„Schluss mit schnell“ –

– ein spannender Film auf ARTE, eine „Ode an das selbstbestimmte Leben“, leider nur noch bis morgen der in der Mediathek von ARTE

An einer Stelle wird in dem Film die Frage gestellt: „Was braucht man im Leben, um wirklich glücklich zu sein?“
– Ja, was ist wirklich nötig? Und was nicht? Welche Werte sind uns wichtig?

Der Film „Schluss mit schnell“ beschäftigt sich mit der Postwachstumsgesellschaft; er fragt, wie man in einer Welt, deren Ressourcen begrenzt sind, gut miteinander und mit der Umwelt leben kann, einer Welt, in der wieder der Mensch und die Natur im Mittelpunkt stehen und nicht das zum großen Teil wertschöpfungsfreie Kapital.

Bild

Ein zentraler Begriff dabei ist „Transition“ – Übergang – der Übergang von einer Wachstumsgesellschaft in eine Postwachstumsgesellschaft.
Es werden hier Initiativen auf der ganzen Welt vorgestellt, die versuchen, sich den begrenzten Ressourcen unserer Erde anzupassen.
Das bedeutet eine Werteverschiebung vom Individualismus hin zum gemeinschaftlichen Handeln.

Bild

Es gibt ein internationales Transition-Netzwerk, eines für den deutschsprachigen Bereich und sogenannte TTs – Transition Towns; in Deutschland (Deutschland kommt in dem Film überhaupt nicht vor…!) steht hier Witzenhausen in Nordhessen ganz vorne(und was die Leute da auf die Beine stellen, ist kein Witz 😉 ).

Hier der Film jetzt auf youtube

Tags:

Der neue Hausgenosse…

… der Wasserkefir arbeitet gut!!!

Mittlerweile habe ich schon so viel Knöllchen, dass ich zwei Gefäße mit 1 l Wasser ansetzen kann!!!

Heute habe ich einen Ansatz mit Ingwer (+ Feigen, + Zitronenscheiben) und einen mit Zironenverbene und Zitronenmelisse angesetzt…

Bild

Vom allerersten Ansatz reift (bis morgen) in Flaschengärung ein Holunderlimonadengetränk. Zur Weiterverarbeitung des Wasserkefirs habe ich folgende interessante Seite gefunden: Lass es blubbern„. Morgen wird das Ergebnis versucht!!!

Mein Milchkefir zickte auch mit Sojamilch rum und produzierte zu viel Molke + Alkohol.
Habe im Netz den Tipp gefunden, bei entsprechendem Verhalten der Kefirknolle ist es entweder zu warm (also kühler stellen) oder es sind zu viel Knöllchen in der Milch.
Ein weiterer Tipp war, etwas Milchzucker über die Knöllchen zu geben und dann die Milch – das hat gewirkt – heute morgen war Tigran I. wie er sein sollte…;)!!!

Tags:

Ein Wasserkefir…

… ist gestern noch eingezogen…

Im Gegensatz zum Milchkefir war dieser etwas schwerer zu bekommen…

Gestern Mittag klopfte er also an unsere Haustür und war herzlich aufgenommen!
Hab ihn dann gleich mit Zuckerwasser begrüßt, eine Tockenfeige, Trockenananas, eine Zitronenscheibe, etwas Zitronensaft und eine sich in meinem Garten verirrte Holunderblüte dazugegeben –

und jetzt bin ich gespannt!!!

Unten ein Bild nach 10 Stunden: Man kann eine deutliche Bläschenbildung erkennen, die Feige hat sich vollgesogen und schwimmt an der Oberfläche.
Ob es sinnvoll war, die Holunderdolde dazuzugeben, weiß ich nicht, denn die kleinen Blüten lösen sich ja z.T. und schwimmen rum… Solange die Kefirknollen nicht auch noch aufsteigen, kann ich sie ja abfischen.

Tigran I. – mein Milchkefir – zickt grad etwas rum!
Seit vorgestern produziert er sehr viel seeeehr alkoholische Molke, die sich nicht wirklich mit dem Rest verbindet. Der sämige Geschmack ist dadurch nicht mehr vorhanden… Hab ihn heute mal mit Sojamilch angesetzt – vielleicht kriegt er sich so wieder ein?!?

Testergebnisse Milchkefir Klappe II.

Gestern Morgen habe ich eine kleine Testreihe gestartet mit Produkten, die man ggf. aus dem gewonnenen Milchkefir machen kann:

1. Erneuter Versuch mit Creme Fraiche
gleicher „Versuchsaufbau“: 500 ml Biosahne (30 % Fett), 60 ml Milchkefir

Tagsüber bei Zimmertemperatur stehen lassen, 2 x (mangels Heizung) mit einem warmen Körnerkissen ummantelt, abends in den Kühlschrank, dort bis zum nächsten Morgen weiterreifen lassen
Ergebnis: Supertolle, stichfeste durchgesäuerte Creme Fraiche


Sauere Sahne links, Creme Fraiche rechts

2. Versuch: Sauere Sahne (Sauerrahm) – hat im Geschäft etwa 10 % Fett.
Versuchsaufbau: 250 ml Milch (2 Drittel) – Sahne (1 Drittel) und 45 ml Milchkefir
Tagsüber bei Zimmertemperatur stehen lassen, 2 x (mangels Heizung) mit einem warmen Körnerkissen ummantelt, abends in den Kühlschrank, dort bis zum nächsten Morgen weiterreifen lassen
Ergebnis: Etwas angedickte, durchgesäuerte Sauere Sahne, nicht stichfest

3. Versuch: Joghurt mit 1,5 % Milch und Kefir aus 1,5 % Milch
Versuchsaufbau: 500 ml H-Milch (1,5 % Fett), ca. 100 ml Milchkefir, verrühren und über Nacht in meinen (fast) stromlosen Johgurtbereiter (wie sonst auch).
Ergebnis: Die Milch war nicht verdickt und kaum durchsäuert.

Auswertung:
– Je weniger Fett desto schlechter war das Ergebnis.

– Milchkefir-Mikroorganismen sind offensichtlich nicht geeignet, um Joghurt herzustellen (schade, denn ich hoffte, so unabhängig zu werden von Impf-Joghurt bzw. entsprechender Kulturen :( )

Da ich naturwissenschaftlich recht unbeleckt bin …:oops:, weiß ich nicht, was die Gründe für die Versuchsergebnisse sind, aber hier liest bestimmt mal jemand drüber, der das genau erklären kann?!

Tags:

Troubadix lässt grüßen…

Auf den Spuren von Troubadix,

in Gallien, allerdings nicht in der Nähe des besagten gallischen Dorfes, sondern bei Besançon, wo Cäsar die Schlacht mit Ariovist gewann, haben wir 2 Tage verbracht…

in einem Baumhaus neun Meter über der Erde 8| B) – krass! War mal was ganz anderes…B):
Les Cabanes des grands lacs

Tags:
Kategorie:

Milchkefir – Weiterverarbeitung…

Von Creme Fraiche zu leckerem Sahne-Frischkäse…

Die Creme Fraiche aus dem Milchkefir (s.u.) habe ich über Nacht in eine Mullwindel und mit der Mullwindel in ein Sieb zum Abtropfen gegeben.

War außen relativ fest geworden. Eigentlich wollte ich Frischkäsebällchen in Olivenöls mit ein paar Gewürzen einlegen. Doch beim Abschmecken des Frischkäses war er in der „Mitte“, die sich ja spätestens beim Rumrühren vermischt hat :oops: … noch recht feucht, so dass ich den Frischkäse nur würzte und in eine Dose packte:

Generell ist dieser Frischkäse (weil aus Sahne) sehr fetthaltig; ich habe Frischkäse bereits aus 3,5 % selbstgemachtem Joghurt gemacht – der war auch richtig lecker, da braucht´s nicht so viel Fett… Aber ich musste die Creme Fraiche weiterverarbeiten, weil ich sie die nächsten Tage nicht brauchen werde.

Das „Käsetuch“ (also die Mullwindel ;) ) kochte ich im Anschluss in einem Topf mit Natron aus. Dazu gibt es bei den „Hinterwäldlern“,deren Blog ich vor Kurzem entdeckte, einen ganz spannenden Artikel. So ist es wieder einsatzbereit für nächste Käse- oder andere Aktionen :D !

Tags:

Bienen – soll ich oder soll ich nicht???

Ein Kollege von mir ist Hobbyimker, der nicht nach der gängigen Methode imkert, sondern dem es in erster Linieum die Bienen geht, und wenn dann noch etwas Honig für den Eigenbedarf rüberkommt…

Beim Recherchieren stieß ich auf die Bienenkiste.
Das Konzept fasziniert mich sehr, auch wenn mein Kollege meinte, dass der dort beschriebene Zeitaufwand nicht ganz realistisch ist…

Wenn ich mir Bienen „anschaffe“, dann muss es so sein, dass ich das allein schaffe und nicht die „Restfamilie“ einbeziehen muss! Ich will das Imkern nicht zu meiner Hauptfreizeitbeschäftigung machen ( da gibt’s noch anderes)…

Vielleicht kriege ich ja über den Blog ein paar Meinungen…

Tags:

Bester Hefezopf aller Zeiten!!!

Steffi von Hefe und mehr hat vor geraumer Zeit einen Frühstückszopf gepostet, der mich schon die ganze Zeit gereizt hat nachzubacken.
Er ist etwas zeitaufwendig, insb. wenn man die Variante wählt, die ohne Übernachtgare auskommt…
Aber das hat sich echt gelohnt!!!

Ich habe noch nie einen so flaumigen, lockeren Hefezopf gegessen, der von einer so genial abgewogenen Süße ist, so dass man für drauf weder Butter noch sonst was braucht!

Steffi beginnt damit, ihren „Süßen Starter“ aus dem Kälteschlaf zu wecken; da ich keinen Süßen Starter besitze, mir der Unterschied zur Lievito Madre (LM) eh nicht klar ist und meine LM dringend wieder was schaffen wollte, musste sie dran glauben (geht nach Steffi ja auch).

Ein heikler Moment war für mich das Kneten, das bis zur vollständigen Glutenentwicklung stattfinden soll. Steffi zeigt das ja auch deutlich auf ihrem Blog. Aber in Kombination mit ihren Zeitangaben zum Kneten war ich mir die ganze Zeit unsicher, ob der Teig nicht überknetet ist. So nach einer guten Viertelstunde hörte ich damit auf. Der Teig hing aber ziemlich schlaff in der Schüssel; ich entschied spontan, ihn in der Teigruhe zwei Mal zu „stretchen und folden“ – das war offensichtlich richtig und das Klebergerüst stabilisierte sich dadurch.

Alles andere lief dann wie im Rezept beschrieben. Ok – bis auf das Flechten…
Bei Steffi ist es ein 6-Strang-Zopf, ich versuchte es zunächst mit 4 Strängen – scheiterte aber trotz Videoanleitung :oops: und der zweite Zopf bekam dann die gewohnten 3 Stränge verpasst…

Tags:

Creme fraiche und Trockenmauer…

Nachdem Tigran I. (mein Milchkefir) unauffällig aber ausdauernd arbeitet, habe ich seine Mikroorganismen gleich eingesetzt, um ein weiteres Produkt selbst herzustellen: Creme Fraiche:D
Auf die Idee kam ich über eine Seite bei Bioweisheiten; hier wird die Creme Fraiche mit Sahne und Buttermilch hergestellt. Ich dachte mir, was die Buttermilch kann, dazu ist mein Tigran bestimmt auch in der Lage – und ich hatte Recht!
Mengenmäßig übernahm ich die Angaben des Buttermilchrezepts, also

500g Biosahne (aus dem Glas…)
60g Milchkefir
verrühren.

Da es momentan nicht so wahnsinnig warm ist, versuchte ich den Fermentationsprozess etwas zu beschleunigen, indem ich zwei Mal ein warmes Körnerkissen um das Weckglas wickelte.
Die Milch mit dem Kefir verrührte ich morgens; tagsüber zwei Mal einen „Körnerwickel“ (das geht auch ohne, entweder mit Sonne, bzw. auf der Heizung. Nachmittags war es bereits säuerlich; abends stellte ich das Glas in den Kühlschrank. Bis dahin war das Ganze zwar sehr wohlschmeckend, aber auch sehr flüssig. Heute morgen nun ist sie „schnittfest“, also fast genau so, wie man sie aus dem Geschäft kennt:

Creme fraiche selber herstellen klappt also mit Milchkefir; vermutlich kann man die anderen Milchprodukte (Schmand, sauere Sahne…) genauso einfach herstellen, indem man den Fettgehalt der Sahne durch Zugabe von Milch entsprechend verändert…
So kann man eine ganze Menge Plastikmüll sparen :DD !!!

Gescheitert bin ich allerdings das zweite Mal bei der Herstellung von Milch-Honig-Creme… Sie wurde wieder nicht fest, obwohl dieses Mal die Milch Zimmertemperatur hatte :## .

Aus Frust braute ich dann eine Rosensalbe zusammen… Das hat geklappt, ist allerdings keine Creme (weil kein Wasseranteil), sondern eine Salbe, also recht fetthaltig – aber immerhin; sie hat einen tollen Duft!!!

Und weil mein Tatendrang noch beinahe ungebremst war, ging es in den Garten, eine Trockenmauer bauen… :p Dieses Jahr – endlich – ließen wir um unser Kräuterbeet eine Trockenmauer fachgerecht von einem Freund machen, der von so was `ne Ahnung hat (das Kräuterbeet muss noch fertig angelegt werden).

Da noch genügend (Sand-)Steine (übrigens von einer alten, abgerissenen Scheune) übrig waren, kamen mir noch weitere Ideen, wie diese einzusetzen sein könnten ;)!
„Meine“ Trockenmauer muss keinen Hang, keine Erde etc. halten, ist just for fun, der Optik wegen

und noch eine Option mehr in Richtung naturnaher Garten… Es wäre toll, wenn sich da im Laufe der Zeit Eidechsen etc. ansiedeln würden…!!!
Im Garten meiner Eltern war ein großer Wacholder, in dessen Wurzelwerk viele Eidechsenlöcher waren. Als Kinder saßen wir dort, aber auch auf auf der gegenüberliegenden Wiese und haben Eidechsen gefangen – und wieder freigelassen… Ja, ja, ich weiß, ein völliges No-Go heutzutage! Aber diese Tierchen sind einfach toll, und vielleicht kann ich ihnen ja mit den Trockenmauern einen Lebensraum bei uns im Garten anbieten?!

Tags:

Milchkefir – Tigran I.

Seit vier Tagen habe ich ja einen neuen Mitbewohner, ein Milchkefirpilz / bzw. -knolle: Nennen wir ihn Tigran I. (ich neige dazu, meinen mikroorganistischen Mitbewohnern Namen zu geben; man fühlt sich gleich viel vertrauter… ;) ).

Tigran kommt usprünglich aus den Weiten des des Kaukasus oder auch Tibet, da ist man sich nicht so schlüssig und er selbst sagt nix dazu; er ist noch etwas „maulfaul“ – vielleicht versteht er mich ja noch nicht so gut…B)

Wie auch immer: Ich bin sehr froh, dass er nicht noch weiteren Platz in meinem Kühlschrank einfordert. Er verlangt ein ruhiges, dunkles Plätzchen bei Zimmertemperatur (zwischen 10 – 25 Grad) und etwas Milch (kann Kuh-, Ziegen-, Kokos-, Sojamilch sein…; frische Kuhmilch vorher abkochen!)
Er sieht übrigens „blumenkohlartig“ aus, vermehrt sich (angeblich alle 14 Tage auf die doppelte Menge, die man entweder verschenken, oder auch entsorgen kann. Irgendwo hab ich sogar gelesen, dass die überflüssige Menge einfach bei einem Shake mit püririert und getrunken wird 8|).

und macht sich dann dann unauffällig an die Arbeit.
Nach 24 Stunden kann man den Kefir „ernten“.
Man seiht die Milch ab, zurück bleiben die Kefirknöllchen, die man wiederum mit Milch ansetzt und zurück auf das gewohnte Plätzchen setzt.
Zu Beachten hierbei ist, dass die Kefirknöllchen nicht mit Metall in Berührung kommen (kein Metallsieb, – löffel).

Er schmeckt so ählnlich wie Buttermilch, also etwas sauer, prickelt dann ziemlich auf der Zunge, weil Alkohol drin ist. Wenn man ihn aber noch ein paar Stunden im Kühlschrank stehen lässt, ist er (bilde ich mir ein) etwas „sanfter“, das Prickeln und die Säure wird etwas weniger.
Er soll ja sehr gesund sein :D !

Interessante Infos u.a. zum Milchkefir, sowie eine Liste von Leuten, die bereit sind, von ihrem überschüssigen Kefir abzugeben, findet ihr hier: kefir.at

Bin gespannt, wie wir uns auf die Dauer vertragen…?!
Und ich liebäugle schon mit seinem wässrigen Verwandten, dem Wasserkefir… Mal schaun:!:

Tags: