinterwäldlern“,deren Blog ich vor Kurzem entdeckte, einen ganz spannenden Artikel. So ist es wieder einsatzbereit für nächste Käse- oder andere Aktionen :D !

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Milchkefir – Tigran I.

Seit vier Tagen habe ich ja einen neuen Mitbewohner, ein Milchkefirpilz / bzw. -knolle: Nennen wir ihn Tigran I. (ich neige dazu, meinen mikroorganistischen Mitbewohnern Namen zu geben; man fühlt sich gleich viel vertrauter… ;) ).

Tigran kommt usprünglich aus den Weiten des des Kaukasus oder auch Tibet, da ist man sich nicht so schlüssig und er selbst sagt nix dazu; er ist noch etwas „maulfaul“ – vielleicht versteht er mich ja noch nicht so gut…B)

Wie auch immer: Ich bin sehr froh, dass er nicht noch weiteren Platz in meinem Kühlschrank einfordert. Er verlangt ein ruhiges, dunkles Plätzchen bei Zimmertemperatur (zwischen 10 – 25 Grad) und etwas Milch (kann Kuh-, Ziegen-, Kokos-, Sojamilch sein…; frische Kuhmilch vorher abkochen!)
Er sieht übrigens „blumenkohlartig“ aus, vermehrt sich (angeblich alle 14 Tage auf die doppelte Menge, die man entweder verschenken, oder auch entsorgen kann. Irgendwo hab ich sogar gelesen, dass die überflüssige Menge einfach bei einem Shake mit püririert und getrunken wird 8|).

und macht sich dann dann unauffällig an die Arbeit.
Nach 24 Stunden kann man den Kefir „ernten“.
Man seiht die Milch ab, zurück bleiben die Kefirknöllchen, die man wiederum mit Milch ansetzt und zurück auf das gewohnte Plätzchen setzt.
Zu Beachten hierbei ist, dass die Kefirknöllchen nicht mit Metall in Berührung kommen (kein Metallsieb, – löffel).

Er schmeckt so ählnlich wie Buttermilch, also etwas sauer, prickelt dann ziemlich auf der Zunge, weil Alkohol drin ist. Wenn man ihn aber noch ein paar Stunden im Kühlschrank stehen lässt, ist er (bilde ich mir ein) etwas „sanfter“, das Prickeln und die Säure wird etwas weniger.
Er soll ja sehr gesund sein :D !

Interessante Infos u.a. zum Milchkefir, sowie eine Liste von Leuten, die bereit sind, von ihrem überschüssigen Kefir abzugeben, findet ihr hier: kefir.at

Bin gespannt, wie wir uns auf die Dauer vertragen…?!
Und ich liebäugle schon mit seinem wässrigen Verwandten, dem Wasserkefir… Mal schaun:!:

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Erste Testergebnisse

Also: Von dem selbstgemachten Deo hab ich ja schon berichtet und ich bin nach wie vor davon begeistert! Dass der Duft des ätherischen Öls nicht mehr da ist, hat vermutlich damit zu tun, dass ich dieses in die Grundmasse rührte, als sie noch zu warm war… Beim nächsten Mal warte ich etwas länger…;)

Ok, als nächstes habe ich dieses Duschgel gemacht.
Dazu „badete“ ich drei Wochen lang Rosenblätter, Lavendel, Ringelblumen und Rosmarin in Rapsöl (täglich einmal schwenken…). Das ergab einen wirklich sehr angenehmen, aber sehr dezenten Duft; so dezent, dass er, um dem Duschgel eine Duftnote zu geben, nicht ausgereicht hätte, so dass ich es unterstützte mit ein paar weiteren Tropfen gekaufter ätherischer Öle: Rosen-, Lavendel-, Bergamotteöl. Der Duft ist jetzt wirklich genial! Überhaupt nicht aufdringlich aber total frisch und angenehm! Er hält am Körper aber nicht allzu lange vor…


Wie ist das Duschgel von der Anwendung?

Also zunächst mal ist die Konsistenz nicht so, wie man es von gekauften Duschgels kennt: Es schäumt nicht so (is´ ja nur Kernseife und sonst keine anderen Tenside drin); obwohl ich beim Zubereiten die Masse mit dem Pürierstab zerkleinerte (die Kernseife ist also nicht nur gerieben), ist die Duschgelmasse nicht komplett in sich verbunden, eine Einheit. Sie ist ja auch sehr ölhaltig. Das hat zu Folge, dass sie sich auf der Haut anders verteilt, als man das von gekauften Duschgels gewohnt ist. Es ist schon ein anderes Gefühl, damit zu duschen, aber als absolut genial halte ich den Duft und die durch das Öl geschmeidige Haut! Letzteres ist echt der Hammer! Wenn man eher trockene Haut hat, eine Wohltat! Kein Eincremen nach dem Duschen mehr nötig!
Schade, dass es kein Duft-Internet gibt…:'(B)!

Abgefüllt habe ich das Ganze in eine leere Shampooflasche; und vor dem Gebrauch schüttle ich das Duschgel, damit sich alles besser vermischt.
Unterm Strich: Es ist anders, aber ich kann es nur weiterempfehlen!!!

Dann hatte ich ja vor, noch eine Salbe machen; als ich mich genauer einlas, merkte ich, dass ich keine Salbe (=eher fetthaltig und für Arzneimittel geeignet, z.B. Arnikasalbe), sondern eine Creme fabrizieren wollte. Hierzu fand ich folgende sehr aufschlussreiche Website: Naturkosmetik selbstgemacht.
Hier wird erstmal Grundlegendes zur Cremeherstellung erklärt und dann viele Rezepte vorgestellt. Beim Durchlesen der Rezepte merkte ich, dass mir immer irgendeine Zutat fehlte :## !!! Bis auf die Milch-Honig-Creme. Dazu opferte ich 100 ml meines fantastischen selbsthergestellten Duftöls ;) – doch leider ist sie nicht verdickt; ich konnte rühren, solange ich wollte… Beim nächsten Versuch verwende ich einfaches Rapsöl; wenn´s nix wird, ist es nicht so schlimm, und wenn´s klappt, kann ich am Ende noch etwas ätherisches Öl dazukippen…

Seit gestern bin ich übrigens stolze Besitzerin einer
Milchkefir-Knolle; bekam ich aufgrund ständiger Vermehrung geschenkt – danke nochmals!!! Heute morgen habe ich bereits den ersten halben Liter Kefir „geerntet“ und aus einem Teil davon ein Kefirbrot aus dem Plötzblog gebacken. Allerdings mit meinem Wildhefewasser statt mit Trockenhefe. Ich weiß nicht, ob sich das Hefewasser mit dem Kefir nicht vertrug, aber während der Gare ging da Brot gar nicht auf…8|; im Ofen war dann aber etwas Ofentrieb da. Es sieht aus wie eine Bombe, die gleich platzen will:o … Insgesamt hat mit der Teig von der Konsistenz und Handhabung her nicht wirklich überzeugt… Auch nicht so sehr vom Geschmack. Es ist ja ein „schnelles Brot“, das man machen kann, wenn man keinen Sauerteig oder Hefevorteig am Vortag angesetzt hat – aber das merkt man dann halt auch am nicht sehr eindrucksvollen Aroma… Dennoch: zum Frischessen passt es allemal

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